The Fourth Monkey: Geboren, um zu töten

Buchseite und Rezensionen zu 'The Fourth Monkey: Geboren, um zu töten' von J. D. Barker
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Er kennt kein Erbarmen. Er wird töten, wen du liebst. Denn du hast gesündigt.

Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist und dass er es nie erfährt...

Autor:
Format:Hörbuch-Download
Seiten:0
EAN:

Rezensionen zu "The Fourth Monkey: Geboren, um zu töten"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 16. Jun 2019 

    Tu nichts Böses!

    Eigentlich ist Sam Porter aus privaten Gründen vom Polizeidienst beurlaubt, wird jedoch zurückbeordert, als ein Mann von einem Bus überfahren wird. Denn bei dem vermeintlichen Verkehrsunfallopfer könnte es sich um den berüchtigten Serienkiller Fourth Monkey handeln. Hat dieser doch ein Päckchen mit einem abgetrennten Körperteil und ein Tagebuch dabei. Für Porter und seine Kollegen beginnt nun ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Killer hat seine entführten Opfer immer über Tage hinweg gut versteckt gefangen gehalten.
    The Fourth Monkey – Geboren um zu töten ist ein routinierter, jedoch damit auch ziemlich durchschnittlicher Serienmörderthriller. Das Motiv des Killers entspricht dem Motto der drei bekannten Affen –nichts hören, nichts sehen, nichts sagen , ergänzt um nichts Böses tun! Auch wenn der versierte Krimileser von Anfang an ahnt, was die Polizei nach Seiten um Seiten herausfindet, ist dieser Ermittlungsstrang sehr spannend und gut erzählt. (Wenn man vielleicht davon absieht, dass die Polizisten so ziemlich jedes Klischee erfüllen, vom depressiven und von einer privaten Krise gebeutelten Ermittler, seinem Sprüche dreschenden Kollegen und der schwarzen Quotenkollegin).
    Doch der zweite Strang, die Kindheitsgeschichte des Mörders anhand eines Tagebuchs erzählt, erschien mir sehr konstruiert, stellenweise einfach unglaubwürdig und zu sehr auf Effekt gewollt. Ein Beispiel: Ein Kind das zu klein ist, um sich einen Teller aus dem Küchenschrank zu holen, betrinkt sich mit der frischgebackenen Witwe eines Mordopfers und hört deren sexuellen Fantasien zu. Das ist einfach zu viel des Guten und in der Art geht es munter weiter.
    Gelesen wird das Hörbuch von Dietmar Wunder, Oliver Brod und Marie Bierstedt. Vor allem Dietmar Wunder rettet die Geschichte immer und immer wieder mit Sam Porters Part. (Wer sich mit geschlossenen Augen Daniel Craig erwartet, wird dann Mühe haben sich einen korpulenteren in die Jahre gekommen Chicagoer Cop vorzustellen. Aber ein bisschen Fantasie wird man ja wohl noch haben dürfen.)