Die Toten vom Gare d’Austerlitz

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Toten vom Gare d’Austerlitz' von Thomas Wörtche
3.85
3.9 von 5 (6 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Toten vom Gare d’Austerlitz"

Freitag, 14. Juni 1940: An dem Tag, als die Nazis in Paris einmarschieren, werden an der Gare d'Austerlitz vier Polen ermordet aufgefunden, und ein weiterer begeht kurz darauf Selbstmord. Inspecteur Éduard Giral beginnt gegen alle Widerstände zu recherchieren. Sehr bald mischen sich in seine Ermittlungen Wehrmacht, Gestapo und Geheime Feldpolizei ein, während im Hintergrund der enigmatische, skrupellose Major Hochstetter von der Abwehr die Strippen zieht und ihm mal als Gegenspieler, mal als Verbündeter begegnet.

Format:Broschiert
Seiten:473
EAN:9783518471364

Rezensionen zu "Die Toten vom Gare d’Austerlitz"

  1. In Eddie Girals Welt

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 23. Aug 2021 

    „Zweierlei geschah am 14. Juni 1940.“
    Am 14.06.1940 marschierte die deutsche Wehrmacht in Paris ein. Doch in der Welt von Eddie Giral, Inspecteur bei der Pariser Polizei, passierte folgendes: Vier unbekannte Männer polnischer Herkunft starben in einem Bahndepot am Gare d’Austerlitz, ein weiterer Pole sprang vom Balkon.
    Während in Frankreich die Uhren sprichwörtlich anders zu ticken beginnen, muss Giral einen verzwickten Mordfall lösen. Selbst ein Getriebener, traumatisiert von seinen Erlebnissen aus dem Ersten Weltkrieg, wird Giral aufgerieben zwischen den eigenen Reihen und dem deutschen Besatzer. Wehrmacht, Gestapo, Feldpolizei und überall hat der charismatische, aber undurchschaubare Major Hochstetter seine Finger im Spiel.
    Das historische Setting ist dem Autor Chris Lloyd in dem Kriminalroman „Die Toten vom Gare d’Austerlitz“ gelungen. Paris, die Stadt unter Schock nach dem Einmarsch, die leeren Straßen und die Dunkelheit, die sich auf diese Straßen herabsenkt, spiegeln sich im Cover wider. Es ist sehr einsam auf diesen Straßen für Eddie Giral. Mehr oder weniger auf sich allein gestellt ist er einer der nichts zu verlieren hat. Seine Frau und seinen Sohn Jean-Luc hat er vor langer Zeit verlassen. Unvermutet taucht aber sein Sohn wieder in Girals Leben auf, nun ein Deserteur, der sich dem Widerstand anschließen will. Giral - genauso wenig im Übrigen wie die Leserin - durchschaut, wer welche Interessen in diesem dreckigen Spiel verfolgt.
    „Krieg entfremdet uns von uns selbst, Jean-Luc. Und wir kehren nie mehr zurück.“
    Viele Stränge, der Autor entfernt sich von der Handlung und findet nicht mehr zu einem Punkt, wo es spannend werden könnte zurück. Eins muss man dem Protagonisten lassen. Er ist ganz schön hart im Nehmen. Kaum ein Kapitel, wo er nicht Schläge einstecken muss.
    Ein schöner erster Satz. Ein Ende, das herbeigesehnt wurde.

  1. Komplex

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 17. Jul 2021 

    Als die Deutschen am 14. Juni 1940 in Paris einmarschieren, werden am Gare d’Austerlitz vier Polen ermordet in einem Eisenbahnwaggon aufgefunden. Inspecteur Éduard Giral beginnt zu ermitteln und stößt auf Spuren von Giftgas, das im 1. Weltkrieg verwendet wurde. Kurz darauf begeht ein weiterer polnischer Mann mitsamt seinem kleinen Sohn Selbstmord. Offenbar stammen alle Toten aus derselben polnischen Stadt.
    Girals Ermittlungen werden durch die Regeln der deutschen Besatzer, aber auch durch Widerstände in den eigenen Reihen erschwert. Zudem mischen sich Wehrmacht, Gestapo und Geheime Feldpolizei in seine Recherchen ein. Giral gerät zwischen die Fronten und in ein verwirrendes Labyrinth von Intrigen und Machtspielen.
    Immer wieder kreuzen sich Girals Wege mit denen des undurchsichtigen Majors Hochstetter von der Abwehr: Giral weiß nicht, ob er ihm vertrauen kann oder ob er ihn doch besser als Feind, mit dem er nun gezwungenermaßen zusammenarbeiten muss, betrachten soll.
    Zudem taucht Girals Sohn Jean-Luc auf, der vor den Deutschen auf der Flucht ist und entschlossen ist, sich gewaltsam gegen die Besatzer zur Wehr zu setzen.
    Der eigentliche Kriminalfall gerät vor dem historischen Hintergrund zunehmend ins Hintertreffen. Dieser historische Hintergrund wird jedoch anschaulich und spannend geschildert und auch die Figur Eddie Girals, der das Geschehen in der Ich-Perspektive erzählt, was etwas gewöhnungsbedürftig ist, wirkt sympathisch und interessant. Seine Geradlinigkeit, sein Kampf für die Gerechtigkeit, aber auch seine Schwächen wirken authentisch.
    Die Handlung ist durch die verschiedenen Intrigen und Interessen der beteiligten Gruppen äußerst komplex, sodass man, wie auch Giral, gelegentlich den Überblick verliert. Am Ende wird der Fall zwar aufgeklärt, aber ein Krimi oder Thriller ist ,,Die Toten vom Gare d’Austerlitz“ in meinen Augen nicht.

  1. Die Ungewollten

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 20. Apr 2021 

    Im Juli 1940 wird Paris von den Deutschen besetzt. Zuvor war der Krieg noch nicht ganz so nah, doch nun muss man bei jedem Schritt Obacht geben. Der noch vom ersten Weltkrieg gezeichnete Polizist Édouard Giral wird zum Gare d’Austerlitz gerufen. Vier Männer sind dort tot aufgefunden worden. Kaum hat er mit den Ermittlungen begonnen tauchen auch schon die ersten Deutschen auf, unter ihnen der Major Hochstetter, der in Giral eine Art Verbindungsoffizier sehen möchte. Doch nicht nur Hochstetter, auch die Wehrmacht, die Gestapo und eine geheime Feldpolizei stecken ihre Nasen in den Fall.

    Giral ist schon seit langen Jahren bei der Polizei und immer war es ihm ein Anliegen, Täter zu finden, damit Opfern Gerechtigkeit widerfahren kann. Und so geht er auch hier mit vollem Einsatz an die Untersuchung. Er will wissen, wieso die vier Männer sterben mussten. Und während der Suche nach der Wahrheit geht er seinen eigenen Weg. Dass er sich mit den Besatzern auseinandersetzen muss, stört ihn schon sehr. Angenehmer ist der Kontakt mit Mitgliedern des Widerstands, doch Giral ist nicht sicher, ob er da jedem trauen kann. Und Giral ist auch einer, der mitunter an sich selbst zweifelt.

    In diesem interessanten historischen Kriminalroman wird ein Kriminalfall beschrieben, der unter der deutschen Besatzung gelöst werden muss. Der französische Ermittler Giral will sich selbst treu bleiben und wird doch verpflichtet mit den verhassten Feinden irgendwie zu kooperieren. Unklar bleibt lange, wer da welche Ziele verfolgt und wer wem wieso in die Parade fährt. Der eigentliche Fall geht vor den verzwickten halbpolitischen Verwicklungen etwas in den Hintergrund. Doch mit großen Interesse verfolgt man die Spannungen und Intrigen, die vor allem zwischen den deutschen Diensten herrschen. Eddie Giral ist von früheren Erlebnissen, über die teilweise in Rückblenden berichtet wird, gezeichnet. Auch wenn seine Handlungen nicht immer leicht nachzuvollziehen sind, ist er doch ein sehr gewissenhafter und ehrenvoller Polizist, dem seine Familie ausgesprochen wichtig ist. Mal wieder ein Kriminalroman vor historischem Hintergrund, der gleichzeitig lehrreich und fesselnd ist.

  1. Die Ungewollten

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 20. Apr 2021 

    Im Juli 1940 wird Paris von den Deutschen besetzt. Zuvor war der Krieg noch nicht ganz so nah, doch nun muss man bei jedem Schritt Obacht geben. Der noch vom ersten Weltkrieg gezeichnete Polizist Édouard Giral wird zum Gare d’Austerlitz gerufen. Vier Männer sind dort tot aufgefunden worden. Kaum hat er mit den Ermittlungen begonnen tauchen auch schon die ersten Deutschen auf, unter ihnen der Major Hochstetter, der in Giral eine Art Verbindungsoffizier sehen möchte. Doch nicht nur Hochstetter, auch die Wehrmacht, die Gestapo und eine geheime Feldpolizei stecken ihre Nasen in den Fall.

    Giral ist schon seit langen Jahren bei der Polizei und immer war es ihm ein Anliegen, Täter zu finden, damit Opfern Gerechtigkeit widerfahren kann. Und so geht er auch hier mit vollem Einsatz an die Untersuchung. Er will wissen, wieso die vier Männer sterben mussten. Und während der Suche nach der Wahrheit geht er seinen eigenen Weg. Dass er sich mit den Besatzern auseinandersetzen muss, stört ihn schon sehr. Angenehmer ist der Kontakt mit Mitgliedern des Widerstands, doch Giral ist nicht sicher, ob er da jedem trauen kann. Und Giral ist auch einer, der mitunter an sich selbst zweifelt.

    In diesem interessanten historischen Kriminalroman wird ein Kriminalfall beschrieben, der unter der deutschen Besatzung gelöst werden muss. Der französische Ermittler Giral will sich selbst treu bleiben und wird doch verpflichtet mit den verhassten Feinden irgendwie zu kooperieren. Unklar bleibt lange, wer da welche Ziele verfolgt und wer wem wieso in die Parade fährt. Der eigentliche Fall geht vor den verzwickten halbpolitischen Verwicklungen etwas in den Hintergrund. Doch mit großen Interesse verfolgt man die Spannungen und Intrigen, die vor allem zwischen den deutschen Diensten herrschen. Eddie Giral ist von früheren Erlebnissen, über die teilweise in Rückblenden berichtet wird, gezeichnet. Auch wenn seine Handlungen nicht immer leicht nachzuvollziehen sind, ist er doch ein sehr gewissenhafter und ehrenvoller Polizist, dem seine Familie ausgesprochen wichtig ist. Mal wieder ein Kriminalroman vor historischem Hintergrund, der gleichzeitig lehrreich und fesselnd ist.

  1. Die Ungewollten

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 20. Apr 2021 

    Im Juli 1940 wird Paris von den Deutschen besetzt. Zuvor war der Krieg noch nicht ganz so nah, doch nun muss man bei jedem Schritt Obacht geben. Der noch vom ersten Weltkrieg gezeichnete Polizist Édouard Giral wird zum Gare d’Austerlitz gerufen. Vier Männer sind dort tot aufgefunden worden. Kaum hat er mit den Ermittlungen begonnen tauchen auch schon die ersten Deutschen auf, unter ihnen der Major Hochstetter, der in Giral eine Art Verbindungsoffizier sehen möchte. Doch nicht nur Hochstetter, auch die Wehrmacht, die Gestapo und eine geheime Feldpolizei stecken ihre Nasen in den Fall.

    Giral ist schon seit langen Jahren bei der Polizei und immer war es ihm ein Anliegen, Täter zu finden, damit Opfern Gerechtigkeit widerfahren kann. Und so geht er auch hier mit vollem Einsatz an die Untersuchung. Er will wissen, wieso die vier Männer sterben mussten. Und während der Suche nach der Wahrheit geht er seinen eigenen Weg. Dass er sich mit den Besatzern auseinandersetzen muss, stört ihn schon sehr. Angenehmer ist der Kontakt mit Mitgliedern des Widerstands, doch Giral ist nicht sicher, ob er da jedem trauen kann. Und Giral ist auch einer, der mitunter an sich selbst zweifelt.

    In diesem interessanten historischen Kriminalroman wird ein Kriminalfall beschrieben, der unter der deutschen Besatzung gelöst werden muss. Der französische Ermittler Giral will sich selbst treu bleiben und wird doch verpflichtet mit den verhassten Feinden irgendwie zu kooperieren. Unklar bleibt lange, wer da welche Ziele verfolgt und wer wem wieso in die Parade fährt. Der eigentliche Fall geht vor den verzwickten halbpolitischen Verwicklungen etwas in den Hintergrund. Doch mit großen Interesse verfolgt man die Spannungen und Intrigen, die vor allem zwischen den deutschen Diensten herrschen. Eddie Giral ist von früheren Erlebnissen, über die teilweise in Rückblenden berichtet wird, gezeichnet. Auch wenn seine Handlungen nicht immer leicht nachzuvollziehen sind, ist er doch ein sehr gewissenhafter und ehrenvoller Polizist, dem seine Familie ausgesprochen wichtig ist. Mal wieder ein Kriminalroman vor historischem Hintergrund, der gleichzeitig lehrreich und fesselnd ist.

  1. Absolut lesenswert

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 19. Apr 2021 

    Am 14. Juni 1940 marschieren die Deutschen in Paris ein. Als an diesem Tag am Gare d'Austerlitz vier Tote gefunden werden, die offensichtlich durch Giftgas umgekommen sind, muss Inspecteur Éduard Giral unter den Augen der Deutschen seine Ermittlungen aufnehmen. Wenig später wird er zu einem erweiterten Suizid gerufen. Auch dieser Tote ist ein Pole. Während es Giral von allen Seiten mit Widerständen zu tun bekommt, geht er seinen Weg weiter und lässt sich nicht vorschreiben, wie er seine Ermittlungen zu führen hat. Als dann auch noch Girals Sohn Jean-Luc auftaucht, muss er geschickt agieren, um seinen Sohn zu schützen und seinen Fall aufzuklären.
    Der Schreibstil ist anspruchsvoll, aber dennoch angenehm zu lesen. Viele Menschen sind aus Paris geflüchtet und nun sind die Straßen leer. Die Deutschen verhängen Ausgangssperren und kontrollieren die Stadt. Es herrscht eine bedrückende Atmosphäre.
    Giral kämpft noch immer mit seinen Dämonen, die ihn seit dem 1. Weltkrieg nicht mehr loslassen. Ich könnte nicht sagen, dass mir der Inspecteur sehr sympathisch war, aber ich konnte mit ihm fühlen. Er hält meist mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg und ihm scheint es egal zu sein, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Éduard Giral ist intelligent und er hat auch eine empathische Seite, allerdings hat er seine Gefühle nicht immer unter Kontrolle und schlägt blindwütig zu.
    Als er zum Gare d'Austerlitz gerufen wird, riecht er das Chlorgas und wird wieder an die erlebten Schrecken erinnert. Er geht jeder Spur nach, auch wenn sie in Sackgassen enden. Er will in diesem unsinnigen Krieg Gerechtigkeit für diese Toten. Dabei bekommt er es mit vielen Akteuren zu tun, aber besonders Major Hochstetter sitzt ihm im Nacken. Seinen Sohn hat Giral viele Jahre nicht gesehen, doch nun würde er alles tun, um Jean-Luc aus der Schusslinie zu halten. Jean-Luc ist jung und leichtsinnig und er hält nicht viel von seinem Vater. Auch die anderen Charaktere sind gut dargestellt. Manch einer ist nicht wirklich einzuordnen, während andere ihre Gesinnung offen vor sich hertragen. Es herrscht allerorts Misstrauen.
    Es ging mir wie Giral, so sehr ich auch versuchte, den Mörder zu ermitteln, ich kam einfach nicht voran.
    Es ist ein spannender historischer Kriminalroman, der mich wirklich gefesselt hat. Ich kann ihn nur empfehlen.

  1. Historischer Thriller

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 14. Apr 2021 

    Es ist der 14. Juni 1940. Die Nazis marschieren in Paris ein und Inspecteur Éduard Giral wird zu einem Verbrechen gerufen. Vier Männer werden am Gare d’Austerlitz tot aufgefunden, gestorben durch Giftgas, wie es im 1. Weltkrieg verwendet wurde. Kurz darauf steht er vor einer weiteren Leiche. Ein Mann ist mit seinem Kind aus dem Fenster gesprungen. Als einziger stellt Giral einen Zusammenhang her, die Männer stammen wohl alle aus einer kleinen Stadt in Polen.

    Seine Ermittlungen sind schwierig, die Besatzer machen den Polizisten das Leben schwer. Ausgangssperre und Entwaffnung und ständige Überwachung bestimmen die Zeit. Giral bekommt einen deutschen Aufpasser der Geheimen Feldpolizei zur Seite gestellt.

    Giral ist eine gebrochene, schwierige Persönlichkeit. Traumatisiert von seinen Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg hat er den Kontakt zu seiner Familie verloren. Als dann plötzlich sein Sohn Jean Luc auftaucht, der sich unbedingt der den französischen Truppen im Süden anschließen will, und seinen Vater wegen der – erzwungenen – Zusammenarbeit mit den Deutschen verachtet, wird es noch schwieriger für Giral.

    Für mich war an diesem Buch der historische Hintergrund ausschlaggebend. Ein Blick auf die Tage der deutschen Besatzer in Paris, das war so lebendig, wie von einem Zeitzeugen erzählt. Die Auswirkungen auf den Alltag der Pariser, die innere Widerstand der Bevölkerung, das bildet den Hintergrund.

    Daneben wird in Rückblicken Girals Leben 1925 thematisiert und erklärt sein Trauma und seine Zerrissenheit. Das hat mich nicht ganz so gefangengenommen und trotz dieser Rückblenden, blieb mir Giral fremd und seine Persönlichkeit nicht so vielschichtig, wie ich erwartet hätte.

    Raffiniert ist der Plot aufgebaut, Giral muss wie ein Schachspieler seine Züge weit voraus planen. Er ist mit seiner unnachgiebigen Ermittlungsarbeit ins Visier der SS und der Abwehr geraten. Gleichzeitig muss er unbedingt seinen Sohn aus allem heraushalten. Da musste ich schon sehr konzentriert bei der Geschichte bleiben um nicht den roten Faden zu verlieren.

    Der historische Hintergrund hat mich dabei mehr fasziniert als der Kriminalfall und seine Auflösung, obwohl der Autor auch das sehr spannend angelegt hat.