Eine Ehe in Wien: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Eine Ehe in Wien: Roman' von David Vogel
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Gebundenes Buch
In den Fängen einer dunklen Liebe.

In seinem Meisterwerk beschreibt David Vogel in sensibler wie schonungslos offener Sprache die Liebesqualen eines angehenden Schriftstellers und erzählt dabei von nichts Geringerem als vom Kern des Daseins: Rudolf Gordweil ist im Wien der zwanziger Jahre einer Femme fatale verfallen. Von Woche zu Woche mehr gedemütigt und erniedrigt, braucht er die Kraft des Verzweifelten, um endlich zum Befreiungsschlag auszuholen.

"Eine Ehe in Wien zählt zu den sechs, sieben besten Büchern, die mir je untergekommen sind." Maxim Biller.

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:527
Verlag: Aufbau Verlag
EAN:9783351036645

Rezensionen zu "Eine Ehe in Wien: Roman"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 11. Jan 2018 

    Psychogramm eines melancholischen Masochisten

    Worum geht es?
    Der mittellose Schriftsteller Rudolf Gordweil aus dem Osten lebt in den 20er Jahren in Wien und lernt die Baronin Thea von Tako gemeinsam mit seinem Mitbewohner Ulrich in einem Café kennen.

    Sein erster Eindruck:

    "Sie hat so was an sich, du merkst es nur nicht. So eine Wiener Tradition. Biedermeierzeit. Sieh mal den herrischen Zug in der unteren Gesichtshälfte. Ich würde sie zu gern kennenlernen." (S.28)

    Er begleitet sie nach Hause, dabei überragt ihn die große Frau um Kopfeslänge. Sein zweiter Eindruck,

    "[v]ermutlich wird sie den ihr Nahestehenden häufig wehtun" (S.31), hat prophetischen Charakter.

    Während er sich in Thea verliebt, bemüht sich seine gute Freundin Lotte ihn zu verführen. Doch ohne Erfolg. Gordweil glaubt fest daran, dass sie ihren gemeinsamen Freund, den Rechtsanwalt Dr. Astel irgendwann heiraten wird und erkennt nicht, dass Lotte ihn aus tiefstem Herzen liebt.

    Bereits die erste gemeinsame Nacht mit Thea offenbart den zukünftigen Charakter ihrer Beziehung:

    "Zieh dich aus, Rudi!", befahl sie mit etwas heiserer Stimme, wobei sie sich selbst die Kleider herunterriss und sie auf einen Stuhl warf. Dan packte sie Gordweil, hob ihn wie ein leichtes Spielzeug vom Boden hoch und legte ihn aufs Bett." (S.55)

    Weitere Details werden glücklicherweise ausgespart, wie bei allen Liebesszenen.

    Gordweil verfällt Thea von Tako rettungslos und vier Wochen nach ihrem ersten Treffen soll die Heirat stattfinden, dafür tritt Thea sogar zum jüdischen Glauben über. Doch zuvor trifft Gordweil auf einen Zufallsbekannten, den Franzl Heidelberger, der ihn zu sich und seiner Frau Gustl einlädt. Vordergründig scheint Franzl das Sagen in der Ehe zu haben und kommandiert Gustl herum, die jedoch unverhohlen mit Rudolf flirtet und ihn unter den ermunternden Zurufen sogar auf den Mund küsst.
    Inzwischen lernen auch Lotte, Dr. Astel und Ulrich Thea kennen und Lotte empfindet sofort tiefe Abneigung gegen die Baronin, die die Herausforderung annimmt.

    "Die Baronin lächelte ein kleines, überlegenes Lächeln. Es blitzte die absolute Gewissheit in ihr auf, dass diese Lotte auf Gordweil versessen war, sie selbst aber eindeutig die Oberhand hatte. (...) Na, sehen wir mal, wer die Stärkere ist." (S.74)

    Die personale Erzählperspektive beschränkt sich fast ausschließlich auf Rudolf, nur selten erhalten wir einen Einblick in die Gedanken Theas oder Lottes - umso aussagekräftiger erscheinen diese.

    Der Hochzeitstag ist für Gordweil "der langweiligste und bedrückendste seines Lebens. Es war ein unbehaglicher, in erstickenden, lästigen Dunst gehüllter Tag." (S.111)

    Thea zieht bei Gordweil ein, der sich schließlich doch eine Arbeit in einer Buchhandlung sucht, obwohl er seine Zeit lieber dem Schreiben widmen würde. Von Anfang (Teil II) an kommandiert sie ihn herum, trägt ihn wie ein kleines Kind, nimmt sein Geld und als Leser*in fragt man sich, warum sich Rudolf gegen diese Unterdrückung nicht wehrt. All seine Freunde kennen die Wahrheit, nur er verdrängt sie erfolgreich. In den vielen Träumen des Romans, die darauf schließen lassen, dass Vogel die Schriften Freuds gekannt hat, scheint die schonungslose Wahrheit auf, werden künftige Ereignisse vorausgedeutet und Rudolfs Seelenleben verdeutlicht, der offenkundig ein Lust am Leiden empfindet.

    Nach der ersten Ohrfeige Theas rächt sich Rudolf jedoch, indem er das eindeutige Angebot Franzl Heidelbergers Gustl zuhause zu besuchen annimmt.

    "Allerlei Kränkungen, die wie Steine in den Tiefen seiner Seele versunken lagen, hatten nun eine Art Vergeltung gefunden. Und es schien, dass auch Theas Herrschaft über ihn irgendwie Schaden genommen hatte. Daraus folgte also, dass er noch nicht völlig verloren war und kein Grund zur Verzweiflung bestand." (S.128)

    Verzweifelt scheint Lotte zu sein, die im Verlauf der Handlung zunehmend schwächer wird und die von ihrer Liebe zu Gordweil verzehrt wird.

    Währenddessen ist Thea schwanger (Teil III: Drinnen und draußen) und Gordweil glaubt, mit einem Baby werde sich alles ändern. Wir erfahren, dass er bereits als Jugendlicher Gefallen daran gefunden hat, sich selbst zu quälen, indem er sich mit einem Streichholz verbrennt. Die Vermutung, dass Gordweil ein Masochist ist, scheint sich zu bestätigen. Auch Hinweise seiner Freunde, dass seine Frau ihn betrüge, wischt er weg. In einem Selbstgespräch spricht sein Unterbewusstsein die Wahrheit aus, während er dagegen hält. "Drinnen" weiß er um seine Situation, noch nach draußen hin, betrügt er sich selbst, weil er Thea verfallen ist und er an den Quälereien einen "sonderbar, stechenden Genuss, jene perverse Lust am Leiden" empfindet." (S.383)

    Schließlich erblickt das Baby (Teil IV) Licht der Welt und es ist Rudolf, der sich um den kleinen Martin kümmert. Thea hingegen scheint keinerlei Muttergefühle zu haben, sie ist eine kalte, herrische Person ohne jegliche Empathie. Sie hat Vergnügen daran, Rudolf zu quälen.

    "Interessant, wie viel er wohl schweigend ertragen würde..." (S.243)

    Gegenüber Lotte äußert sie: "Ich könnte ihn auch rauswerfen, ich brauche ihn keineswegs. Aber ich werde es nicht tun. Nun gerade nicht. Du kriegst ihn also nicht, Ich werde ihn zu Tode foltern, zu Tode sage ich dir, aus purem Spaß - und trotzdem wird er mich von sich aus nicht verlassen." (S.269)

    Ob es ihr gelingt, ihn zu zerstören und ob seine Leidensfähigkeit ein Ende (Teil V) kennt?

    Bewertung
    Ein psychologisch sehr interessanter Roman, der uns vor Augen führt, wie der Schriftsteller Rudolf Gordweil der sadistischen, starken Thea verfällt, die ein Vergnügen daran findet, ihn zu erniedrigen und zu beherrschen. Er wiederum stellt sich als melancholischer Masochist heraus, der seine Situation verdrängt und heimlich ein Genuss am Leiden empfindet.
    Das ist zunächst sehr befremdend und man möchte Rudolf zurufen: "Wehr dich" und "Verlass diese Frau" und wünscht ihm, er möge sich Lotte zuwenden, die ihn wirklich liebt.
    Doch es kommt anders und man ahnt es bereits, dass dieser Roman kein gutes Ende nimmt.

    In vielerlei Hinsicht hat mich dieser Roman fasziniert.
    Es ist ein Psychogramm eines gegensätzlichen Paares, deren Beziehung auf Dominanz und Unterwerfung in umgekehrten Rollen basiert. Hätte Rudolf Thea unterdrückt, hätte ich nicht weitergelesen...Hier ist das Thema gerade, weil die Rollen vertauscht sind, sehr interessant.
    Faszinierend sind auch die vielen Träume Rudolfs, die prophetischen Charakter haben und gleichzeitig sein Seelenleben beleuchten. Mehr als einmal haben wir in der Leserunde Traumdeutung betrieben.
    Aber auch das Unterbewusstsein, die zweite Stimme Rudolfs, die ihn nachts, wenn er schlaflos auf dem Sofa liegt, heimsucht, offenbart die grausame Wahrheit. Faszinierend, wie es ihm gelingt, sie zu verdrängen, so lange, bis tatsächlich mehr als ein Unglück geschieht. Wieviel Leid kann ein Mensch ertragen? Wie weit muss die Erniedrigung gehen, damit er sich wehrt? Thea reizt ihre Dominanz aus und ist durchweg negativ gezeichnet, so dass sie nur Antipathien auf sich zieht, während Lotte als positive Gegenfigur konzipiert ist.

    Als letzten Punkt will ich die wunderbare Sprache des Romans hervorheben, der einerseits das Wien der 1920er Jahre bildlich vor unseren Augen entstehen lässt

    - "Die Gehsteige schwitzten schwarzen Asphaltschweiß. Man brauchte kühles, blondes, weißschäumendes Bier - zu jeder Tageszeit. Die Kleidung wurde schwer, beengte einen wie ein Panzer, und das Hemd klebte an Brust und Rücken." (S.297)

    Und andererseits Rudolfs Seelenqualen anschaulich beschreibt:

    "Sie war ein Hindernis, eine Barriere, die Quelle allen Übels. Vergeblich versuchte er auch jetzt noch manchmal, gegen derlei Ideen anzukämpfen. Sei gesamtes Innenleben war uaf Anklage und Auflehnung eingestellt. Gleichzeitig wusste er, dass er niemals die seelische Kraft aufbringen werde, sich von ihr zu befreien." (S.413)

    Im Nachwort von Maxim Biller erfahren wir, dass der Roman autobiografische Züge hat. Auch David Vogel war mit einer herrschsüchtigen Frau verheiratet, die er trotz allem geliebt hat.
    Biller verweist aber auch auf Vogels jüdische Wurzeln auf seine "jüdische Angst" vor der nächsten Katastrophe. Im Roman gibt es eine Szene, in der Gordweil, Lotte und Dr. Astel von einem Wiener wegen ihres jüdischen Aussehen beschimpft werden. Biller spekuliert darüber, ob die "gewalttätige Beziehung, die zwischen Rudolf Gordweil und Thea von Tako herrscht, das ewig kaputte, ewig gestörte Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden widerspiegeln soll" (S.522). Dafür spricht zumindest Theas "germanisches" Aussehen.

    Für mich persönlich steht eher der psychologische Aspekt im Vordergrund, die Darstellung einer krank machenden, zerstörerischen Beziehung und die Versuche Gordweils die Situation zu verdrängen, aber auch sein Eingeständnis, dass er aus dem Leiden heraus Lust empfindet.

    Ein lesenswerter Roman, der, wenn man ihn gemeinsam liest, für viel Diskussionsstoff sorgt.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 10. Jan 2018 

    Ein unspektakulärer Titel für ein spektakuläres Buch

    „Auf dem Gang erwachte rumorend der Wasserhahn. Sofort erfüllte der Lärm die gesamte Umgebung, drang in die noch morgendlich dämmrigen Zimmer und sickerte durch den Schlummerschleier auch in Rudolf Gordweils Körper ein.“ (S. 7)

    So lauten die ersten zwei Sätze des Romans und geben wieder, was mich von den ersten Zeilen an fasziniert hat: ein unglaublich feiner Schreibstil, der das Beschriebene greifbar macht und den Leser ins Geschehen eintauchen lässt.

    Rudolf Gordweil bewohnt mit seinem Freund Ulrich zusammen ein Zimmer bei einer gutmütigen alten Zimmerwirtin. Er hat zur Zeit keine Beschäftigung, verdingt sich als Schriftsteller, was ihm dann und wann ein paar Münzen einbringt. Zu gerne flaniert er durch die Stadt Wien. David Vogel scheint eine außergewöhnliche Beziehung zu dieser Stadt gehabt zu haben, so detailliert beschreibt er die Kaffeehäuser, die Gassen, Gebäude und Menschen. Rudolf ist ein beliebter Mann, der auf einen Kreis enger Freunde zählen kann, die ihm auch finanziell regelmäßig aushelfen. Neben Ulrich sind das der Anwalt Dr. Mark Astel und Bürgertochter Lotte Bodenheim, die in ihn verliebt zu sein scheint. Regelmäßig treffen sie sich auch zusammen mit anderen Bekannten in den Lokalitäten der Stadt oder amüsieren sich im Prater. Die Figuren werden sehr genau beschrieben. Gordweil scheint ein Schnorrer (egal, ob es sich um Geld oder Zigaretten handelt) und ein Tagedieb zu sein, allerdings einer von der sympathischen Sorte. Selbst als er eine Anstellung im Buchladen zunächst nicht bekommt, erscheint er erleichtert, muss er doch seine Freiheit nicht kürzen.

    Die Situation ändert sich, als im Lokal ein fremdes Mädchen einige Tische entfernt Platz nimmt, hier taucht Gefahr für unseren Protagonisten auf: „Gordweil vermochte die Augen nicht von ihr zu lösen, spürte plötzlich eine vage Beklommenheit, wie man sie vor einem nahenden Unheil empfindet.“ (S.28)

    Diese Begegnung ist schicksalhaft. Gordweil empfindet eine undefinierbare Anziehungskraft zu dieser Baronin Thea von Tako, die nicht nur einen herrischen Zug hat, sondern auch genau weiß und tut, was sie will. Bereits nach 14 Tagen der Bekanntschaft macht sie ihm einen unromantischen Heiratsantrag: „Du wirst mich doch zur Frau nehmen, Rudolfus? Nicht wahr? Du gefällst mir, das kann ich dir offen sagen.“ (S.52)

    Gordweil ist ein kleiner, zierlicher Mann mit spärlichem Bartwuchs. Ist es das, was die dominante Frau an ihm reizt? Ist es die Namensgleichheit mit ihrem Vetter Rudolf, den sie selbst für „ein Rindvieh“ hält? Oder will die protestantische Thea ihrer Familie durch die Heirat mit einem Juden eines auswischen? So recht erfahren tut der Leser das nicht. Was jedoch schnell deutlich wird, ist Theas Vorliebe, ihren zukünftigen Ehemann zu bevormunden, zu betrügen und zu tyrannisieren. Bereits die erste Liebesnacht übersteht er nicht ohne Blessuren, Schmerz und Lust halten sich jedoch zunächst die Waage für ihn.

    Schon vor der Hochzeit bekommt Gordweil Warnungen aus seinem Bekanntenkreis, auch er selbst hat zuweilen Schwierigkeiten, seine Gefühle für Thea einzuordnen. Seine treue Freundin Lotte wird jedoch deutlich: „Die nicht…du wirst sehen…wirst es zum Schluss noch merken…Sie liebt dich nicht…Eine Frau spürt das gleich… Sie hat kein Herz…Das wirst du schon noch erfahren…“ (S.81). Ein böses Omen?

    Lotte ist das komplette Gegenteil von Thea: Sie stammt aus gutem Hause, ist ehrlich, aufrichtig und gefühlvoll. Folglich finden die beiden Frauen keinen Zugang zueinander, sie bleiben den ganzen Roman hindurch Gegenspieler.

    Wie der Buchtitel schon sagt, steht die Ehe von Rudolf und Thea im Mittelpunkt der Geschichte. Es handelt sich keinesfalls um eine typische Beziehung, da Gewalt eine Rolle spielt – mit umgekehrter Geschlechterverteilung, als man allgemein erwarten würde. Das gilt auch für die Erwerbstätigkeit: Während Rudolf überwiegend die Hausarbeit erledigt, kocht und sich später um den Nachwuchs kümmert, ist Thea fürs Geldverdienen zuständig. Dennoch wirkt die Beschreibung dieser für die 1920er Jahre untypischen Ehe an keiner Stelle lächerlich, die Ernsthaftigkeit bleibt gewahrt, obwohl die Marotten Theas immer stärker zutage treten.

    Die Auswirkungen dieser speziellen Verbindung sind für Rudolf und seine Freundin Lotte besonders deutlich spürbar. Ihrer Gefühlslage und –entwicklung wird weiter Raum eingeräumt, aber auf eine dermaßen packende Weise, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Mitunter geschieht dies auch durch Träume und traumähnliche Sequenzen, die Rückschlüsse zulassen. Handelt es sich hier um Einflüsse Arthur Schnitzlers und Siegmund Freuds, die ja Zeitgenossen des Autors Vogel in Wien waren?
    Hinzu tritt eine starke Symbolik, die mir beim Aufschlüsseln immer wieder Freude gemacht hat.
    So unnatürlich einem die Ehe in Wien auch anmuten mag, ist es dem Autor dennoch gelungen, ein Stück Wiener Gesellschaftsstudie in diesem Buch abzubilden. Die bildhaften Beschreibungen zeigen das Leben und die Nöte der Menschen, zeigen die Stadt Wien mit ihren Sonnen- und Schattenseiten, bei Tag und Nacht. Wer die Stadt kennt, wird Straßen und Plätze wiedererkennen. Dementsprechend schreibt auch Maxim Biller in seinem Nachwort:
    „So ist Wien neben all den Menschen die wichtigste Figur in Vogels Roman, es ist wahrscheinlich sogar die, die er am meisten liebt.“ (S.521)

    Dieser Roman erschien erstmalig 1929. Dank der vorliegenden Neuauflage des Aufbau-Verlages bin ich auf ihn gestoßen. Das Cover ist sehr auffallend gestaltet. Es zeigt eine junge Frau in einem rotem Kleid. Der Hintergrund ist schwarz, leichte Sprenkel könnte man als Sterne deuten. Ein absoluter Hingucker mit Bezug zum Inhalt. Kontrastierend dazu der eher unspektakuläre Buchtitel „Eine Ehe in Wien“ - Wie viel spannender und vielschichtiger sind doch Handlung und Charaktere!

    Dieses ist kein einfaches Buch, es ist auch kein Gute-Laune-Schmöker. Wer sich aber darauf einlässt, wird belohnt. Unbedingt lesen!