Dreimal im Leben: Roman

Rezensionen zu "Dreimal im Leben: Roman"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Mai 2016 

    Die jahrelange Anziehung zweier Menschen

    »Und dennoch treffen eine Frau wie Sie und ein Mann wie ich auf Erden nicht oft zusammen.«

    Ein schöner, erster Satz und so unglaublich passend zu diesem Buch.

    Max Costa ist ein Dieb und Gigolo. Er lernt im Jahre 1928 die hübsche Mercedes Inzunza, Frau von Armando de Troeye, einem Komponisten, auf einem Überseedampfer beim Tanzen eines Tangos, kennen. Seit diesem Moment an haben die beiden eine außergewöhnliche Beziehung zueinander.

    Die Anziehung zwischen den beiden, die man beim Lesen deutlich spüren konnte, ist Bestandteil dieses außergewöhnlichen Romans.
    1928 trennen sich ihre Wege abrupt. 1937 treffen sie wieder aufeinander und ihre Leidenschaft flammt erneut auf. Aber auch dieses Mal muss Max Mecha Inzunza gezwungenermaßen verlassen. Bevor sie im Jahre 1966 überraschenderweise erneut zusammentreffen. Max bringt sich mal wieder in Schwierigkeiten und gewisse Umstände zwingen ihn dazu auch dieses Mal von Mecha fortzugehen. Max hat sich sehr verändert. Mecha ebenso. Doch ihre Anziehung besteht nach wie vor ...

    Es war toll, nach und nach die verworrene Geschichte um Max, seinen Diebeszügen, anderen Machenschaften und auch Mecha Inzunza lesen zu dürfen. Deren Leben hat mich gefesselt und berührt gleichermaßen.
    Es wird hier immer wieder aus der Sichtweise von Max Costa geschrieben und zwar abwechselnd aus den Jahren 1928, 1937 und 1966. Und was sich in diesen Zeiten in den Leben der beiden abgespielt hat war für mich spannend zu verfolgen.

    Eine sehr gut recherchierte und durchaus interessante Geschichte zweier Menschen, die in all den Jahren ihres Nicht-Zusammenseins einander nicht loslassen konnten und wollten.

    Ein wunderbar gelungener Roman, der aus meiner Sicht sehr zu empfehlen ist!