Der Welten-Express 1 (Der Welten-Express 1)

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Welten-Express 1 (Der Welten-Express 1)' von Anca Sturm
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Welten-Express 1 (Der Welten-Express 1)"

Gebundenes Buch
Eine atemlose Reise, angetrieben von Kohle, Dampf ... und Magie! Willkommen im WELTEN-EXPRESS!

BAND 1: Nacht für Nacht sitzt die schüchterne Flinn Nachtigall am stillgelegten Bahnhof von Weidenborstel, dem Ort, wo zwei Jahre zuvor ihr Bruder verschwand. Bis eines Abends ein Zug herbeirollt, mit einer gewaltigen, rauchspuckenden Lokomotive. Und Flinn ... ... stürzt als blinde Passagierin in das Abenteuer ihres Lebens! Denn der Zug ist der Welten-Express, ein fahrendes Internat voller außergewöhnlicher Kinder, angetrieben mit magischer Technologie. Ein Ort, in dem Flinn Freunde findet - und Feinde. Denn der Welten-Express birgt mehr Geheimnisse, als sie sich je hätte träumen lassen ...

Die Reise beginnt: Der erste Band einer fantastisch-zauberhaften Trilogie über Freundschaft, Liebe und Abenteuer mit jeder Menge Spannung und Magie für Mädchen und Jungen ab 11 Jahren

Für Fans von "Harry Potter" und "Der Goldene Kompass"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:384
Verlag: Carlsen
EAN:9783551654113

Rezensionen zu "Der Welten-Express 1 (Der Welten-Express 1)"

  1. Schöner Auftakt

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 04. Nov 2020 

    „Riskiere etwas. Kümmere dich nicht um die Meinung anderer. Tu das, was dir am schwersten fällt: Handle aus eigenem Antrieb. Sei wahrhaftig!“ (S. 251)

    Das Schönste für Eltern ist ja, wenn die Kinder ihre Leidenschaften teilen *g*. So teilt einer meiner Söhne nicht nur die Leidenschaft für harte (Musik-)Klänge, sondern auch das Lesen mit mir. Da ihm daran gelegen ist, sich mit mir über seine Bücher auszutauschen, nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen mal ein Buch aus seiner „Bibliothek“. So auch vor wenigen Wochen „Der Weltenexpress 1“ von Anca Sturm.

    Die 13-jährige Flinn Nachtigall ist unglücklich. Ihr Bruder Jonte ist vor zwei Jahren spurlos verschwunden und alles was ihr von ihm geblieben ist, ist eine Postkarte mit einem merkwürdigen Zug drauf, den nur sie sehen kann. Nach einem Streit mit ihrer Mutter läuft sie zum Bahnhof ihres Heimatdorfes Weidenborstel. Ab da ist nichts mehr, wie es war und das Abenteuer nimmt seine Fahrt auf…

    …denn auf einmal findet sie sich als „schwarzer Passagier“ an Bord des „Weltenexpress“ wieder; ein magischer Zug, der ein rollendes Internat ist und zu dem nur auserwählte Kinder mit besonderen Talenten Zugang haben. Lt. Galerie im Zug war auch Albert Einstein Schüler des Weltenexpresses *g*.

    Während ihrer Reise durch halb Europa findet Flinn nicht nur Freunde, sondern auch Hinweise auf den Aufenthalt Jonte´s im „Weltenexpress“…Was sie sonst noch alles erlebt, was es mit Madame Florette auf sich hat und warum Flinn einen weißen Tiger sieht, das sollten die Leser:innen am besten selbst herausfinden *g*.

    In einer manchmal etwas steifen Sprache versehen mit Witz, Humor und kleinen philosophischen Ansätzen erzählt Anca Sturm hier eine Geschichte voller Magie, die sowohl Kinder als auch Jugendliche und junggebliebene Erwachsene anspricht.

    Ich werde dann demnächst den zweiten Teil lesen und freue mich mit meinem Sohn auf den im nächsten Jahr (2021) erscheinenden finalen Teil!

    4 magische Sterne.

    ©kingofmusic

  1. Lesenswert, mit Schwächen

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 19. Okt 2018 

    Inhalt:

    Die 13 jährige Flinn sitzt jede Nacht an dem verlassenem Bahnhof, weil hier vor 2 Jahren ihr Bruder verschwunden ist. Bis eines Abends ein sonderbarer Zug einfährt, mit einer richtig alten Dampflok.
    Einer Intuition folgend springt Finn auf, in der Hoffnung, der Zug hat etwas mit ihrem Bruder zu tun – und befindet sich in einer andere Welt. Der Zug ist der Weltenexpress. Hier werden die Helden von Morgen unterrichtet. Ein fahrendes Internat, in dem Kinder aus der ganzen Welt in Heldentum, Zuversicht und Benehmen unterrichtet werden.
    Der Zug wird von magischer Technologie angetrieben.

    Doch niemand darf den Zug betreten, der kein Ticket hat. Und Flinn hat kein Ticket.

    Meine Meinung:

    Es ist auf jeden Fall eine außergewöhnliche Idee, ein Zug, in dem die Helden von Morgen unterrichtet werden. Und die Beschreibungen der Magie sind auch richtig spannend.

    Leider finde ich das Buch immer wieder recht klischeehaft.
    Flinn wird gehänselt, weil sie kein „richtiges“ Mädchen ist. Holzfällerhemden trägt, kurze, strubbelige Haare hat und dazu einen Vornamen, der auch ein Jungenname sein könnte.

    Ich finde es sehr wichtig, dass mehr Figuren mit dunkler Hautfarbe in Büchern vorkommen, doch hier erscheinen mir die Beschreibungen der Äußerlichkeiten oft aufgesetzt. Da wird die Hautfarbe von einem Jungen beschrieben, der nur für eine Sekunde den Raum betritt, um eine Botschaft zu überbringen. Das aber ihr bester Freund eine dunkle Hautfarbe hat, kann man sich erst im Laufe der Geschichte zusammen reimen, wenn man weiß, wo er herkommt und die Kinder auf dem Cover betrachtet.

    Dann gibt es Wörter in dem Buch wie „pittoresk“, bei denen ich nicht denke, dass 10 jährige die Bedeutung kennen.

    Jetzt habe ich viel gemeckert, aber das Buch ist durchaus ein „Abenteuer wert“. Es gibt immer wieder kleine Weisheiten, die mir gut gefallen haben. Als Flinn entdeckt, dass auch das Mädchen, welches immer lacht, arge Sorgen hat.

    Für mich hätte das Abenteuer „ magischer Internatszug, in dem Helden ausgebildet werden“ völlig gereicht. Die Suche nach ihrem Bruder war mir dann oft zu viel und manchmal hatte ich das Gefühl, auch Flinn war es zu viel. Sie war ja ebenfalls völlig verzaubert von der Umgebung. Dann kamen noch diverse Dinge dazu, die ich nicht gebraucht hätte.

    Die goldenen Punkte auf dem Cover glitzern und ich finde sie wunderschön.
    Man sieht auf dem Cover Flinn und ihre drei neuen Freunde. Links außen steht eine Lehrerin, die zwar eine wichtige Rolle spielt, aber meiner Ansicht nach dennoch nicht in eine Reihe mit den Freunden passt.

    Fazit:
    Das Buch ist durchaus lesenswert, hat in meinen Augen aber einige Schwächen.
    Manchmal ist weniger eben mehr.

    3,5 Sterne