Die Totenbändiger - Band 8: Das Herrenhaus

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Totenbändiger - Band 8: Das Herrenhaus' von Nadine Erdmann
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Totenbändiger - Band 8: Das Herrenhaus"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:227
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Rezensionen zu "Die Totenbändiger - Band 8: Das Herrenhaus"

  1. Ein Staffelfinale, das es in sich hat...

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 17. Jul 2020 

    Blaine schmiedet einen teuflischen Plan, um Cam doch noch ins Trainingshaus der Akademie zu bekommen. Als Cam dort gegen die Geister antritt, macht er bezüglich seiner Kräfte eine unerwartete Entdeckung. Aber ist sie Segen oder Fluch? Als dann plötzlich an einem altbekannten Ort erneut Leichen mit durchgeschnittenen Kehlen auftauchen, steht für Cam fest, dass er endlich seine Erinnerung an die Nacht des Massakers zurückerlangen muss. Koste es, was es wolle …

    Auch der finale Band der achtteilgen Staffel ist nun gelesen - es bleibt aber der Trost, dass es wohl im Herbst bereits mit der zweiten Staffel weitergehen wird. Viel zu schnell war die Lektüre schon wieder vorbei - ebenso wie Band 1 (Unheilige Zeiten), Band 2 (Die Akademie), Band 3 (Vollmondnächte), Band 4 (Feindschaften), Band 5 (Hinterhalt), Band 6 (Unheilige Nacht) sowie Band 7 (Leichenfunde).

    Vielschichtig angelegt hat Nadine Erdmann die Reihe um die Totenbändiger, wodurch es eine Vielzahl von Charakteren und Handlungssträngen gibt. Mittlerweile sind diese schon vertraut, und für den Fall, dass etwas in Vergessenheit geraten ist, gibt es zu Beginn eines jeden Bandes eine kurze Zusammenfassung des bisherigen Geschehens. So ist man gleich wieder mittendrin.

    Diesmal bleibt dem Leser bereits zu Beginn kaum Zeit Luft zu holen, denn gleich stürzen sich die Hunts und ihre Freunde wieder in eine Rettungsaktion, bei der jede Sekunde zählt. Im Zentrum der Aktion steht Camren , denn ihn wollte Blaine, der fiese Sohn des noch fieseren Schulleiters der Akademie, auf die Probe stellen. Wie stark mögen seine Fähigkeiten als Geisterbändiger wirklich sein?

    Tatsächlich scheint Cam nach den Geschehnissen in Band 6 (Unheilige Nacht) einen Kräfteboost erhalten zu haben. Er erweist sich als unglaublich ausdauernd und scheint selbst den stärksten Geistern mühelos paroli bieten zu können. Trotzdem erweist es sich als Glück, dass er nicht alleine antritt - ohne die Hilfe seiner Familie hätte er bei diesem Abenteuer ansonsten wohl alt ausgesehen.

    Der gesamte Band spielt an einem einzigen Tag - allein dieser Umstand weist schon auf die Actionlastigkeit der Erzählung hin. Tatsächlich flaut hier die Spannung kaum einmal ab, und gleichzeitig gelingt es Nadine Erdmann, sehr atmospährisch zu schreiben. Als sich beispielsweise bei Cam in einer Szene plötzlich die Nackenhaare aufstellten, reagierten meine genauso. Spooky! Das kenne ich sonst nur von Filmen (die ich eigentlich nicht schaue, weil sie mir zu gruselig sind...).

    Im Verlauf dieses finalen Bandes ergaben sich wie erhofft einige Antworten auf Fragen, die sich durch die gesamte Staffel zogen - und gleichzeitig wurden die Fragezeichen nicht weniger. Kein schlechter Schachzug - denn so endet der Band zwar nicht mit einem gemeinen Cliffhanger wie die Folgen davor, aber es bleiben ausreichend Fragen übrig, die neugierig machen auf die zweite Staffel.

    Atmosphärisch gelungen, spannend und emotional - ein Staffelfinale, das es in sich hat... Der Reihe bleibe ich sicher treu!

    © Parden

    ***

    P.S.: Wer vor der Anzahl der Folgen zurückschreckt: dies ist ein eSerial. Die ersten Folgen gibt es jetzt auch als Printausgabe, wobei ein Band jeweils zwei Folgen des eSerials beihnhaltet. Als Printausgabe wird die Reihe (erste Staffel) also nur noch aus vier Bänden bestehen... :)