Die Totensucherin: Kriminalroman (Gemma Monroe 2)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Totensucherin: Kriminalroman (Gemma Monroe 2)' von Emily Littlejohn
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

»Das ist erst der Anfang.«.
Gemma Monroe kehrt nach der Geburt ihrer Tochter in den Polizeidienst zurück. Schon an ihrem ersten Tag wird sie zu einem Tatort gerufen: Der bekannte Autor Delaware Fuente wurde vor einer Privathochschule erstochen, seine Leiche mitten in einem heftigen Schneesturm zur Schau gestellt. Bei dem Toten entdecken Gemma und ihr Kollege Finn eine beunruhigende Nachricht: »Das ist erst der Anfang.« Von einem Studenten erhalten sie den Hinweis, dass ein Unbekannter die Schüler drangsaliert. Als einer der Lehrer verschwindet, ahnt Gemma, dass ihnen nicht viel Zeit bleibt, um den Mörder zu finden.

Format:Kindle Edition
Seiten:392
EAN:

Rezensionen zu "Die Totensucherin: Kriminalroman (Gemma Monroe 2)"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 30. Mai 2019 

    Spannend und atmosphärisch

    Nach der Geburt ihrer Tochter kehrt Gemma Monroe in den Polizeidienst zurück. Eine Zeit zur Eingewöhnung gibt es nicht, denn gleich am ersten Tag muss sie zu einem schrecklichen Tatort. Der bekannte Autor Delaware Fuente wurde ermordet und mitten in einem Schneesturm zur Schau gestellt, direkt vor einer Privatschule. Bei dem Toten findet sich eine Nachricht: Das ist erst der Anfang. Dann verschwindet einer der Lehrer…

    Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen.
    Dies war bereits der zweite Fall für Gemma Monroe. Obwohl ich den ersten Band nicht kannte, hatte ich keine Probleme, die Hintergründe um Gemma zu verstehen und der Story zu folgen.
    Die Charaktere gefielen mir gut, sie wurden authentisch und menschlich beschrieben. Besonders Gemma fand ich sympathisch. Sie versuchte sowohl ihrem Beruf als auch ihrer noch neuen Situation als Mutter gerecht zu werden, was ja nicht das Leichteste ist. Ich empfand sie als sehr intelligent und empathisch und konnte mich wirklich gut in sie und ihre Gedanken- und Gefühlswelt hineinversetzen.
    Sehr gut gefiel mir die Atmosphäre, die die Autorin geschaffen hat. Besonders zu Beginn die Kälte, der Schneesturm, die zur Schau gestellt Leiche - sehr spannend und atmosphärisch.
    Die Ermittlungsarbeit wirkte realistisch. Es wurden mehrere Spuren und Ansätze verfolgt und zwischendurch ging es nicht richtig voran. Das störte mich aber nicht, denn so wirkte es echt auf mich. 
    Am Ende wurde dann alles schlüssig und nachvollziehbar aufgelöst.

    Ein spannender und atmosphärischer Krimi, den ich gerne gelesen habe. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 15. Nov 2018 

    Bitterkalte Winteratmosphäre, großartig beobachtet

    Es ist bitterkalt in Cedar Valley, Colorado, ein Schneesturm tobt. Gemma Monroe ist gerade erst aus dem Mutterschaftsurlaub nach der Geburt ihrer Tochter in den Polizeidienst zurückgekehrt. Als eine verdächtige Person im Bereich der elitären Privatschule Valley Academy gemeldet wird, rückt Gemma mit ihrem Kollegen Finn aus, um letztlich eine Leiche zu finden. Der Tod eines berühmten Schriftstellers, der sich incognto in Cedar Valley aufhielt, wirft viele Fragen auf. „Das ist erst der Anfang“ war bei der Leiche zu finden….
    Die Totensucherin von Emily Littlejohn, erschienen im Aufbau Verlag, ist der zweite Band um die Polizistin Gemma Monroe. Es tut der spannenden Lektüre aber keinen Abbruch, wenn man so wie ich quer in die Serie einsteigt.
    Dieser Kriminalroman lebt von der eisigkalten winterlichen Stimmung. Gemma ist keine Superheldin, ihre Stärke liegt in der scharfen Beobachtung und gezielten Befragung. Die Autorin schafft mit einer intensiven Beschreibung der Umgebung, vor allem die Szenen im Schneesturm zu Anfang fand ich beachtlich, eine sehr beklemmende Atmosphäre. Die Charaktere wirken authentisch. Gemma füllt ihre Position als Polizistin einfühlsam und intelligent aus und versucht immer wieder die schwierige und noch ungewohnte Mutterrolle mit ihrem Beruf zu vereinbaren
    Die Konstruktion des Geschehens ist durchdacht und führt Ermittler und Leser auf einige falsche Fährten, bis sich der Fall schlüssig klären lässt. Nicht alle Nebenstränge lösen sich auf, so lässt die Autorin wohl auf eine Fortsetzung hoffen.