Die Träumenden

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Träumenden' von Karen Thompson  Walker
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Träumenden"

Santa Lora, Kalifornien: Es beginnt an einem College. Ein junges Mädchen auf einer Party fühlt sich plötzlich müde, so müde wie noch nie in ihrem Leben. Sie wacht nicht wieder auf.
Zuerst denken sie, es kommt aus der Luft, ein Gift, eine Art Virus. Aber niemand kann es nachweisen.
Was auch immer es ist, es breitet sich rasend schnell in Santa Lora aus: Menschen werden müde, legen sich hin - und schlafen für immer. Sie sind nicht tot, sie wachen aber auch nicht mehr auf.
Panik bricht aus, die Stadt wird von der Außenwelt abgeriegelt. Mittendrin: Eine junge Studentin, die im College unter Quarantäne steht. Zwei kleine Mädchen, deren Vater ihr Haus in eine Festung verwandelt. Und ein Paar, das verzweifelt versucht, sich und ihr Neugeborenes zu schützen, während um sie herum alles im Chaos versinkt.

»Die nächste große Autorin.« Rolling Stone

»Walker paart die unglaubliche Stärke ihrer Ideen mit einem lyrischen und bedeutungsvollen Verständnis unserer Gegenwart.« People Magazine

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:336
Verlag: HarperCollins
EAN:

Rezensionen zu "Die Träumenden"

  1. Schaurig schöner Grusel mit literarischem Anspruch

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 12. Jan 2020 

    Dieses Buch ist wie ein Katastrophenfilm, einer von den Guten, beinahe sogar richtig gut.

    In der kleinen Stadt Santa Lorca bricht ein Virus aus, das die Menschen in einen tiefen Schlaf versetzt. Sie sind nicht tot, aber sie wachen auch nicht auf, über Wochen.
    Das erlebt man aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln mit. Die Krankheit tritt zunächst nur im College auf. Ben und seine Frau Annie sind gerade frisch hergezogen und wollten an diesem College arbeiten. Der Vater von Sara und Libby ist dort Hausmeister und bereitet sich sofort auf den Härtefall vor. Nathaniel wollte gerade zur Arbeit gehen als er erfährt, der Unterricht fällt aus…

    Der Erzählstil ist eigen, plastisch und macht Spaß. Man blickt in die Köpfe dieser Menschen, ist ganz nah dran und erlebt alles hautnah mit, hat das Gefühl, man erfährt gleich mehrere Schicksale.

    Das ist spannend, wenn auch leidvoll, und ein richtig gutes Buch, nur die Auflösung des Ganzen lässt zu wünschen übrig. Da zieht sich die Autorin etwas schwammig aus der Affaire und wirft einen philosophischen Ansatz in den Ring, wo wir doch lieber Aufklärung hätten.

    Trotzdem habe ich dieses Buch gerne gelesen. Es ist schaurig schöner Grusel mit literarischem Anspruch, macht Spaß.