Der Stilllebenmörder: Psychokrimi

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Stilllebenmörder: Psychokrimi' von Lukas Hochholzer
4
4 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Stilllebenmörder: Psychokrimi"

Format:Taschenbuch
Seiten:256
Verlag:
EAN:9798580847634

Rezensionen zu "Der Stilllebenmörder: Psychokrimi"

  1. Ungewöhnlich, aber nach dem Eingewöhnen sehr spannend

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 13. Feb 2021 

    Der arbeitslose Igor Kowalski fühlt sich verfolgt und eine Stimme treibt ihn dazu, grausame Morde zu begehen. Anschließend malt er Stillleben und lässt diese der Polizei zukommen.

    Die beiden Ermittler Kommissar Steinhofer und sein geistig labiler Praktikant Mayer beginnen zu ermitteln. Dabei gerät Mayer bald an seine psychischen Grenzen.

    Die Beschreibung dieses Psychokrimis hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte unbedingt wissen, was für eine Story sich dahinter verbirgt.

    Der Schreibstil war zu Beginn recht gewöhnungsbedürftig. Er ließ sich nicht ganz leicht und flüssig lesen, sondern ich musste mich sehr konzentrieren, um dabei zu bleiben. So blieb es zwar auch, aber ich hatte mich dann daran gewöhnt und kam klar.

    Die Charaktere wurden richtig gut ausgearbeitet. Die Psychen von Kowalski und Mayer waren schon sehr faszinierend und ich war auf deren Entwicklungen super gespannt.

    Die Story war sehr interessant aufgebaut. Die Verbindungen von Wahn und klaren Momenten wurden sehr faszinierend dargestellt. Allerdings waren diese Grenzen nicht leicht für mich zu unterscheiden, was mir das Lesen etwas erschwerte.

    Die Perspektivwechsel zwischen Kowalski und Mayer fand ich sehr gut gewählt. Die Einblicke in beide Personen und ihre teils wirren Gedanken waren sehr intensiv.

    Die Spannung war bei mir nach dem Eingewöhnen gut vorhanden. Besonders die hervorragend ausgearbeiteten Charaktere gefielen mir und hielten mich dann am Buch fest.

    Ein ungewöhnliches Buch, das mir nach einer Eingewöhnung prima gefallen hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

  1. Wenn die Psyche nicht mehr mitspielt

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 29. Jan 2021 

    Als Kommissar Steinhofer eines Morgens nicht zur Arbeit kommt muss sein labiler Kollege und Praktikant Mayer seine Arbeit übernehmen . Als dann eine Frau im Kommissariat auftaucht die an einem Waldparkplatz ein Auto gefunden hatte in dem zwei Leichen auf der Rückbank saßen , war es ein Schock für Mayer . Einer der Toten war sein Kollege Steinhofer ...

    Der Schreib - und Erzählstil ist flüssig, sehr bildhaft und doch baut sie eine dichte und düstere Atmosphäre auf . Er ist genau richtig für einen Psychokrimi . Die Protagonisten passen hervorragend zu diesem Buch , sie sind komplex und sehr gut beschrieben . Die Spannung ist von der ersten Seite an da und der Spannungsbogen zieht sich über das ganze Buch .

    Fazit : Die Kapitel werden aus Sicht Kowalskis und Mayers erzählt . Gleich zu Beginn wird die Story interessant und spannend . Der Leser*in wird regelrecht in die wirren Gedanken Kowalskis mit einbezogen . Er hat Verfolgungswahn und er driftet immer wieder in Fiktionen ab . Aber auch Mayer ist nicht außer Acht zu lassen . Auch er ist psychisch Angeschlagen in meinen Augen wirkt er dadurch fast schon apathisch oder ist wie hypnotisiert .
    Dieses Buch ist hochspannend allerdings fließt sehr viel Blut . Es ist also nicht's für schwache Nerven . Was mir besonders gefiel , der Autor setzt ausgezeichnet die psychologische Seiten und Entwicklungen um . Da sehr wenige Charaktere mitspielen ist die ganze Geschichte übersichtlich .