Der doppelte Monet

Buchseite und Rezensionen zu 'Der doppelte Monet' von Ellen Barksdale
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der doppelte Monet"

Davon stand nichts im Testament...

Cottages, englische Rosen und sanft geschwungene Hügel - das ist Earlsraven. Mittendrin: das "Black Feather". Dieses gemütliche Café erbt die junge Nathalie Ames völlig unerwartet von ihrer Tante - und deren geheimes Doppelleben gleich mit! Die hat nämlich Kriminalfälle gelöst, zusammen mit ihrer Köchin Louise, einer ehemaligen Agentin der britischen Krone. Und während Nathalie noch dabei ist, mit den skurrilen Dorfbewohnern warmzuwerden, stellt sie fest: Der Spürsinn liegt in der Familie

Folge 1: Der doppelte Monet
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist die reizende alte Miss Beresford aus Earlsraven dement oder bei ihr zu Hause geht etwas nicht mit rechten Dingen zu! Doch was hat Nathalie damit zu tun? Die junge Frau ist gerade eben erst von Liverpool ins beschauliche Earlsraven gezogen, um das Erbe ihrer Tante anzutreten: den Pub "The Black Feather". Als Miss Beresford jedoch in ihrem Garten eine Leiche entdeckt, beginnt Nathalie gemeinsam mit ihrer Köchin Louise zu ermitteln...

Format:Hörbuch-Download
Seiten:0
Verlag: Lübbe Audio
EAN:

Rezensionen zu "Der doppelte Monet"

  1. Davon stand nichts im Testament...

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 27. Apr 2019 

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist die reizende alte Miss Beresford aus Earlsraven dement oder bei ihr zu Hause geht etwas nicht mit rechten Dingen zu! Doch was hat Nathalie damit zu tun? Die junge Frau ist gerade eben erst von Liverpool ins beschauliche Earlsraven gezogen, um das Erbe ihrer Tante anzutreten: den Pub "The Black Feather". Als Miss Beresford jedoch in ihrem Garten eine Leiche entdeckt, beginnt Nathalie gemeinsam mit ihrer Köchin Louise zu ermitteln.

    Dies ist der erste Band der bisher 8bändigen Reihe englischer Kurzkrimis, bei Audible als ungekürzte Hörbuchfassung (4 Stunden und 22 Minuten) erhältlich. Gelesen wird das Buch von Vera Teltz, die den Vortrag ruhig und unaufgeregt gestaltet, aber durchaus zu fesseln weiß.

    Earlsraven ist ein beschaulicher Ort, der von Cottages, englischen Rosen und sanft geschwungenen Hügeln gekennzeichnet ist. Nathalie Ames kennt den Ort und vor allem den Pub 'The Black Feather' durch gelegentliche Besuche bei ihrer Tante - doch diese ist nun tot. Und hat ihr den Pub völlig unerwartet vererbt. Nathalie ist sich anfangs unsicher, ob sie tatsächlich das qurilige Liverpool gegen das ruhige Landleben eintauschen soll, doch alle Fakten sprechen dafür. Und es gibt noch ein Geheimnis, das sich erst erschließt, als Nathalie ihre Entscheidung verkündet, das Erbe anzunehmen.

    Die Köchin Louise entpuppt sich nämlich als ehemalige Agentin der britischen Krone - und hat seinerzeit mit Nathalies Tante Kriminalfälle gelöst. In einem geheimen Zimmer im Pub entdeckt Nathalie eine riesige Sammlung an Notizen, die vielleicht auch im Fall der alten Miss Beresford von Nutzen sein könnte. Die alleinstehende Dame behauptet seit Jahren, dass es immer wieder vorkommt, dass in ihrem Haus hängende Kopien berühmter Gemälde plötzlich irgendwie anders aussehen. Aktuell handelt es sich um ein Bild von Monet - doch niemand nimmt diese Äußerungen noch ernst. Nathalie allerdings wird hellhörig - aber wird sie etwas herausfinden können, das ihrer Tante samt der Köchin jahrelang entgangen ist?

    Es dauert lange, bis sich die Handlung in diesem ersten Fall tatsächlich dem möglichen Kriminalfall zuwendet. Etwa zwei Drittel befassen sich mit dem Erbe Nathalies und ihrer Entscheidungsfindung, ob sie dieses Erbe antreten soll. Nathalie ist eine sympathische junge Frau, die in Liverpool beruflich recht erfolgreich ist und mit ihrem Freund Glenn eventuell auf eine gemeinsame Zukunft hinsteuert. Glenn ist alles andere als begeistert von Nathalies Absicht, sich erst einmal in Earlsraven niederzulassen - und dass bei Fahrten in ländlichen Gebieten auch einmal Schlamm an den Kotflügel seines Geländewagens spritzen kann, ist für ihn indiskutabel. Besonders sympathisch erscheint Glenn dadurch nicht - und ich bin gespannt, ob es tatsächlich eine gemeinsame Zukunft für die beiden geben wird.

    Alles in allem hat diese erste Folge einen guten Einblick in das Setting, die Umgebung, den Pub und die Charaktere vermittelt, so dass der Kriminalfall selbst eher zur Nebensache wurde. Ich hoffe, dass nach diesem beschaulichen Einstieg die Reihe in den kommenden Bänden an Fahrt aufnehmen wird. Lust aufs Weiterhören hat dieser erste Band jedenfalls gemacht...

    © Parden

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    Bisher in der 'Tee? Kaffee? Mord!'-Reihe gehört sind:

    Der doppelte Monet