Der Stalker von List (Ein Fall für die Kripo Wattenmeer 7)

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Stalker von List (Ein Fall für die Kripo Wattenmeer 7)' von Ulrike Busch
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Leblos liegt Hotelmanager Lennard Feddersen am Strand des Lister Ellenbogens, hoch im Norden von Sylt. Eine Verletzung am Hinterkopf der Leiche deutet auf ein Gewaltverbrechen hin.
Der Tote, Adoptivsohn eines angesehenen Sylter Ehepaares, war der Polizei kein Unbekannter. Vor Jahren hatte er die Autorin Marete de Buhr gestalkt, bis sie und ihr damaliger Partner ein Näherungsverbot erwirkten. Notgedrungen verließ Lennard daraufhin die Insel.
Warum ist er nach all der Zeit zurückgekehrt? Ist die alte Besessenheit in ihm wiederaufgelebt? Kuno Knudsen und Arne Zander von der Kripo Wattenmeer vermuten, dass es zum Showdown zwischen dem hartnäckigen Verfolger und der Schriftstellerin kam. Doch auch der Ex-Partner von Marete de Buhr hat ein Motiv. Und welche Rolle spielt Lennards leibliche Mutter, die plötzlich wieder in das Leben ihres Sohnes trat?

Bisher erschienen von Ulrike Busch:

Reihe 'Ein Fall für die Kripo Wattenmeer':
1. Der Pfauenfedernmord
2. Jaspers letzter Flirt
3. Flaschenpost vom Mörder
4. Mord auf der Hallig
5. Countdown in Westerland
6. Die Tote im Dünenhaus
7. Der Stalker von List

Reihe 'Anders und Stern ermitteln':
1. Mordsrevanche
2. Mordsverrat
3. Mordsherz

Reihe 'Kripo Greetsiel ermittelt':
1. Tod am Deich
2. Mordskuss
3. Mordsleben
4. Mordsschwestern
5. Mordsfinale

Weitere Bücher:
- Himmelhochjauchzendhellblau
- Leichte Mädchen haben's schwer
- Der Blaue Stern
- Tod auf Juist

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:276
Verlag:
EAN:

Rezensionen zu "Der Stalker von List (Ein Fall für die Kripo Wattenmeer 7)"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 04. Sep 2019 

    Großartig

    Als Lennart Feddersen tot am Strand des Lister Ellenbogens auf Sylt aufgefunden wird, ist schnell klar, dass das kein natürlicher Todesfall war. Lennart Feddersen war kein Unbekannter auf Sylt. Jahre zuvor hatte der Adoptivsohn einer angesehenen, wohlhabenden Sylter Familie für viel Aufsehen und Aufregung gesorgt als bekannt wurde, dass er die bekannte und berühmte Autorin Marete de Buhr über Jahre verfolgt und bedrängt hatte. Die Verfolgungen gingen soweit, dass die Autorin sich nur mit einem Näherungsverbot gegen Lennart wehren konnte. Doch nun ist er plötzlich nach vielen Jahren zurückgekommen.

    Warum ist er zurückgekommen? Wer hatte ein Motiv Lennart Feddersen umzubringen?

    Die beiden Kommissare der Kripo Wattenmeer stochern erst einmal ratlos im Sand von Sylt. Doch je tiefer sie sich in das Leben des Ermordeten einfinden, umso mehr Verdächtige tauchen auf. Noch undurchsichtiger wird der Fall, als klar wird, dass Feddersen seit einem Jahr auch noch intensive Kontakt zu seiner leiblichen Mutter hatte. Auch die Adoptiveltern, das renommierte Ehepaar Feddersen, war über den damaligen Skandal, der sie zum Gespräch aller Bewohner machte, nicht glücklich. Jetzt kommt der Adoptivsohn wieder zurück und es droht alles wieder von vorn zu beginnen? Wollten sie ein weiteres Stalking ihres Sohnes mit aller Macht verhindern?

    Dieser Ausflug mit den mittlerweile gut bekannten und sympathischen Kriminalkommissaren macht mir immer wieder Freude. Gemeinsam konnte ich ihnen diesen überaus spannenden Fall lösen. Interessant waren die vielen Verdächtigen, die scheinbar alle mehr oder weniger ein Motiv hatten. Aber die Lösung des Falles war dann im Nachhinein die größte Überraschung, damit hätte ich so nicht gerechnet.
    Gefallen hat mir aber auch der Ausflug nach Sylt. Bei der Autorin merkt man sehr deutlich, wie gerne sie dort unterwegs ist und wie genau sie sich dort auskennt. Mit viel Liebe auch fürs Detail beschreibt sie die Örtlichkeiten, ohne dass es langweilig wird.

    Von mir gibt es erneut eine ausdrückliche Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne. Und ach ja, es gibt von den beiden Kommissaren bereits etliche Vorgängerbücher. Es lohnt sich auf jeden Fall diese auch zu lesen. Wobei jedes Buch in sich abgeschlossen ist und so auch gut einzeln genossen werden kann.