The Hanover Square Affair: Captain Lacey Regency Mysteries

Buchseite und Rezensionen zu 'The Hanover Square Affair: Captain Lacey Regency Mysteries' von Ashley Gardner
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2 von 5 (1 Bewertungen)

Format:Taschenbuch
Seiten:318
EAN:9781466294677

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Rezensionen zu "The Hanover Square Affair: Captain Lacey Regency Mysteries"

  1. bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 29. Aug 2014 

    Verschwunden

    Captain Gabriel Lacey ist verwundet aus den Napoleonischen Kriegen nach London zurückgekehrt. Im Jahr 1816 ohne großes Einkommen schlägt er sich eher schlecht als recht durch. Nur die Gönnerschaft des Lord Grenville verschafft ihm Zugang zu besseren Kreisen. Von einen Freund und Kriegskameraden schwerst enttäuscht, hadert Lacey mit sich selbst und seinem Schicksal. Eher zufällig gerät er in den Fall zweier verschwundener ehrbarer junger Frauen, von denen es scheint als seien sie einfach von der Straße entführt und dunklen Kanälen zugeführt worden.

    England in der Regency Epoche bietet eine biedere Fassade, hinter der nicht selten das Verbrechen lauert. Von seiner Kriegsverletzung gezeichnet, handelt es sich bei Lacey um einen schwermütigen und eher unfreiwilligen Ermittler, der es dennoch unter Aufbietung aller seiner Möglichkeiten als seine Pflicht ansieht, das Schicksal der jungen Frauen aufzubieten. Dabei wird er auch mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Zwei Frauen haben seinen Weg gekreuzt, die er nicht vergessen kann, wobei ihm immer nur ein kurzes Glück beschieden ist. Sein aufrechter Charakter erlaubt es ihm nicht, aufzugeben.

    Verschiedene Plots und Spuren weisen in unterschiedliche Richtungen. Private Nöte des Ermittlers lassen fragen, warum er sich von seiner Vergangenheit bestimmen lässt. Auch wenn die Beweggründe nachvollziehbar erläutert werden, schaffte Lacey es nicht große Sympathien zu wecken. Hölzern und teilweise einfach keine Resonanz auslösend wirken weder die Protagonisten noch die Antagonisten völlig glaubhaft. Die Vermengung der Handlungsstränge führt eher zu einem Durcheinander, das mühsam entwirrt werden muss, als zu einem geschickt konstruierten Fall, in dem die Teile zur rechten Zeit an den rechten Platz fallen. Durch einige Schilderungen gerade der Kriegserlebnisse Lacey entstehen allerdings doch einige lesenswerte Momente.