Das Todesboot: Ostseekrimi

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Todesboot: Ostseekrimi' von Ulrike Busch
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das Todesboot: Ostseekrimi"

Nela Dodesen, Erbin einer Hotelkette in der Lübecker Bucht, treibt frühmorgens tot in einem alten Fischerboot vor Travemünde. Ermordet, wie die Obduktion ergibt. Seltsame Parallele: In demselben Boot war vor Jahren die Tochter eines Staatsanwalts ebenfalls tot vorgefunden worden. Angeblich hatte sie Selbstmord begangen. Das Boot gibt dem Team um Molly Bleck Rätsel auf: Was hat dieser ungewöhnliche Weg der Beseitigung der Leiche zu bedeuten? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen? Als Molly das Ermittlungsergebnis von damals infrage stellt, stößt sie damit auf Widerstand. Und plötzlich holen die Schicksalsjahre ihres Mannes sie wieder ein.

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:264
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Diskussionen zu "Das Todesboot: Ostseekrimi"

Rezensionen zu "Das Todesboot: Ostseekrimi"

  1. Spannende Fortsetzung

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 07. Mär 2021 

    Ole, der Mann von Molly Bleck, ist nun wieder da. Aber das richtige Freudengefühl will sich bei Molly über die Wiederkehr nicht einstellen. Es fehlen einfach zehn Jahre des gemeinsamen Lebens. Auch scheint ihr Ole verändert, nicht mehr der, der er einmal war. Aber so richtig kommt Molly gar nicht dazu über ihre persönliche Situation, die mögliche Veränderung ihres weiteren Lebens nachzudenken. Denn das Auftauchen einer toten Frau in einem einsamen Ruderboot in der Lübecker Bucht gibt Rätsel auf. Schnell stellt sich heraus, dass Nela Dodesen, die Erbin einer großen Hotelkette ermordet wurde. Und es gibt auch noch einen fast ähnlichen Fall zehn Jahre zuvor. Das Auffinden der Leiche einer jungen toten Frau fand unter genau denselben Umständen, in demselben Boot, wie Nela Dodesen statt.

    Da beide Fälle zumindest von der Auffindung her ähnlich sind, schauen sich Molly und ihr Team auch den alten Fall an. Es liegt die Vermutung nahe, dass die beiden Fälle etwas miteinander zu tun haben. Beim Herumstochern in den Unterlagen des ähnlichen Falles, geraten sie an einen alten Kollegen, der die Ermittlungen damals leitete. Er wäre selbst gerne Leiter der Sonderkommission geworden. Das jetzt mit Molly eine Frau die Chefin ist, stört ihn dann noch zusätzlich. Eugen Lüders hat damals den alten Todesfall untersucht und versucht nun alles, um Molly von weiteren Ermittlungen abzuhalten.

    Ich muss sagen, Molly Bleck als leitende Ermittlerin dieser Sonderkommission, gefällt mir immer mehr. Sie ist absolut in der Lage ihr kleines Team zu führen und sich gegen Querdenker durchzusetzen. Sie verfügt auch als Frau über das gewisse Einfühlungsvermögen um auch schwierige Zeugen zum Reden zu bringen. Aber auch die Thematik des Falles fand ich interessant. Wie ist es, wenn Ermittler plötzlich selbst in die Ermittlungen geraten? Wie gehen sie damit um? Sind sie in der Lage, dann noch objektiv und ohne Vorurteile ihren Dienst zu verrichten?

    Ulrike Busch, die sich mit verschiedenen Ermittlerteams an Nord- und Ostsee herumtreibt, hat mit Molly Bleck eine Protagonistin geschaffen, von der ich unbedingt mehr lesen will. Sie gefällt mir in ihrer Art, wie sie die Fälle angeht und wie auch wie sie es schafft, mit ihrer persönlichen durchaus schwierigen Situation umzugehen.

    Das Buch ist spannend und man kann es in einem Rutsch durchlesen. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.