Der zehnte Gast: Es gibt kein Entkommen. Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu 'Der zehnte Gast: Es gibt kein Entkommen. Kriminalroman' von Shari Lapena
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der zehnte Gast: Es gibt kein Entkommen. Kriminalroman"

Das Mitchell’s Inn in den Wäldern der Catskill Mountains ist der perfekte Ort für ein gemütliches Wochenende. Doch als ein Schneesturm aufzieht, der jeglichen Kontakt zur Außenwelt unmöglich macht, wird das Hotel zur tödlichen Falle. Denn ein Gast nach dem anderen stirbt unter mysteriösen Umständen. Jeder weiß: Der Mörder muss unter ihnen sein - und es gibt keine Möglichkeit, die Polizei zu alarmieren oder zu fliehen.

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:320
EAN:9783431041279

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Rezensionen zu "Der zehnte Gast: Es gibt kein Entkommen. Kriminalroman"

  1. Das Mitchell's Inn

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Apr 2020 

    Es soll ein tolles Winterwochenende im Mitchell’s Inn werden. Verschiedene Gäste machen sich auf den Weg. Die Freundinnen Gwen und Riley, die zusammen Journalismus studiert haben. Die Verlobten Dana und Matthew, das Ehepaar Beverly und Henry, das Paar Lauren und Ian, die Schriftstellerin Candice und der Strafverteidiger David Paley. Wegen des heraufziehenden Schneesturms sind sie die einzigen Gäste in dem kleinen aber luxuriösen Hotels. Für ihre Gäste da sind nur James, der Inhaber des Hotels, und sein Sohn Bradley. Der erste Abend lässt dennoch recht gut an, die Gäste stellen sich einander vor und unterhalten sich bei einem Aperitif. Umso schockierter sind sie als am nächsten Morgen Dana Hart tot am Fuß der Treppe liegt.

    Da Zweifel daran bestehen, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat, beginnen die Gäste sich zu belauern. Erschwerend kommt noch hinzu, dass keine Möglichkeit besteht, Hilfe zu holen. Wegen des Wetters sind die Zufahrtsstraßen gesperrt und der Strom ist ausgefallen. Dennoch versuchen sie gemeinsam herauszufinden, was in der Nacht geschehen sein könnte. Sie durchsuchen die Räume des Hotels und sie erzählen von sich. Vor allem wollen sie zusammenbleiben, denn möglicherweise ist einer von ihnen ein Mörder.

    In diesem Krimi, der an einem abgeschiedenen von außen zeitweilig nicht erreichbaren Schauplatz angesiedelt ist, kommen sich die handelnden Personen näher als sie es je vorhersehen konnten. Die bedrohliche Situation lässt keinen unberührt. Das steigende Misstrauen und die größer werdende Furcht hängen wie eine Glocke über ihnen. Jeder der Wochenendurlauber hat eine eigene Geschichte, die anders ist als die glatte Fassade vermuten ließe. Auch wenn wenn die Grundkonstruktion des Schneesturms, eines abgelegenen Hotels und die fehlende Kontaktmöglichkeit nach außen nicht neu ist und man in mehr als einem Moment das Gefühl hat, das kenne ich schon, so hat die Autorin dem Setting doch neue Facetten abgewonnen. Gut herausgearbeitet sind die unterschwelligen Gefühle zwischen den Gästen und die immer unheimlicher werdende Stimmung. Und so wird hier der Krimi nicht unbedingt neu erfunden, aber es wird bis zum Schluss fesselnde Unterhaltung geboten.

  1. Absolut fesselnd

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 10. Nov 2019 

    "Der zehnte Gast" ist von der ersten Seite an spannend. Die Spannung wird im weiteren Handlungsverlauf konstant hoch gehalten und steigert sich gegen Ende noch.

    Das Hotel und dessen nahe Umgebung sind anschaulich dargestellt. Durch die eindringliche Schilderung des Sturms und das Auffinden der Toten entsteht eine beklemmende Atmosphäre. Zudem ist alles sehr bildhaft beschrieben, sodass man sich die Handlung, die Abgeschiedenheit und von der Außenwelt abgeschnitten zu sein vor seinem inneren Auge sehr gut vorstellen kann. Die Hilflosigkeit, Verwirrung und Angst der noch lebenden Gäste ist spürbar.

    Besonders gefällt mir, dass Shari Lapena das Geschehen aus zehn verschiedenen Perspektiven eines jeden Hotelgastes geschrieben hat. So lernt man alle Personen ein wenig kennen und weiß vor allem, wie diese die anderen Anwesenden einschätzen. Man erfährt nur langsam mehr über die Gäste, aber das hat mich nicht gestört, im Gegenteil, es hat zur äußerst hohen Spannung beigetragen. Das Ende und das Aufklären der Morde ist gut gelöst, schlüssig und hält sogar noch eine Überraschung parat.

    Fazit:
    Sehr spannend, sehr fesselnd, sehr gut geschrieben. Die Zeit verflog beim Lesen und ich konnte nicht aufhören, wollte unbedingt wissen, wer für die Toten verantwortlich ist wieso diese sterben mussten.