The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten: Thriller' von J.D. Barker
3
3 von 5 (2 Bewertungen)

5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht …

Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt …

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:545
EAN:

Rezensionen zu "The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten: Thriller"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 13. Feb 2018 

    Autor verliert sich in Nebensächlichkeiten

    Inhalt:
    Porter wird von seinem Kollegen angerufen. Ein Mann wurde von einem Bus so angefahren das er gestorben ist. Porter weiß erst nicht was er bei einem Unfall soll, doch der Mann hatte ein Päckchen dabei. Genauso ein Päckchen wie der Fourth Monkey Killer seit Jahren versendet wenn er tötet. Ist der Verunfallte der Killer? Haben sie ihn auf diese Weise endlich erwischt und wem gehört das Ohr in dem Päckchen. Fest steht nur dass, wenn das Mädchen noch lebt, es nicht mehr viel Zeit hat, wenn der Tote wirklich 4MK ist.

    Meine Meinung:
    Bevor ich mich an dieses Buch traute hat es eine Weile gedauert. Es stand zwar recht schnell auf meiner Wunschliste, doch traute ich den Lobeshymnen nicht ganz.

    Doch Lesen wollte ich es auf jeden Fall und mehr als das es mir so gar nicht gefällt konnte ja nicht passieren.

    Doch zu Beginn sah es schon recht gut aus. Der Einstieg fiel leicht. J.D. Barker hat einen guten und flüssigen Schreibstil, der einen gleich in seinen Bann zieht. Seite um Seite war gefesselt von den taten, von den Ermittlern und natürlich vom Killer.

    Zum großen Teil lag das auch an den kurzen Kapiteln und den stetigen Wechseln zwischen Ermittler, und Tagebuchpassagen des Täters außerdem auch zeitweise Kapitel in dem das Opfer zu "Wort" kommt. So empfand ich die Tagebuchpassagen am interessantesten und war jedes Mal enttäuscht wenn es wieder in die Gegenwart ging. Die Ermittlungen schreiteten zügig voran und doch verlor der Autor sich hin und wieder in Nebensächlichkeiten. So gab es gerade im Mittelteil langatmige Abschnitte, die auch zum Ende hin noch vorkamen, da mag es aber auch an meiner Ungeduld gelegen haben. Schließlich wollte ich wissen was das Motiv genau ist auch wenn ich ab einem gewissen Zeitpunkt schon eine Ahnung hatte.

    Die Figuren sind überschaubar.
    Porter ist der Ermittler der gerade mit etwas ganz anderem zu kämpfen hat und deswegen eigentlich gar nicht im Dienst wäre. Er wirkt nicht abgehoben und auch nicht wirklich wie ein Super Cop. mir war er recht sympathisch auch wenn er zum Ende hin etwas zu sehr Heldenhaft dargestellt wurde
    Clair und Nash sind die Kollegen von Porter. Schlaue Köpfe die vollends hinter ihm stehen.
    4MK ist zunächst nur in Form des Tagebuchs Präsent. Doch empfand ich ihn als viel besser beschrieben und mit viel mehr Tiefe ausgestattet wie zum Beispiel Porter. Irgendwie hatte ich das Gefühl den Fourth Monkey Killer viel besser zu kennen.

    Am Ende merkt man das es nicht das einzige Buch bleiben wird. Das Ende hat mich schon etwas enttäuscht. Ich hatte da mehr erwartet. Bin aber trotzdem gespannt darauf wie es weiter geht. Ich hoffe nur das es keine Endlos Geschichte wird.

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 16. Dez 2017 

    Heile Welt

    Detective Sam Porter will ihn fassen. Der Killer hat bereits mehrere Menschen verstümmelt und getötet. Die Polizei konnte nie viel über ihn herausfinden und in allen bisherigen Fällen wurden die Opfer zunächst entführt und konnten nur zu spät gefunden werden. Doch nun gibt es ein neues Opfer, Emory, die Tochter eines Immobilienmoguls, ist verschwunden. Ein Mann, der ein Päckchen aufgeben wollte, wird von einem Lkw erfasst und stirbt. Das Päckchen ist an Porter adressiert. War es etwa der gesuchte Serienmörder, der da umgekommen ist. Dann könnte es möglicherweise Hoffnung für Emory geben, wenn sie nur schnellstmöglich gefunden wird.

    Der Killer, der seine Taten den bekannten drei Affen „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ und dem weniger bekannten vierten Affen nachempfindet und der deshalb Fourth Monkey Killer genannt wird. Welche Beweggründe kann ein so grausamer Killer haben? Wonach sucht er seine Opfer aus, die von außen völlig zufällig gewählt erscheinen. Will er Rache, will er jemanden bestrafen oder geht es um die reine Grausamkeit eines kranken Gehirns? Porter und seine Kollegen finden keinen rechten Ansatzpunkt und ihnen läuft die Zeit davon. Sie müssen Emory schnellstens finden und der Täter ist vermutlich tot und kann nicht mehr verraten, wo er das junge Mädchen versteckt hat.

    Aus Sicht der verschiedenen Ermittler und aus dem Blickwinkel des Killers werden die verschiedenen Handlungsstränge erzählt. Kurze Kapitel mit schnellen Szenenwechseln machen die Lektüre zu einer Achterbahnfahrt. Geschickt wird die Anspannung immer weiter vergrößert bis man die Seiten kaum noch schnell genug umblättern kann, um herauszufinden, ob Emory noch eine Chance hat. Dabei schont der Autor weder die Ermittler, noch das Opfer und auch der Leser muss einiges aushalten können. Wie in der Beschreibung zum Buch erwähnt wird, hat der Autor bereits einen Horror-Roman geschrieben, was man auch seinem ersten Thriller anmerkt. Da werden einige Tötungen oder Misshandlungen sehr plakativ beschrieben, so dass man kaum umhin kommt, sich die Szenen vorzustellen. Das kann schon etwas belasten.

    Ein packender Thriller mit gewissen Grausamkeitselementen, dessen Lektüre man sich zutrauen muss oder sollte.
    3,5 Sterne