Die Alchimar: Start ins Leben

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Alchimar: Start ins Leben' von Natalie Jakobi
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Alchimar: Start ins Leben"

Stellen Sie sich vor, Sie sind sieben Jahre alt und eines Nachts wird ihr ganzes Weltbild von einem fremden Besucher auf den Kopf gestellt.

Nervös begann Salomir seine Hände zu kneten. Das würde schwieriger werden als er angenommen hatte. "Maja, du hast vor vielen Jahren den Eid der Alchimar geleistet. Du hast dich verpflichtet, dein Leben in die Dienste des Gleichgewichts zu stellen, solange bis du selbst in der Oberen Welt deinen Platz einnehmen kannst." Unsicher hob er den Blick und schaute in erstaunte graublaue Kinderaugen. "Ich weiß, es ist schwer zu verstehen, immerhin solltest du ja alles vergessen, aber es ist wie es ist. Ich wurde gesandt, um dich zur Akademie der Alchimar zu geleiten, damit du auf deine Aufgabe in diesem Leben vorbereitet werden kannst."

Fortan ist nichts mehr wie es war und Sie erfahren Dinge, von denen kaum ein Sterblicher eine Ahnung hat.

Maja konnte sich den Schreckensschrei gerade noch verkneifen. Alle Kinder um sie herum waren in ein seltsames Licht gehüllt. Jedes von ihnen war von einem überirdischen Strahlen umschlossen. Manche nur in einer dünnen Schicht, die in vielen verschiedenen Farben leuchtete, manche hatten Löcher in dem Lichtschein, der mal blasser und mal dunkler erschien. Es sah so aus, als wäre dieses Licht irgendwie in Bewegung, obwohl es sich nicht von den einzelnen Personen löste, wechselte es ständig Farbe und Intensität. Entsetzen schnürte Maja die Kehle zu und sie schloss die Augen. Die Angst, doch vielleicht krank zu sein, wurde auf einmal übermächtig.

Doch mit dem Wissen kommt auch die Pflicht, die Gegebenheiten selbst in die Hand zu nehmen und aktiv verändern zu müssen.

"Das ist der Grund, warum wir die Alchimar rufen mussten." Salomir sah Maja fest in die Augen. Tapfer hielt sie seinem durchdringenden Blick stand. "Ihr habt die Möglichkeit etwas zu verändern und das Ruder noch herum zu reißen. Ihr gehört zu denjenigen, die als das schwächste Glied der Unteren Welt gelten, die Kinder. Aber genau darin liegt eure Macht. Kinder sind noch sehr viel offener für das alte Wissen. Ihre Erinnerungen sind noch nicht ganz verschüttet und sie sind noch beeinflussbar."

Würden Sie sich nicht auch fragen, wie Sie das schier Unmögliche schaffen sollen, wer Freund und wer Feind ist und ob die Verantwortung nicht zu schwer auf Ihren Schultern lastet?

Folgen Sie mir und begleiten Sie Maja auf ihrem Weg. Lassen Sie sich überraschen, auf welche Ideen dieses Kind kommen wird, wenn ihm augenscheinlich alle Wege versperrt sind.

Denn Eines weiß Maja sicher, ein Scheitern ihrerseits könnte fatale Folgen für uns alle haben.

Format:Kindle Edition
Seiten:185
EAN:

Rezensionen zu "Die Alchimar: Start ins Leben"

  1. zu wenig Bindung mit den Charakteren

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 14. Apr 2014 

    „Die Alchimar – Start ins Leben“ von Natalie Jakobi ist der erste von vier Bänden rund um die Alchimar Maja.
    Maja war sieben Jahre alt und wollte schlafen gehen, als sie bemerkt, dass ein Fremder in ihrem Zimmer ist. Zunächst denkt sie, dass es wieder ein Trick von ihrer Mutter ist, die sie wieder zu etwas überreden möchte. Denn das letzte Mal hatte sie einen Freund verkleidet als Weihnachtsmann an Majas Bett gesetzt, damit sie an den Weihnachtsmann glaubt. Doch Salomir war kein Fremder. Er kennt sie aus einem früheren Leben und nimmt sie mit in die Welt der Alchimar.
    Maja ist ein ganz normales sieben-jähriges Mädchen. Sie lebt mit ihrer Mutter zusammen, geht in die Schule hat ihre Freunde. Als Salomir auftaucht, fängt sie an spezielle Fähigkeiten zu erlernen. Daran wächst sie und erweitert ihren Horizont. Ab da ist sie nicht mehr länger nur sieben sondern wird reifer, lernt ihre Fähigkeiten im Alltag ein zusetzten und ihrer Aufgabe als Alchimar gerecht zu werden.
    Natalie Jakobi hat die Erde in ihrem Buch als untere Welt bezeichnet. Es gibt noch die obere Welt, in der die Geistwesen wohnen. Die Menschen / Alchimar können mittels einer Astralreise dort hingelangen. Es wird auch Telepathie, das Heilen durch die Beeinflussung der Energieströme, das Sehen mit dem dritten Auge, Chakren, … angesprochen und so gut eingebunden, dass es durchaus wirklich so sein kann.
    All diese Fähigkeiten brauchen die Alchimar um das Gleichgewicht zwischen den Welten wieder herzustellen. Es geht viel darum, dass die Menschen ihr altes Wissen vergessen haben und nur noch an ihren eigenen Profit denken. Somit ist das Buch auch gesellschaftskritisch und spricht unseren Umgang mit unserem eigen Leben an als auch wie wir mit Anderen umgehen.
    Schade ist nur, dass der Erzählstil sehr distanziert ist. Somit kann der Leser sich nicht richtig in Maja reinversetzten und bleibt etwas außen vor. Sonst wäre es sicher spannender und emotionaler gewesen.
    „Die Alchimar – Start ins Leben“ von Natalie Jakobi ist der erste von vier Bänden rund um die Alchimar Maja.
    Maja war sieben Jahre alt und wollte schlafen gehen, als sie bemerkt, dass ein Fremder in ihrem Zimmer ist. Zunächst denkt sie, dass es wieder ein Trick von ihrer Mutter ist, die sie wieder zu etwas überreden möchte. Denn das letzte Mal hatte sie einen Freund verkleidet als Weihnachtsmann an Majas Bett gesetzt, damit sie an den Weihnachtsmann glaubt. Doch Salomir war kein Fremder. Er kennt sie aus einem früheren Leben und nimmt sie mit in die Welt der Alchimar.
    Maja ist ein ganz normales sieben-jähriges Mädchen. Sie lebt mit ihrer Mutter zusammen, geht in die Schule hat ihre Freunde. Als Salomir auftaucht, fängt sie an spezielle Fähigkeiten zu erlernen. Daran wächst sie und erweitert ihren Horizont. Ab da ist sie nicht mehr länger nur sieben sondern wird reifer, lernt ihre Fähigkeiten im Alltag ein zusetzten und ihrer Aufgabe als Alchimar gerecht zu werden.
    Natalie Jakobi hat die Erde in ihrem Buch als untere Welt bezeichnet. Es gibt noch die obere Welt, in der die Geistwesen wohnen. Die Menschen / Alchimar können mittels einer Astralreise dort hingelangen. Es wird auch Telepathie, das Heilen durch die Beeinflussung der Energieströme, das Sehen mit dem dritten Auge, Chakren, … angesprochen und so gut eingebunden, dass es durchaus wirklich so sein kann.
    All diese Fähigkeiten brauchen die Alchimar um das Gleichgewicht zwischen den Welten wieder herzustellen. Es geht viel darum, dass die Menschen ihr altes Wissen vergessen haben und nur noch an ihren eigenen Profit denken. Somit ist das Buch auch gesellschaftskritisch und spricht unseren Umgang mit unserem eigen Leben an als auch wie wir mit Anderen umgehen.
    Schade ist nur, dass der Erzählstil sehr distanziert ist. Somit kann der Leser sich nicht richtig in Maja reinversetzten und bleibt etwas außen vor. Sonst wäre es sicher spannender und emotionaler gewesen.