Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' von John Green
4.65
4.7 von 5 (3 Bewertungen)

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Autor:
Format:Hörbuch-Download
Seiten:0
EAN:

Rezensionen zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 16. Jun 2014 

    Ein tolles, tief berührendes Buch

    Klappentext
    „Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

    Meine Meinung

    Die Story
    John Green der Autor dieses Buches hat hier echt ein Meisterwerk erschaffen und einen Meilenstein in der Geschichte der Buches gelegt. Das Buch war lange auf meiner Wunschliste, doch wo der Film jetzt ins Kino kam, habe ich mich entschlossen es zu lesen, bevor ich mir den Film anschaue.
    Und ich habe es nicht bereut, denn das Buch hat mich mit seiner realistischen Story, die mich tief berührt und bewegt hat, so was von umgehauen und emotional berührt, wie selten ein Buch zuvor. Ich habe wirklich Rotz und Wasser geheult und kann den Hype um dieses Buch nun auch voll verstehen.
    Hazel Grace Leidensweg, die Begegnung mit Augustus, ihre Liebe zueinander, ihr gemeinsamer Leidensweg und dann diese unerwartete Wendung, die alles aus den Fugen reißt und den Leser atemlos zurück lässt, all dieses ist einfach mit Worten kaum zu beschreiben. Ich bin wieder den Tränen nahe obwohl ich schon extra zwei tage gewartet habe, bis ich die Rezi schreibe.Mehr will ich auch nicht verraten, lest es einfach selber, denn dieses Buch muss man einfach gelesen haben.

    Der Schreibstil
    Der Autor hat einen sehr lockeren und leicht zu lesenden Schreibstil gewählt, der den Leser sofort in seinen Bann zieht. Durch die vielen Zitate, wird das Buch noch viel hochwertiger, wie es eigentlich schon ist.Einmal begonnen , konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es binnen 24 Stunden verschlungen ...mit Pausen ;)

    Die Charaktere
    Die Protagonisten Hazel Grace und Gus sind mir so sehr ans Herz gewachsen, wie selten Protagonisten zuvor. Ich habe sie regelrecht geliebt und sofort in mein Herz geschlossen. Sie waren so liebenswert und realistisch einfach nur Menschlich, wie es eben Menschen im wahren Leben auch sind. Ich habe mit ihnen gelacht, gebangt, gehofft und sehr viel und ausgiebig geweint. Einfach tolle Persönlickeiten die man nicht so schnell vergessen wird.

    Mein Fazit

    Dieses ist ein Buch was man einfach gelesen haben MUSS. Ich werde noch lange davon zeren und an dieses Buch und seine Charaktere denken. Ich kann nur empfehlen sich dieses Buch zu kaufen und zu lesen, sonst habt ihr echt was wichtiges verpasst, Von mir gibt es die Volle Punktzahl von fünf von fünf Sternen mit einem dicken PLUS dahinter.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 28. Mai 2014 

    "Hazel, 16, es geht mir ganz gut heute...."

    Wie soll man eine Rezension zu einem Buch schreiben, das einen so tief bewegt, das man die Hälfte der Geschichte damit verbringt sich die Tränen wegzuwischen, die einem ungewollt aus den Augen kullern ?

    Sehr schwer. Denn für solch eine Gefühlsachterbahn gibt es kaum Worte. Ich habe noch nie ein dermaßen emotionales Werk gelesen und ich kann schon heute sagen, obwohl wir noch gut 3 Monate des Jahres 2012 übrig haben: Dieses Buch ist für mich das Buch des Jahres !

    Klar, wer liest schon gerne darüber, wie der Krebs ein Mädchen langsam aber sicher zerfrisst, oder wie Krebs dafür sorgt, das man sein Augenlicht oder gar ein Bein verliert ? Wer möchte schon lesen, das junge Menschen mit Medikamenten vollgepumpt werden, so das sie nicht einmal mehr mitbekommen, wenn sie in ihrer eigenen Kotze aufwachen oder ins Bett machen. Wer möchte schon eine Grabrede für seine Freunde schreiben müssen oder vielleicht sogar für die Liebe seines kurzen Lebens ?

    >Ich bin Hazel. Sechzehn. Ursprünglich Schilddrüse, aber mit umfänglichen und hartnäckigen Metastasen in der Lunge. Und es geht mir ganz gut heute.< Zitat Seite 11

    Mit diesen Worten beginnt Hazel ihre Sitzungen in der Selbsthilfegruppe, zu der sie eigentlich nur geht, um ihre Eltern glücklich zu machen. Sie versteht sich jedoch ganz gut mit Isaac, der eine seltene Form von Augenkrebs hat und demnächst komplett blind sein wird.

    Eines Tages bringt Isaac seinen Freund Augustus Waters mit zur Sitzung. Gus, 17, Knochenkrebs, Heilungschance: 80% , gilt als geheilt, auch wenn das bedeutet das er nur noch ein Bein hat und am anderen eine Prothese tragen muss.
    Er ist ein intelligenter gutaussehender junger Mann,ein großer Freund von Metaphern und trägt meistens eine Zigarette im Mundwinkel, obwohl er gar nicht raucht. Mit seinem Sarkasmus und seiner philosophischen Art bereichert er Hazels "langweiliges Leben".

    Fortan verbringen die beiden viel Zeit miteinander, reden über Bücher, sehen Filme
    und verlieben sich ineinander.
    Und irgendwann erfüllt Gus Hazel's großen Wunsch.
    Sie fliegen nach Amsterdam um den Schriftsteller ihres Lieblingsbuches zu besuchen.
    Der Besuch gestaltet sich anders als erwartet und dennoch schweißt er die beiden Teenager noch mehr zusammen. Doch wie lange mag das Glück anhalten ?

    Irgendwie ist es grauenvoll so etwas zu lesen, aber andererseits ist es John Green gelungen, dieses allgegenwärtige Thema sehr sensibel, mit viel Witz und Sarkasmus anzugehen.
    Er hat eine fast schon poetische Geschichte geschrieben, die dafür sorgt das man sich sowohl kaputtlacht, als auch am Ende gezwungen ist erstmal seine vom Heulen aufgequollenen Froschaugen zu kurieren.

    Auch wenn der Autor schreibt, das dies eine rein fiktive Geschichte ist, so sollte man sich schon einmal Gedanken darüber machen, wieviele solcher Fälle es im wahren Leben tatsächlich gibt. Dieses Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und lässt uns das Leben vielleicht ein bisschen bewusster und mit anderen Augen betrachten. Mehr bleibt nicht zu sagen,außer vielleicht: Lest es !!!

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Apr 2014 

    Taschentücher waren ein muss

    „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green ist ein Jugendbuch, welches auch erwachsene zum Weinen bringt.
    Hazel ist 16 Jahre alt und leidet an Lungenkrebs. Als der Arzt eine Depression feststellt, empfiehlt er ihr zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen. Sie möchte da nicht hin, möchte nicht drüber reden und schon gar nicht bemitleidet werden. Doch ihre Mutter fährt sie dorthin. Dort lernt sie Gus kennen, er hat seine Krebserkrankung überstanden und lädt sie ein einen Film mit ihm zu schauen.

    Hazel tritt ihrer Erkrankung mit Sarkasmus und Galgenhumor entgehen. Dies führt dazu, dass man auch mal lachen muss über eigentlich sehr ernste Themen. Trotz allem ist sie aber auch vom Leiden geprägt. Sie ist nachdenklich und erstaunlich reif für ihr Alter.
    Gus der an den Krebs ein Bein verloren hat, spürt vor Lebensenergie und verteilt diese auch noch. Er hilft Hazel und auch Isaac mit ihren Diagnosen und Rückschlägen zu Leben. Auch lehrt er sie positive Dinge zu sehen. Dadurch schafft er ein „fast normales Leben“ für seine Mitmenschen.
    Spannend und emotional wird es durch die vielen Schicksalsschläge der Protagonisten und ihrer Freunde. Es gibt auf und abs, man lacht und weint mit ihnen. Der Verlauf der Beziehung zwischen Gus und Hazel ist ein Magnet. Man möchte mehr erfahren und auch wieder nicht. Denn man hat Angst vor dem Ende.
    Trotz der vielen unerwarteten Wendungen gibt es auch Sachen, die der Leser erahnen kann.
    Dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Ich war mitgerissen von Hazels Schicksal und ihrer Beziehung zu Gus. Taschentücher waren ein Muss die dem ganzen auf und ab. Am Ende musste man viel nachdenken und dies macht es auch schwer eine Rezi zu dem Buch zu schreiben.
    4 von 5 Wölfen