Erobertes Normannenherz

Rezensionen zu "Erobertes Normannenherz"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 21. Nov 2018 

    Romantische Liebesgeschichte mit historischem Hintergrund

    Wer sich für England zur Zeit der Eroberung der Normannen 1066 interessiert und romantische Liebesgeschichten liebt, wird bei diesem Buch nicht enttäuscht.

    Und darum geht es in Erobertes Normannenherz:

    Inmitten kriegerischer Auseinandersetzungen und politischer Machtkämpfe, erwacht eine junge Angelsächsin ohne jede Erinnerung. Ein Stein mit dem eingravierten Wort Adeliza ist der einzige Hinweis auf ihre Herkunft. Sie beschließt sich selbst diesen Namen zu geben, bis sie weiß, wer sie wirklich ist.
    Wilhelm, Herzog der Normandie, nutzt die Gunst der Stunde. Er hat den angelsächsischen König Harold auf dem Schlachtfeld besiegt und streckt seine Hand nach dem englischen Thron aus.
    In seinem Heer kämpft auch der junge Soldat Conan de Bellême. Als er der schönen Adeliza begegnet, ist er sofort von ihr fasziniert. Doch bedauerlicherweise sieht sie in ihm nur den Feind.
    Wird es ihm gelingen auch ihr Herz zu erobern, ohne dabei seinen Auftrag zu vernachlässigen einen gefährlichen Unbekannten aufzuspüren, der im Hintergrund die Fäden zieht?

    Das beantwortet die abgeschlossene historische Romanze allen Lesern von 16 bis 99 Jahren, die romantische und abenteuerliche Liebesgeschichten aus dem mittelalterlichen England mögen.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 28. Feb 2018 

    Spannung, Kämpfe, Intrigen, aber auch eine schöne zu Herzen gehe

    Was in dem neuen Buch Erobertes Normannenherz von Altena Altenburg überhaupt nicht zu kurz kam, waren Spannung, Kämpfe, Intrigen, aber auch eine schöne zu Herzen gehende Liebesgeschichte.

    Eindeutig steht die Liebe hier im Vordergrund und man sollte keine extrem ausführlichen historischen Abläufe erwarten. Mir hat aber gerade das gut gefallen, weil ich nicht so sehr auf Geschichte stehe. Was aber vorkam, scheint gut recherchiert zu sein, z. B. die Krönungszeremonie von dem normannischen Herzog Wilhelm zum König. Überhaupt ist in dem Buch das ganze mittelalterliche Leben sehr gut beschrieben, ohne dass man gelangweilt ist und ich konnte mir diese Zeit des 11. Jahrhunderts wirklich gut vorstellen.
    Die beiden Hauptpersonen waren sehr sympathisch und auch die anderen Figuren konnte man sich gut vorstellen. Besonders gefallen haben mir natürlich die Bösen in dieser Geschichte, neben Adeliza und Conan.

    Die 285 Seiten Taschenbuch haben sich aber leider schnell gelesen und am Ende war ich richtig traurig, aber auch glücklich zu gleich. Traurig, weil die Geschichte schon vorbei war, aber eben auch glücklich, weil sie mich echt schön unterhalten hat. Die Autorin hat einen angenehm flüssigen und der Zeit angepassten Schreibstil, ohne dabei aber hochtrabend zu sein.

    Ich kann sagen, dass ich gerne ein weiteres Buch dieser Autorin lesen würde, deren Vorbild Barbara Cartland ist.

    Für mich ist das Buch eine Leseempfehlung für alle, die mal wieder eine leichte schöne Liebesgeschichte mit Abenteuern und Bösewichten aus früherer Zeit lesen möchten.