Eine Studie in Scharlachrot

Buchseite und Rezensionen zu 'Eine Studie in Scharlachrot' von Arthur Conan Doyle
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4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Eine Studie in Scharlachrot"

Diese Geschichte ist die Geburtsstunde der Freundschaft zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson: Der Kriegsheimkehrer und der junge Exzentriker begegnen sich auf der Suche nach einer Bleibe in London und beziehen gemeinsam das berühmte Apartment in der Baker Street 221 B.

So ist Watson auch an Holmes' Seite, als Scotland Yard um Mithilfe bei der Aufklärung eines rätselhaften Mordes bittet. Der scheinbar unverletzte Mr. Drebber wurde in einem verlassenen Haus aufgefunden. An der Wand steht mit Blut ein seltsames Wort geschrieben: "RACH".

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Rezensionen zu "Eine Studie in Scharlachrot"

  1. Sherlock Holmes erster Fall...

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 19. Aug 2018 

    'Eine Studie in Scharlachrot' ist der erste Roman um Sherlock Holmes. Dr. Watson, gerade aus dem britischen Afghanistan-Krieg zurückgekehrt, lernt den exzentrischen Holmes bei der Wohnungssuche kennen. Die beiden freunden sich an und beziehen gemeinsam das berühmte Apartment in der Baker Street 221 B. Schon bald werden sie in einen geheimnisvollen Mordfall verwickelt. Ein Mann wurde anscheinend umgebracht, doch das Blut am Fundort der Leiche scheint nicht von ihm zu stammen...

    "Alles ist eine Kette logischer Folgerungen aus zugänglichen Informationen."

    So erläutert Holmes seinen bekannten Ansatz der Deduktion. Doch natürlich kann ihm darin niemand das Wasser reichen oder auch nur nachvollziehen, wie er oftmals blitzschnell die richtigen Schlüsse zieht. Die berühmte Pfeife raucht der Detektiv bereits in diesem ersten Fall, und auch das Violinespiel taucht hier erstmals auf. Bereits hier verspottet Holmes aus Leibeskräften das Treiben der Profis von Scotland Yard, und auch die Bande der Straßenjungen kommt hier zu einem ersten Einsatz.

    Arthur Conan Doyle schuf mit diesem Buch den klassischen Detektivroman schlechthin. Der Autor (1859-1930) verriet, dass es für die Romanfiguren lebende Vorbilder gab, die ihn zu dem die Polizei beratenden und unter die Arme greifenden Detektiv inspirierten. Ganze vierzig Jahre löste Sherlock Holmes die kompliziertesten Fälle, bis schließlich 1927 endgültig der Vorhang für ihn fiel.

    "Sie sollten einen Bericht über den Fall veröffentlichen. Wenn Sie es nicht tun, tue ich es."

    Das Hörspiel stellt eine überaus gelungene Umsetzung des alten Stoffes dar und versetzte mich gekonnt in das London des Jahres 1887. Walter Renneisen, Peter Fitz, Johannes Grossmann u.v.a. gestalten die lebendigen Dialoge überaus unterhaltsam, die musikalische Untermalung sowie die Geräuschkulisse runden das Hörvergnügen von 1 Stunde und 43 Minuten passend und authentisch ab.

    Für mich eine angenehme Art, mich den 'alten' Fällen des berühmten Detektivs zu widmen...

    © Parden