Die Stunde der Liebenden: Roman (insel taschenbuch)

Rezensionen zu "Die Stunde der Liebenden: Roman (insel taschenbuch)"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 29. Nov 2015 

    Die Liebe in verschiedenen Zeiten

    Der Roman handelt einerseits von Kate einer jungen Fotografin die ihre Mutter eine Waise durch einen Unfall verlor und ihren Vater nie kennen gelernt hatte zu tun.
    Bevor dann 1986 auch noch die Ziehmutter ihrer Mutter verstirbt gibt sie ihr die Zeichnung einer Frau die ihrer Mutter sehr ähnelt und einen Brief.
    Vor Jahren wollte wohl die leibliche Mutter ihre Tochter kennenlernen aber Evie die Ziehmutter hat das nie zugelassen. Kate versucht daraufhin mehr
    zu dem Maler des Bildes herauszubekommen und findet ihn abgeschieden auf Korsika. Der Maler Tom hilft ihr weiter mehr über das Bild (ihre Großmutter) zu erfahren und
    dadurch wird zugleich das Geheimnis von seiner Vergangenheit offenbart.
    Der andere Teil des Buches handelt von Tom und Alice ein ungleiches Liebespaar das sich schon aus der Kindheit kennen und lieben lernen.
    Doch leider kommt Alice aus einer wohlhabenden Familie und Tom aus einfachen Verhältnissen was im Jahr 1928 nicht einfach ist.
    Und so werden die beiden trotzdem sie sich lieben nie ein Paar, jedoch ein Geheimnis zwischen den beiden sollte eigentlich für immer verborgen bleiben.
    Doch nach vielen Jahren wird dieses Geheimnis mit Hilfe von Kate gelüftet werden.

    Meine Meinung:
    Ich tat mich mit dem Buch schon etwas schwer, zwar schreibt die Autorin sehr gut aber im Mittelteil des Buches wurde dann
    der Roman doch sehr in die Länge gezogen und ich fand es dann an manchen Stellen etwas langweilig. Ich dachte so gar manchmal daran das Buch aufzuhören.
    Erst der Schlussteil war dann wieder fesselnd.
    Ich hatte damals die LP gelesen und dachte gleich an ein Buch von Lucinda Riley, der Stil ist etwas ähnlich und trotzdem hat mich ihr Buch
    mehr gefesselt.
    Manchmal hatte ich auch das Gefühl die Autorin will zu viel in dieses Buch mit hinein packen.

    Deshalb von mir nur 3 von 5 Sternen

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 24. Okt 2015 

    Die Macht der Liebe

    Das Buch beginnt mit einem rauschenden Fest á la 1001-Nacht im Jahre 1928, bei dem sich Tom, eigentlich Thomas Stafford und Alice Eversley das erste Mal seit 15 Jahren wieder treffen. Beide fühlen sich sofort wieder einander verbunden und hegen erneut tiefe, fast schon vergessene Gefühle füreinander. Aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten kommend, versuchen die Familien beider die Beziehung von Alice und Tom zu sabotieren und in Frage zu stellen. Alice als Tochter aus gutem Hause und Tom, ein talentierter Maler, jedoch bis dato mittellos – die Beziehung scheint aussichtslos verloren zu sein. Jahre später findet Kate, die Hauptprotagonistin dieses Romans, eine Zeichnung, das Porträt einer jungen Frau, die ihrer eigenen Mutter täuschend ähnlich sieht. Da ihre Mutter nicht mehr lebt und Kate sie somit nicht nach dem Bild fragen kann, macht sie sich selbst auf die Suche nach Antworten. Somit begibt sie sich auf eine geheimnisvolle und für sie selbst verheißungsvolle Reise, die ihr eigenes Leben bald schon verändern könnte.

    Äußerst gelungen finde ich bereits das Cover, mit seinen harmonischen Farben und dem einzigartigen Schriftbild sowie dem Blick auf die wunderschönen Kalksteinkliffe der Insel Korsika. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, dadurch lässt sich das Buch angenehm lesen. Lucy Foley schafft es, uns Leser mit ihrer Eindringlichkeit und Tiefe der Gefühle ihrer Protagonisten, zu fesseln. Die Erzählweise in den zwei Dimensionen bzw. Zeitschienen verleiht der Geschichte Spannung und Anziehungskraft. Schön ist es zu sehen, wie sich Kates Leben mit dem Wissen um Alices und Toms Geschichte zu verändern scheint.

    Dem Buch vergebe ich von Herzen gerne seine, wie ich finde, verdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es mit Freude weiter. Vom sprachlichen Ausdruck her und wie sie die Geschichte aufgebaut hat, hat mich die Autorin Lucy Foley ein wenig an Judith Lennox erinnert, die ich im Übrigen ebenfalls sehr schätze. Deshalb bin ich sicher, dass gerade Fans von Judith Lennox oder auch von Jodi Picoult dieses Buch lieben werden.