Das Seehaus: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Seehaus: Roman' von Kate Morton
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:608
Verlag: Diana Verlag
EAN:9783453291379

Rezensionen zu "Das Seehaus: Roman"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 19. Jul 2016 

    Schöne Familiegeschichte

    Klappentext
    Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft

    Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.
    Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …

    Die Autorin
    Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane "Das geheime Spiel", "Der verborgene Garten", "Die fernen Stunden" und "Die verlorenen Spuren" verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

    Meine Meinung

    Story
    Die Handlung des Buches hat mich wieder einmal sehr angesprochen. Die Story handelt in zwei Zeiten und ist die Typische, leider nicht wirklich neue, Suche nach einem Geheimnis, welches die suspendierte Polizistin Sadie Sparrow in die Vergangenheit führt. Sie entdeckt beim Joggen ein geheimnisvolles Anwesen, welches verlassen in der Landschaft Cornwalls steht. Sie forscht nach, wieso das Haus verlassen ist und stößt dabei auf einen Fall, der sie in die Zeit vor und während des 2. Weltkrieges führt und bis heute ungeklärt blieb. Es geht um das Verschwinden des jüngsten Sohnes der Familie Edevane. Bei den Ermittlungen ist ihr mehr oder weniger die mittlerweile 86, Jährige Alice Edevane, die eine berühmte Kriminalautorin ist, behilflich.

    All das hat Kate Morton in eine tolle Geschichte gepackt, die den Leser fesselt und ihn so schnell nicht mehr los lässt. Man will unbedingt wissen, was mit dem kleinen Theo passiert ist und wird dabei mehr wie einmal auf eine falsche Fährte gesetzt. Die Autorin setzt immer, wenn man gerade denkt man wüsste was passiert ist, noch einen drauf.

    Natürlich ist auch Sadies Geschichte spannend, wieso sie momentan vom Dienst suspendiert ist, was sie für eine Vergangenheit hat und wer oder was für sie wichtig ist.

    Das einzige was ich zu bemängeln habe sind einige langatmige Kapitel, die für mich hätten kürzer ausfallen können. Deswegen ziehe ich eine Leseratte/ Stern ab.

    Schreibstil
    Bis auf ein paar Längen ließ sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen. Kate Morton schreibt sehr ausführlich und auch etwas anspruchsvoller. Es ist keine leichte Lektüre die sich so weg lesen lässt, sondern man muss schon genauer und aufmerksamer lesen. Ich persönlich fand die Kapitel teilweise zu lang. Ich hatte Probleme Abends zum Ende zu kommen, da ich gerne bei Kapitelende aufhöre zu lesen. Ansonsten schreibt sie sehr bildhaft und anschaulich.

    Charaktere
    Die Charaktere sind sehr authentisch und ihre Handlunge sehr real und glaubhaft.
    Sadie mochte ich, genauso wie ihren Großvater sehr. Alice und Deborah Edevan waren typisch englische Damen, mit denen ich weder in der Vergangenheit, noch in der Gegenwart, warm werden konnte.

    Mein Fazit

    Einen spannenden Roman der den Leser ins Jahr 2003 und in die Zeit vor, während und nach dem 2. Weltkrieges führt. Eine Familiengeschichte. Ein vermisstes Kind. Eine Polizistin die vom Job beurlaubt ist und der Spur von damals nachgeht und dabei auf Familiengeheimnisse stößt. Spannend, anspruchsvoll. Sehr gut ausgearbeitete Charaktere. Wer spannende Familienromane mag, die in zwei Zeiten spielen, ist hier genau richtig. Ich muss eine Leseratte /Stern abziehen, da ein paar Längen vorhanden und die Kapitel für mich einfach zu lang waren.
    Ich vergebe volle vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 18. Mai 2016 

    Nicht so begeistert wie sonst

    Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft
    Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.
    Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld … (Quelle: Amazon)

    Ein neues Buch von Kate Morton. Kann es etwas schöneres geben? Ich bin seit ihrem ersten Buch ein großer Fan der Autorin und als ich das Buch auch noch über das Bloggerportal bekam, war mein Glück perfekt. Vielen Dank dafür.

    Ich konnte es kaum erwarten in die Geschichte einzutauchen und über das Leben von Alice Edevane zu lesen. Die ersten Seiten flogen nur so dahin und dann geschah etwas schreckliches: Ich fand keinen richtigen Zugang zu der Geschichte. Ich vermute, dass es einfach nicht der richtige Zeitpunkt für mich und dieses Buch war und es tut mir so leid, dass es mich nicht fesseln konnte, obwohl die Geschichte sehr interessant war. Das Schlimme ist, dass ich nicht mal wirklich weiß, woran es lag.

    Wie immer in den Büchern von Kate Morton gibt es 2 Zeitebenen. Einmal das Jahr 1933, in dem eine Tragödie geschah und einmal in der Gegenwart um die Polizistin Sadie, die von dem Unglück erfährt und zu ermitteln beginnt. Eigentlich genau das, was ich so sehr liebe. Aber mich konnte dieses mal weder die Atmosphäre verzaubern, noch die Charaktere begeistern und das ärgert mich maßlos. Die Geschichte ist ganz interessant und zeitweise auch spannend, aber nicht so fesselnd wie sonst.

    Da ich mir ganz sicher bin, dass es an mir und nicht an dem Buch liegt, vergebe ich jetzt erst mal 3 von 5 Punkten und werde die Geschichte in einiger Zeit noch einmal lesen und falls sich dann meine Meinung geändert hat, werde ich die Bewertung korrigieren. Ich hoffe nur, dass es an dem Stress lag, den ich zu der Zeit hatte. Drückt mir bitte die Daumen, denn es wäre wirklich traurig, wenn mich die Bücher der Autorin nicht mehr so begeistern könnten.

    © Beate Senft