Der Blutkünstler: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Blutkünstler: Thriller ' von Chris Meyer
4.5
4.5 von 5 (4 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Blutkünstler: Thriller "

Tom Bachmann seziert Seelen – von Mördern, Psychopathen, Sadisten. Dabei geht er akribisch vor, um das Böse, das diese Menschen in sich tragen, zu verstehen. Tom Bachmann ist ohne Zweifel der beste Profiler seiner Generation. Doch nun bekommt er es mit einem Killer zu tun, der dem Wort Grausamkeit eine neue Dimension verleiht: dem Blutkünstler. Der Blutkünstler foltert seine Opfer lange und ausgiebig, ehe er ihre Körper dazu benutzt, um etwas Großes zu erschaffen. Ein Kunstwerk. Ein Vermächtnis. Ein Farbenspiel aus Fleisch und Blut. Tom Bachmann, der „Seelenleser“ des BKA, setzt alles daran, den Blutkünstler zur Strecke zu bringen. Dabei muss er sich einer verstörenden Wahrheit stellen, einer Wahrheit, die erklärt, warum er der Einzige ist, der den Killer aufhalten kann.

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:368
Verlag:
EAN:9783548063768

Diskussionen zu "Der Blutkünstler: Thriller "

Rezensionen zu "Der Blutkünstler: Thriller "

  1. Der Blutkünstler

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 01. Sep 2021 

    Der Blutkünstler setzt seine Opfer in Szene. Dabei geht er sehr grausam vor, denn ihm gefällt es, wenn die Opfer leiden bevor sie sterben. Tom Bachmann kann sich besonders gut in solche Psychopathen hineinversetzen und will sie zur Strecke bringen. Doch der Blutkünstler macht es ihm besonders schwer. Es ist eine Mordserie, die sich über Jahre hinzieht, doch die Abstände werden kürzer.
    Dieser Thriller ist wahrlich nichts für schwache Nerven, denn es geht sehr grausam und blutig zu.
    Tom Bachmann hat eine schwere Kindheit gehabt und er selbst hat eine Dunkelheit in sich, die er nur unter Kontrolle halten kann, wenn er Psychopathen jagt. Seine eigene Biografie trägt dazu bei, dass er sich in diese Täter so gut hineindenken kann. Er hat Erfahrungen beim FBI gesammelt und arbeitet nun als Profiler für das BKA. Er ist ein interessanter Typ, aber sympathisch war er mir nicht. Das Ermittlerteam kommt hier nicht ganz so zur Geltung, weil es im Wesentlich um Tom geht. Dass auch der Täter eine schwere Vergangenheit hatte, ist nicht weiter überraschend.
    Auch wenn es einige Wendungen gab, war ich doch im Großen und Ganzen auf der richtigen Spur. Trotzdem hat es Spaß gemacht, diesen spannenden Thriller zu lesen.

  1. Der Blutkünstler

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 22. Jul 2021 

    Mit Tom Bachmann bringt der Autor hier einen sehr eckigen und kantigen Hauptermittler, von dem ich mir das ganze Buch über keinen genauen Reim machen konnte. Das liegt auch ein wenig in seiner tiefgreifenden Empathielosigkeit begründet. So hat man als Leser wenig Berührungspunkte mit der Hauptfigur auch, wenn die Umstände sehr gut und nachvollziehbar erklärt sind.
    Die ganze Geschichte ist sehr spannend und in einem sehr tollen, lebendigen und zugleich mitreißendem Schreibstil geschrieben. Zudem spielt das Buch in Deutschland, was mich begeistert hat. Die Nebenprotagonisten bilden ein perfektes Figurenensemble mit reichlich Kontrast und Reibungspunkten zu Tom. Ich mag Bücher dieses Stils sehr gerne, da man gemütlich im Sessel eingekuschelt die böse Welt durch die Augen und den Verstand eines Ermittlers wahrnehmen kann, was der Bösartigkeit die Spitze nimmt.

    Trotzdem möchte ich hier eine kleine Triggerwarnung aussprechen. Einige Szenen sind sehr detailreich beschrieben, was mich als Thrillerfan jetzt zwar nicht gegruselt hat, es waren eher die Kindersequenzen, die ich nicht gut ertragen konnte. Zudem spielt in diesen Sequenzen eine Nebenfigur die Hauptrolle, sodass mein Mamaherz da ganz schön gelitten hat.
    Für geneigte Leser etwas härterer Bücher ist dieses Buch ein echtes Must - Read wobei ich zu bedenken gebe , dass dem einen oder anderen Robert Hunter Fan ( so wie mir , ich liebe diesen Protagonisten), da ein wenig zu viele Parallelen auffallen könnten, um dieses Buch noch bedingungslos zu genießen. Da hätte der Autor gerne wenigstens die Schlaflosigkeit in einen anderen Tick ändern können , oder die Wohnung anders einrichten. Auch den Titel finde ich ehrlich gesagt zu ähnlich. Und mir war die Auflösung ein wenig zu unspektakulär. Stimmig ? Auf jeden Fall , auch rasant und spannend, keine Frage, es hat mir allerdings der letzte Kick gefehlt, da der Ermittler sämtliche Erklärungen übernommen hat, so blieb der Täter für mich nur eine Randerscheinung.
    Die Nebenhandlung mit Toms Konterpart Aaron ist sehr geschickt eingeflochten war mir allerdings manchmal ein wenig zu ausufernd , da hätte ich lieber noch ein paar Verdächtige mehr im Handlungsstrang des Blutkünstlers gehabt. Und auch diese Nebenhandlung erinnerte mich ein wenig an besagten Robert.
    Auf jeden Fall halten mich meine Kritikpunkte bestimmt nicht davon ab, weitere Teile lesen zu wollen, da die Gesamtheit des Buches doch sehr positiv ist.

  1. Mehr als Grauenhaft

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 30. Mai 2021 

    Das Cover zeigt ein weitverzweigtes Blut-Kapillar-Netz, zusammen mit dem Titel "Blutkünstler", deutet es auf den Pol allen Bösen, in diesem Thriller.

    Zum Inhalt:

    es dreht sich hier um Tom Bachmann, einen vom FBI als Profiler ausgebildetem deutschen Kommissar. Nachdem eine drastisch verstümmelte Leiche gefunden wurde, wird er gebeten, bei den Ermittlungen den entscheidenden Input der Täterpsyche, den Ermittlern zu vermitteln. Seine neuen Kollegen sind alles andere als begeistert. Eine rasante Jagd nach dem Mörder beginnt.

    Fazit: dieser Roman hat einen absoluten "Schock-Effekt". Die Autorin spart in ihrer Erzählung weder an Einzelheiten noch an tiefgreifenden Schicksalsbegebenheiten, die den Leser im Innersten treffen können. Bildliche Erzählung gepaart mit prägnanter Satznutzung lassen mich tief in das Geschehen eintauchen. Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf, Gefühle aus lang vergangenen Tagen sind wieder da. Klare Leseempfehlung für Leser die das Grauen nicht scheuen und ein unerwartetes Roman-Ende schätzen.

  1. Grausame Kunst die nichts für schwache Nerven ist

    5
    (5 von 5 *)
     - 26. Mai 2021 

    Der Name ist hier auf jeden Fall Programm, schon beim Cover spiegelt sich der Buchtitel sehr gut wieder. Ich finde die Aufmachung des Buches genial, die roten Blutgefäße und dazu der rote Buchschnitt sind ein absoluter Hingucker und haben definitiv wiedererkennungswert.

    Schon von der ersten Seite an war ich gefesselt vom Schreibstil, der direkt, fließend und sehr bildlich ist. Schnell entsteht eine düstere Atmosphäre und mir haben die Wechsel der Perspektive richtig gut gefallen.

    In der Geschichte gibt es verschiedene Perspektiven, manchmal sind es die Opfer, der Blutkünstler, ein anfangs noch Unbekannter und Tom Bachmann. Man merkt wie unterschiedlich die Perspektiven sind aber sie sind alle ganz spannend, vor allem war die Angst der Opfer sehr spürbar. Ich fand es zwar anfangs noch merkwürdig, das noch ein Unbekannter eine Perspektive hatte. Bei ihm hatte man das Gefühl er ist ein bisschen wie ein Racheengel, er tötete nur Menschen die Kinder schlecht behandelt haben.

    Das Ende löst aber alles sehr interessant auf und hat mich nochmal begeistert. Ich hätte jetzt noch lange so weiter lesen können. Es war zwar sehr brutal aber das hat gut zur Geschichte gepasst.

    Also am Ende musste ich dann auch schon schlucken, ich bin wirklich hart im nehmen aber wenn es darum geht wie Kinder sterben finde ich das immer schlimm. Der Autor beschreibt den Tod eines Kindes sehr detailliert aber es ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte.

    Fazit:

    Das Buch war von der ersten Seite an sehr spannend und düster. Das Buch ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven, es ist sehr blutig und grausam. Die Charaktere sind interessant und der Protagonist Tom Bachmann ist ein interessanter Ermittler. Ich hoffe bald noch mehr von ihm zu lesen!