Der Glanz des blauen Bandes (Liebe)

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Glanz des blauen Bandes (Liebe)' von Ria Hellichten
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Ein Roman über Wünsche und die Kraft der Liebe

Eine junge Frau, die alles hat – wäre da nicht der unerfüllte Kinderwunsch. Auf Anraten ihrer Ärztin nimmt Clio eine Auszeit in der alten Familienvilla am Meer. Doch was sie dort erwartet, ist alles andere als erholsam: ein Brief ihrer Jugendliebe Vincent aus den gemeinsamen Studientagen in Oxford. Damals hat er sie im Stich gelassen, jetzt ist er todkrank und hat nur noch einen Wunsch – sie wiederzusehen. Kann Clio ihm verzeihen? Und was wird aus ihren Zukunftsplänen, jetzt wo die Vergangenheit sie eingeholt hat?

Die Geschichte von Clio und Vincent erzählt von Liebe und Loslassen, aber vor allem von Freundschaft und Neubeginn.

 

Erste Leserstimmen
„eine wunderbare Liebes- und Lebensgeschichte, die mich gelehrt hat, das Leben mehr zu schätzen“
„Für Fans von Nicholas Sparks und Jojo Moyes ein MUSS!“
„ein berührender Roman über die wundervollen Momente des Lebens, der einen nicht mehr loslässt“
„Herzergreifend und wunderschön!“

Über den Autor/die Autorin

Die ersten Geschichten dachte sich Ria Hellichten schon zu Grundschulzeiten aus. Bis heute blieb ihr diese Leidenschaft erhalten. Nach ausgedehnten Studienjahren an drei Universitäten in zwei Ländern und der Arbeit als Deutschlehrerin, freier Texterin und Übersetzerin kam sie schließlich zum Schreiben ihres ersten Romans, auf den, wie sie hofft, noch viele weitere folgen werden.

Format:Kindle Edition
Seiten:186
EAN:

Rezensionen zu "Der Glanz des blauen Bandes (Liebe)"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 26. Nov 2018 

    Glory of the Snow

    "Nichts ist schwieriger, als eine Freundschaft, die bis zum letzten Tag andauert." (Marcus Tullius Cicero)
    Clio hat ein beeindruckendes Leben, wäre da nicht der unerfüllte Kinderwunsch seit über einem Jahr. Laut den Ärzten gibt es dafür keine körperlichen Probleme, deshalb raten diese Clio sich eine Auszeit zunehmen. Darum fährt Clio extra alleine dafür in die Familienvilla an den Timmendorf Strand. Ohne zu ahnen, dass sie dort ein Brief ihres ehemaligen Studienfreundes und ihrer erster Liebe Vincent vorfindet. Ihre erste Reaktion ist den Brief wegzuwerfen, den zu sehr verletzt wurde sie von ihm, weil er sie damals im Stich gelassen hatte. Doch dann besinnt sie sich und liest den Brief doch. Dadurch begibt sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit in Oxford. Doch nun ist Vincent todkrank und das letzte was er sehen will ist noch einmal Clio. Aber kann Clio ihm vergeben? Was ist mit ihrer Zukunft mit Marcus, soll sie diese riskieren nur wegen ihrer Vergangenheit?

    Meine Meinung:
    Ein bezauberndes Cover mit dem Leuchten des Schneeglanzes bzw. der Sternhyazinthen, lädt mich ein zu einer Liebesgeschichte und dem Debüt dieser Autorin. Der Schreibstil ist locker, leicht und ich fliegt nur so durch die Kapitel. Dabei geht es um eine verflossene Liebe die nach 6 Jahren wieder in Erscheinung tritt in Form eines Briefes. In diesem Brief, der hier in Ausschnitten wiedergegeben wird, begebe ich mich als Leser zusammen mit Clio auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Ich erlebe nicht nur ein auf und ab von Clios Gefühlswelt, sondern werde mitgenommen in eine wunderschöne Liebesgeschichte, die leider auf sehr tragische Weise endet. Weiter kommen nun Krankheit, Tod, Trauer, Liebe, Verlust, Freundschaft und ein Neubeginn in diesem Buch zum Tragen. Dabei hat mich der Brief von Vincent immer stärker berührt und an manchen Stellen musste ich sogar mit meinen Tränen kämpfen. Das Buch kommt mit wenigen Charakteren aus, die aber meiner Meinung nach auch ausreichen. Da ist zum einen die agile, ehrgeizige Clio, die mich bei manchen Handlungen etwas verwirrte, erst gegen Ende wurde sie mir dann doch immer sympathischer. Marcus der liebevolle, fürsorgliche Ehemann nimmt nur einen kleinen Raum ein, doch konnte er mich bis auf eine Szene gut überzeugen. Vincent hingegen ist ein ehrgeiziger, fürsorglicher Liebhaber, der aber im Laufe der Zeit an seine Grenzen kommt und resigniert. Meine Lieblingsstellen in diesem Buch waren u. a. :
    "Unser aller Leben ist wie ein flüchtiges Bild im Wasser. Bestenfalls auf Papier, aber auch das überdauert nicht." und "Du bist mein, ich bin dein, sei dir dessen sicher. Du bist eingeschlossen in meinem Herzen, verloren ist das Schlüsselchen: Du musst also immer darinnen bleiben." Am Schluss hätte ich mir dann doch etwas mehr Dialog und Aufklärung zwischen Clio und Iris und bei Clio und Marcus erwartet. Trotzdem ein gelungenes Debüt, dem ich gerne 4 1/2 von 5 Sterne gebe.