Guglhupfgeschwader

Buchseite und Rezensionen zu 'Guglhupfgeschwader' von Rita Falk
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Guglhupfgeschwader"

Der zehnte Fall für den Eberhofer. Ein Provinzkrimi
Broschiertes Buch
Das grandiose Dienstjubiläum vom Eberhofer

"Du, Franz, ich brauch dringend deine Hilfe", flüstert der Lotto- Otto dem Eberhofer ins Ohr und versaut ihm den Samstagabend mit der Susi. Dabei könnte er sich so schön feiern lassen, hat man doch in Niederkaltenkirchen beschlossen, dem erfolgreichen Dorfgendarm zu Ehren den Kreisverkehr auf den Namen 'Franz-Eberhofer- Kreisel' zu taufen! Stattdessen muss er sich nun darum kümmern, dass den brutalen Verfolgern vom Lotto-Otto rasch das Handwerk gelegt wird. Bevor er die Ermittlungen aufnehmen kann, geht allerdings der gesamte Lotto-Laden in die Luft - und der Eberhofer hat es jetzt auch noch mit einem Mord zu tun.

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:320
EAN:9783423262316

Rezensionen zu "Guglhupfgeschwader"

  1. Eberhofer-Kreisel

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 26. Jan 2020 

    Es läuft beim Eberhofer, Franz. Mit der Susi läuft es, mit dem Paulchen und der Lotta. Natürlich vermisst er seinen Ludwig, aber dafür gibt es eben die Lotta. Sogar den neuen Kreisel wollen sie nach ihm benennen. Deshalb ist der Rudi vergrätzt, schließlich hilft er dem Franz bei allen seinen Fällen, nur dass er eben nicht mehr bei der Polizei ist. Aber nun gibt es Streß mit dem Lotto-Otto, der hat sein Geld beim Spielen durchgebracht und mehr als das. Nun hat er Schulden, bei gar unfreundlichen Leuten und er fürchtet um sein Leben.

    Und so muss der Franz mal wieder aus seiner Komfortzone und mit der Arbeit beginnen. Das allerdings wird nicht so einfach, denn nicht so wie gewohnt kann er sich auf Rudi verlassen. Nein, der kündigt ihm die Freundschaft, nur noch eine Arbeitsbeziehung soll es sein. Franz weiß nicht wie ihm geschieht. Wie kommt der Rudi denn auf solche eine komische Idee. Ehrlich gesagt, hat der Franz dem Lotto-Otto nicht so recht geglaubt, dass er in Gefahr schwebt. Als es jedoch im Lotto-Laden eine Explosion gibt, muss der Eberhofer einsehen, dass hier eingehende Ermittlungen angebracht sind.

    Wie immer gekonnt vorgetragen von Christian Tramitz bietet dieser zehnte Fall des Franz Eberhofer ein kurzweiliges Hörvergnügen mit dem urigsten bayrischen Akzent. Da grummelt und grantelt es an allen Ecken und Enden. Und manchmal eher zufällig kommt der Franz zu einer Lösung, die sogar seine Vorgesetzten in Erstaunen versetzt. Da kommt der Kreisel zu seinen Ehren genau richtig. Als Leser/Hörer kann man sich an den Geschichten um den Franz und seine Mannen erfreuen, es geht immer ein wenig voran und es darf gerne noch zehn Fälle für den Eberhofer, Franz geben. Manchmal ist es gerade das, was es braucht, mal etwas nicht ganz so Ernstes. Ein urbayrisches Krimivergnügen.

  1. Jubiläum für den Eberhofer...

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 17. Jan 2020 

    Da ich schon einige Eberhofer Bände, wenn auch nicht alle, gelesen habe, wollte ich unbedingt den Neusten lesen, zumal dieser bereits der 10. Band ist.

    In der Geschichte geht es dieses Mal um den Lotto Otto, der verfolgt wird und deswegen Franz seine Hilfe benötigt, obwohl dieser lieber mit seiner Susi schmusen will. Als der Lottoladen dann auch noch in die Luft geht, muss Franz nun aber wirklich in die Puschen kommen. Wird er den Fall lösen und dennoch sein Jubiläum genießen können?

    Gleich vorweg möchte ich betonen, dass ich die Eberhofer Fälle gern gelesen habe, aber hier hatte ich teils das Gefühl, dass die Luft einfach raus ist, da die Handlung des Öfteren nur so vor sich hin plätschert und im Fall nichts wirklich passiert, was vielleicht daran lag, dass der Fokus mehr auf dem Zwischenmenschlichen lag als auf dem Fall an sich.

    Positiv anmerken möchte ich, dass die Grundidee sehr stimmig ist, gerade was Spielschulden und entsprechende Verfolger betrifft, denn so etwas gibt es ja wirklich. Wäre das Buch wie die letzten fünfzig Seiten gewesen, dann hätte ich es als Knaller empfunden.

    Ich mochte nicht, dass sich Franz immer wieder um seine Vaterpflichten drückt. Klar ist es in vielen Teilen Deutschlands noch üblich, dass die Frau den Bärenanteil übernimmt, aber mit Susi hatte ich sehr oft Mitleid, die von ihrem Franz einfach mal im Regen stehen gelassen wird mit dem Kind. Schließlich haben sich beide dafür entschieden und dann müssen sich auch beide kümmern. Zum Schluss bekommt er ja noch die Kurve, aber mir hat das persönlich zu lange gedauert.

    Der Zwist zwischen Rudi und Franz hat mich leider sehr genervt. Rudi tut so viel für seinen Freund und hat nun wirklich auch mal Anerkennung verdient. Gut fand ich hier wirklich, dass Rudi Theresa als Ausgleich bekommt und diese dafür sorgt, dass Franz mal die Augen geöffnet werden.

    Der neue Hund an Franz Seite war süß beschrieben, hätte gern aber noch öfter auftauchen dürfen.

    Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich noch einen weiteren Band lesen wollen würde, da für meinen Geschmack so ein wenig die Luft raus ist. Klar mag ich die Figuren wie Oma, Sushi und Co, aber etwas mehr Spannung sollte schon im Fokus stehen.

    Fazit: Leider nicht so gut wie die ersten Bände, weshalb ich nur bedingt eine Leseempfehlung ausprechen kann. Das kann Frau Falk besser.