Das unsichtbare Band: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Das unsichtbare Band: Roman' von Haneen Al-Sayegh
2.6
2.6 von 5 (5 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das unsichtbare Band: Roman"

In den Bergen des Libanon wächst die junge Amal in der strengen, patriarchalischen Religionsgemeinschaft der Drusen auf. Sie will nur eines: die Schule besuchen und studieren, doch Mädchen haben dort keine Rechte. Der Großvater lässt zwischen sich und seiner Frau eine Mauer errichten, aber die Mutter darf immerhin Brot backen, und damit bezahlt sie das Schulgeld ihrer Töchter. Als Amal, die jüngste, mit fünfzehn verheiratet wird und das Elternhaus verlässt, schweigt die Mutter. Unbeirrt, wenn auch gegen viele Widerstände, geht die junge Frau ihren Weg und beginnt zu begreifen, was es heißt, selbstbestimmt zu leben und wahrhaftig zu lieben.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:336
EAN:9783423283984

Rezensionen zu "Das unsichtbare Band: Roman"

  1. Jede für sich allein

    In ihren Heimatländern Syrien, dem Libanon, Israel und Jordanien bilden die vor über tausend Jahren vom Islam abgespaltenen Drusengemeinschaften nur eine verschwindende Minderheit. Zentrale Elemente ihres Glaubens sind die Einheit Gottes und die Seelenwanderung. Da das Wissen über die Religion, in die man nur als Kind zweier drusischer Elternteile gelangt, wenigen „wissenden“ Scheichs und Scheichas vorbehalten bleibt, gilt das Drusentum als Geheimlehre.

    Der lange Weg zur Freiheit
    In ihrem vom Verlag als „autofiktional“ beworbenen Roman "Das unsichtbare Band" schildert die libanesisch-drusische Autorin Haneen Al-Sayegh, die heute zwischen Berlin und Beirut pendelt, das Leben der jungen Amal. Sie wächst als Tochter von "Wissenden" in einem abgelegenen libanesischen Bergdorf mit den widersprüchlichen Vorschriften dieser Religion auf und erlebt die Rechtlosigkeit der Frauen und ihre Unterdrückung mittels physischer und psychischer Gewalt. Das begabte Mädchen will aus dem jahrhundertealten Kreislauf aus Schweigen und Unterordnung ausbrechen.

    Gedrängt von den Eltern, stimmt sie mit 15 Jahren einer Eheschließung mit einem zehn Jahre älteren vermögenden Kaufmann zu, nachdem sie ihm die Zustimmung zu Schulbesuch und Studium abgerungen hat. Ihr Preis dafür sind fortgesetzte Vergewaltigungen und demütigende, unfreiwillige Prozeduren in einem Kinderwunschzentrum. Obwohl sie ihre Agenda zielstrebig umsetzt und ihren Master in Literaturwissenschaft glänzend besteht, leidet sie unter fehlendem Selbstbewusstsein und Depressionen. Ihre Ehe steht vor dem Aus:

    "Die Magie hat sich gegen den Zauberer gewendet, die Figuren auf dem Schachbrett sind weitergezogen worden." (S. 199)

    Ein nicht eingelöstes Versprechen
    Ohne Vorwissen über das Drusentum habe ich den Roman Das unsichtbare Band zur Hand genommen um mehr über diese Religion und weibliche Biografien in dieser ultra-strengen Gemeinschaft zu erfahren. Ich war neugierig auf das titelgebende „unsichtbare Band“ zwischen den unterdrückten Frauen. Dass ich kaum mehr über das Drusentum als im Wikipedia-Artikel erfahren habe, mag darin begründet liegen, dass die Autorin keine „Wissende“ ist. Dass das „unsichtbare Band“ sich jedoch als haltloses Versprechen erwies, hat mich sehr enttäuscht. Ganz im Gegenteil sind es immer wieder Frauen, die ihren Geschlechtsgenossinnen Leid zufügen und das Patriarchat stützen, sei es Amals Mutter, die den favorisierten Schwiegersohn ermutigt, oder die Helferin in der Kinderwunschklinik. Die durchweg traumatisierten Frauen in Amals Familie leiden jede für sich allein. Amal selbst lässt ihre Tochter zunächst wegen ihres Studiums von ihrer Mutter im zerstörerischen Ambiente ihrer eigenen Kindheit betreuen und opfert sie dann für ihre Freiheit, indem sie das Kind ohne Vereinbarungen über seine Zukunft dem Vater überlässt. Das Buch las sich für mich wie eine Verteidigungsschrift und die Widmung für die Tochter scheint dies zu bestätigen.

    Bis zur knappen Hälfte habe ich den Roman mit Interesse gelesen und war auf Amals Seite, dann allerdings verlor die auf sich fixierte Protagonistin für mich die Glaubwürdigkeit, denn als erfolgreiche Universitätsabsolventin hätte sie das Rüstzeug für einen Blick über den eigenen Tellerrand gehabt, nutzt es jedoch nicht. Endgültig enttäuscht hat mich das Buch im letzten Drittel, als sich Amal in einen arabisch-deutschen Schriftsteller verliebt: Kitsch statt Poesie und triviale, aufgesetzt wirkende Dialoge und Briefe, garniert mit philosophischen Passagen, die einer genaueren Betrachtung nicht standhalten. Spätestens beim Umarmen von Bäumen war meine Schmerzgrenze überschritten.

    Schade, dass ich trotz der spannenden Thematik weniger als erhofft aus der Lektüre mitnehme. Mag Amal sich durch ihr Weggehen schließlich gerettet haben – ein Hoffnungszeichen für die Zurückgebliebenen ist das nicht.

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  1. 3
    11. Apr 2024 

    Eine Frau in Beirut und den libanesischen Bergen

    Amal wächst in den Bergen des Libanon als Tochter des Drusenscheichs und einer Drusenscheicha auf. Haneen al-Sayegh berichtet ihren Lesern in dem Roman „Das unsichtbare Band“ über Amals Leben und ihre Entwicklung.
    Das Leben in dieser Umwelt ist für eine Frau einschränkend und wenig selbstbestimmt. Heirat ist die einzige Option und diese muss auch noch in den engen Kreisen mit einem unzweifelhaft drusischen Mann erfolgen. Im ersten Teil des Romans erhält der Leser viele Einblicke in diese abgeschlossene Welt der drusischen Weltanschauung. Welche Regeln gelten, welche Sünden drohen am Wegesrand des Lebens, welche Freiheiten sind möglich. Amal testet Vieles davon aus, denn ihr unbändiger Bildungswille erscheint mit den bestehenden Regeln und Möglichkeiten überhaupt nicht vereinbar. Sie geht eine Heirat ein, in der sie nicht das finden kann, was sie sich erhofft hat. Und doch erhält sie in dieser Verbindung die Möglichkeit, die American University in Beirut zu besuchen. Um den Preis allerdings, dass sie sich allen erniedrigenden Prozeduren einer künstlichen Befruchtung unterziehen muss und ihrem Mann ein Kind schenkt. Unter schier unmöglich scheinenden Tagesplanungen lebt sie dann ein Leben als Studentin und gleichzeitig Mutter, wie es es in der drusischen Welt nicht geben dürfte.
    Parallel erhält der Leser auch Einblicke in das Leben von Amals Schwester, die auf einem anderen Weg die Flucht aus der drusischen Umklammerung gesucht hat: Sie ist zu einem ihr unbekannten Ehemann in die USA ausgewandert.
    Im zweiten Teil des Romans verliert dieser an gesellschaftlicher Tiefe der Erzählung und wird zu einer Individualgeschichte Amals mit Geliebtem, Ehescheidung und Sorgerechtsstreit genauso wie zu einer Individualgeschichte ihrer Schwester, die die drusischen Wurzeln nicht abstreifen kann und ihr Eheglück hinschmeißt, da es für sie nach strenger Drusenauslegung Sünde und Verbannung bedeutet. Psychisch angeschlagen/erkrankt kehrt sie in die engen Grenzen des Elternhauses zurück.
    Der Roman „Das unsichtbare Band“ bietet seltene und nur schwer zu bekommende Einblicke in das Leben der Drusen, einer kleinen, exklusiven Glaubensgemeinschaft im Schatten des Islam. Es ist nicht abzustreiten, dass dies nur durch viele eigene Erfahrungen der Autorin möglich ist. Wie viel von dem Roman aber tatsächlich autobiografisch ist, ist nicht zu klären. Es ist wegen dieser seltenen Einsicht um so mehr zu bedauern, dass der Roman spätestens in seiner zweiten Hälfte immer mehr den Fokus und die Tiefe der Beschreibungen und der Themen verliert. Amals Schicksal wird immer mehr zu einem austauschbaren, das fast in jeder beliebigen Gesellschaftsschicht und Religion angesiedelt sein könnte. Ich komme wegen dieser Enttäuschung deshalb nicht über 3 Sterne hinaus.

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  1. 3
    28. Mär 2024 

    "Das unsichtbare Band" blieb leider unsichtbar...

    "Das Schicksal einer arabischen Frau in der ultrastrengen Religionsgemeinschaft der Drusen in den Bergen des Libanon" - das verspricht der Umschlagsrücken-Text, und das hört sich spannend und interessant an.

    Die ersten Kapitel sind auch durchaus faszinierend. Der Leser blickt in eine streng patriarchalische Gesellschaft mit fremd anmutenden Sitten und Gebräuchen, die sich durch die abgelegene Lage in den Bergen bis heute lebendig erhalten haben. Die soziale Reglementierung ist sehr groß, und hier gelingen der Autorin sehr eindringliche Bilder, z. B. zum Glauben an die Reinkarnation, aber sie zeigt auch, wie einige ihrer Familienmitglieder an den religiösen Normen zerbrechen. Diese Bilder vermischt sie mit z. B. mit dem Portrait einer älteren Verwandten, die durch den Bürgerkrieg schwer traumatisiert wurde. Vor allem aber zeigt sie deutlich, wie fremdbestimmt das Leben einer Frau abläuft.

    Amal, die Protagonistin und offensichtlich das Alter Ego der Autorin, ist ein recht cleveres und willensstarkes Mädchen. Sie ist fest zu Schulbesuch und Studium entschlossen, und da ihre Familie schon aus finanziellen Gründen dies nicht ermöglichen kann, lässt sie sich früh mit einem reichen jungen Kaufmann verheiraten. Nicht jedoch, bevor sie mit ihm einen Handel geschlossen hatten, der ihr Schulbesuch und Studium ermöglicht. Damit wählt sie ein ungewöhnliches Lebensmodell, das ihr Mann streckenweise mitträgt.

    Schon hier hätte ich mir gewünscht, dass sich der Blick der Autorin etwas weitet und sie nicht nur ihren eigenen Frust und ihr eigenes Elend betrachtet, sondern auch ihr Umfeld in den Blick nimmt.
    Ihre Selbstbetrachtungen und die Schilderung ihrer Leiden nehmen zunehmend mehr Raum ein, ohne aber zu einer kritischen Betrachtung der Ursachen zu führen. Zusätzlich weist die Erzählung immer häufiger Lücken und logische Unschärfen auf. Der klischeehafte Schluss bedient schließlich romantisch-triviale Muster, ohne dass die Probleme einer Lösung zugeführt werden. Die sprachliche Gestaltung passt– bei aller Liebe zur orientalischen Opulenz - zur zunehmenden Trivialisierung.

    "Das Band, das die Frauen der arabischen Welt verbindet und für eine gerechtere Gesellschaft kämpfen lässt" - dieses Band, das der Klappentext verspricht, habe ich nicht gefunden. Amal kämpft nicht für eine gerechtere Gesellschaft, sondern ausschließlich darum, sich selbst aus ihrer Gemeinschaft zu lösen und im Westen zu leben. Zugegeben: das mag schwer genug sein.
    Ich finde es trotzdem sehr schade, dass die Chancen des Plots nur oberflächlich genutzt werden. Die Erzählerin verharrt im Lamento und riskiert keinen Blick auf strukturelle Ursachen. Ein solche kritische Reflexion hätte dem Roman gutgetan.

    2,5/5*

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  1. 1
    27. Mär 2024 

    Unausgegorene Emanzipationsromantik

    Amal wächst in einem Dorf der Gemeinschaft der Drusen in den Bergen des Libanon auf, aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt. Das Drusentum ist so etwas wie eine Geheimreligion, deren „Bücher der Weisheit“ einem kleinen Kreis von Eingeweihten vorbehalten sind – die Nicht-Eingeweihten „sind aufgefordert, an unsere Religion zu glauben, ohne zu wissen, was diese genau beinhaltet“. Frauen sind rechtlos – dass Amal zur Schule gehen darf, ist eine große Errungenschaft. Aber bevor sie diese abschließen kann, wird sie im Alter von 15 Jahren zwangsverheiratet. Wird sie ihren Traum vom Universitätsstudium begraben müssen?

    Klingt spannend, ist es aber nicht. Keine der Figuren hat psychologische Tiefe, auch die Protagonistin nicht. Ein guter Ansatz ist das Thema der inneren Unfreiheit durch die Internalisierung der erlernten religiösen Normen, nur konzentriert sich die Handlung auf Leidensschilderungen und vergisst die gesellschaftliche Analyse. Die Gedanken der angeblich so brillanten Studentin Amal sind voller Klischees und gänzlich unoriginell, ihre inneren Kämpfe überzeugen nicht. Ihre behauptete Intellektualität wird durch pseudo-philosophische Plattheiten eher konterkariert als bewiesen. Auch die Nebenfiguren wirken künstlich und unglaubwürdig, Eigenschaften und Entwicklungen werden behauptet, nicht gezeigt.

    Ab der Mitte des Romans sinkt das Niveau ins Bodenlose; ich konnte die Handlung nicht mehr ernst nehmen, nicht nur der Trivialität wegen, sondern weil ihre Details offensichtlich nicht zu Ende gedacht worden sind. Das Zitat auf dem Vorsatzblatt lässt autobiographische Inhalte vermuten – dennoch sollten Plot und Personen plausibel sein. Der Titel schließlich bezieht sich auf das Band, "das Frauen über große Distanzen hinweg verbindet wie das Wurzelwerk alter Bäume“. Davon ist im ganzen Roman nichts zu finden, es bleibt eine bloße Behauptung.

    Auch die Sprache gefiel mir überhaupt nicht. Es gibt viele unbeholfene Formulierungen, die Figuren unterhalten sich in gestelzten Dialogen und schwülstigen Sentenzen – in viktorianischen Theaterstücken hat man vielleicht so gesprochen. Die plumpe Poesie der Briefe, die die Protagonisten einander schreiben, bleibt leider auch der Leserin nicht erspart und stellt einen weiteren Tiefpunkt des Romans dar. Orientalische Blumigkeit, das haben andere Autoren bewiesen, muss kein Synonym für Kitsch sein.

    Zumindest der Einblick in eine fremde Kultur hätte mich ein Stückweit mit den sprachlichen und psychologischen Mängeln versöhnen können. Leider bleiben aber die Informationen zum Drusentum spärlich, vielleicht weil die Autorin selbst nicht zu den Eingeweihten gehört, und werden in wenigen Variationen durch den Roman hindurch wiederholt. Der Roman bedient alle Erwartungen an eine Geschichte aus dem arabischen Raum: Willkürliche religiöse Regeln, empathielose Patriarchen, geknechtete Frauen, deren Körper benutzt, deren Intellekt abgetötet und deren Seelen gebrochen werden, Mütter, die Komplizen des Patriarchats werden und Töchter, die aufs Äußerste erniedrigt werden, bevor sie sich befreien können. Letztlich ist das Drusentum im Roman austauschbar gegen jede beliebige repressive, misogyne Religion, seien es nun evangelikale Christen, radikale Muslime oder orthodoxe Juden.

    Eine kritische Auseinandersetzung mit dem System und seinen Komplizinnen ist der Autorin aus meiner Sicht nicht gelungen; eine Meta-Ebene wird nicht erreicht. Das letzte Romandrittel mit seinem süßlichen Ende erinnert eher an einen Sylvia-Roman. Für mich eine große Enttäuschung.

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  1. 4
    26. Mär 2024 

    Eine junge drusische Frau

    Im Alter von 15 Jahren heiraten? Laut statistischem Bundesamt waren im Jahr 2022 in Deutschland Frauen bei ihrer ersten Heirat im Schnitt 32,6 Jahre alt und Männer 35,1 Jahre. Bei beiden Geschlechtern sei damit ein Höchststand erreicht worden. (Bei mir selbst war dieses Thema in diesem Alter noch sehr, sehr weit weg!) Anders jedoch im Libanon bei den Drusen: als Salem sich um die 15-jährige Amal bemüht, sind ihre Eltern hoch erfreut und forcieren sehr diese Heirat. Amal sieht in dieser Heirat eine Hoffnung, zu studieren. (Im Elternhaus wäre das unmöglich gewesen.)

    Wir blicken zurück in Amals Familiengeschichte und erkennen dabei ein strenges Patriachat und folglich wenden die weiblichen Familienmitglieder viele Tricks an, damit sie ein Minimum an Freiheiten gewinnen. Und so steht auch die Ehe von Amal und Salem unter keinem guten Stern – es ist ein Deal: Sex gegen Studium! (Dieses verfolgt Amal jedoch sehr strebsam.)

    Salems Kinderwunsch wird durchgedrückt auf Biegen und Brechen und die Leserinnen fühlen wahrscheinlich alle mit Amal, welche Strapazen sie auf sich nehmen muss. Nach der Geburt von Rahma, einer wunderhübschen Tochter, versinkt Amal in eine chronische Depression. Auch das Schicksal ihrer 6 Jahre älteren Schwester, die immer ein Vorbild für Amal war, schmerzt: sie gerät in den Würgegriff einer religiösen Paranoia.

    Das Ende des Buches ist etwas fürs Herz und sehr poetisch. (Man merkt, dass die Autorin schon Gedichtbände veröffentlich hat.) Jedoch ist die Geschichte von Amal 100%ig in den Augen von strenggläubigen Drusen ein Beweis dafür, dass die Regel ‚eine Frau darf nicht allein mit einem fremden Mann im Auto fahren‘ seine Richtigkeit hat.

    Ich fand die Informationen über die Drusen (insbesondere der Glaube an Reinkarnation) sehr interessant, hätte mir jedoch noch mehr Details (z.B. Kleidung oder Essen) gewünscht! Leider fand ich auch einige Widersprüche bei Amals Gedanken und Worten. Bei der Geschichte vermute ich sehr viel Autobiographisches! 4 Sterne vergebe ich an dieses Buch, das von Hamed Abdel-Samad übersetzt wurde, und der wie die Autorin in Beirut und Berlin wohnt.

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