Der Judas-Schrein

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Judas-Schrein' von Andreas Gruber
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Judas-Schrein"

Wo Exorzismus und Ritualmorde an der Tagesordnung sind … Kommissar Alex Körner wird mit seinem Ermittlerteam in das abgeschiedene Dorf Grein geschickt. Dort wurde eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt, der mehrere Rückenwirbel fehlen. Schon bald stoßen die Ermittler auf weitere vergleichbare Fälle. Doch ehe die schreckliche Wahrheit ans Licht kommen kann, droht der naheliegende, dank Dauerregen stark angeschwollene Fluss das Dorf von der Außenwelt abzuschneiden. Und das Morden geht weiter …

Format:Kindle Edition
Seiten:490
Verlag: hockebooks
EAN:

Rezensionen zu "Der Judas-Schrein"

  1. In dem abgeschiedenen Dorf

    4
    (4 von 5 *)
     - 22. Mär 2015 

    In dem abgeschiedenen Dorf Grein am Gebirge, eingeschlossen zwischen den Bergen und einem Fluss, wird eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt. Als Kommissar Alex Körner und sein Team mehrere Exhumierungen anordnen, nehmen die Ermittlungen eine ungeahnte Wendung.
    Die Lage spitzt sich zu, als durch den anhaltenden Regen der Fluss über die Ufer tritt. Vom Hochwasser umgeben und von der Außenwelt abgeschnitten, kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht und das Morden geht weiter.
    (Quelle: Festa)

    Kommissar Körner wird mit seinem Team in das kleine Dörfchen Grein geschickt, um den bestialischen Mord an einem 14-jährigen Mädchen aufzuklären. Ein Unbekannter hat eine Journalistin informiert, dass am Morgen etwas Ungeheuerliches in Grein passieren wird. Als die Ermittler, gerufen durch den Kollegen der Journalistin, eintreffen, finden sie eine total verstörte Journalistin vor. Es scheint, als hätte sie etwas unvorstellbar Grauenhaftes mit ansehen müssen. Sofort beginnt das Team mit der Arbeit. Für Körner ist dies ein sehr unangenehmer Fall. Ist er doch als Kind in Grein aufgewachsen und wollte eigentlich nie mehr hierher zurückkehren. Im Alter von 14 Jahren hatte er bei einem schrecklichen Brand seine Eltern verloren. Noch heute zeugen seine Narben davon. Zur gleichen Zeit kämpfen die Feuerwehr und die Einwohner gegen die drohende Überflutung des Ortes. Bei den Untersuchungen finden die Ermittler ein Tagebuch. Haben die Aufzeichnungen aus vergangenen Tagen etwas mit ihrem Fall zu tun? Trotz aller Versuche wird Grein von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt keinen Weg ein noch aus. Als Körner im Zuge der Ermittlungen auch noch Exhumierungen anordnet, nehmen die Dinge ihren Lauf.

    Mit Judas-Schrein ist Andreas Gruber eine sehr lebhafte Geschichte gelungen. Hat man anfangs das Gefühl, man befindet sich in einem guten Regio-Krimi, steigert sich das Ganze anscheinend zu einem Fall eines brutalen Serienmörders, um in einem Mystery-Thriller zu enden. Für mich kam zu keiner Zeit Langeweile beim Lesen auf, sondern ich konnte es gar nicht erwarten das nächste Puzzleteilchen, das zur Lösung des Falls führt, zu bekommen. Gruber schafft es, die Spannung aufrecht zu erhalten, und das bis zum Schluss. Wen es nicht stört, wenn in einen guten Thriller auch Mystery einfließt ist bei „Der Judas-Schrein“ bestens aufgehoben.