Das Grab in den Schären

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Grab in den Schären' von Viveca Sten
4
4 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das Grab in den Schären"

Ein neuer Roman der »Königin des schwedischen Krimis«. Auf einer Insel im schwedischen Schärengarten werden auf einer Baustelle menschliche Knochen gefunden. Thomas Andreasson und sein Kollege Aram ermitteln, sie überprüfen zunächst die Vermisstenakten, und tatsächlich gelten zwei Frauen seit Jahren als vermisst: die 17-jährige Astrid und die 35-jährige Siri. Ist tatsächlich eine der Frauen einem Verbechen zum Opfer gefallen und liegt auf der Insel begraben? Eine akribische Ermittlung beginnt… Auf Telegrafholmen, der Schäreninsel gegenüber von Sandhamn, werden bei Bauarbeiten Teile eines menschlichen Skeletts gefunden. Es ist ein ungewöhnlich heißer Spätsommer, und Thomas Andreasson wird mit den Ermittlungen betraut. Die Hinweise deuten auf zwei Frauen hin, die zehn Jahre zuvor als vermisst gemeldet wurden. Aber ist es wirklich eine der beiden Frauen, oder wer wurde tatsächlich auf der Insel begraben?

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:416
EAN:9783462052176

Diskussionen zu "Das Grab in den Schären"

Rezensionen zu "Das Grab in den Schären"

  1. spannender Krimi

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 07. Apr 2021 

    Auf Telegrafholmen, einer unbewohnten Insel in den Schären, wird bei einer Sprengung ein Skelett entdeckt. Allerdings sind die Knochen so zerstört, dass sich erst einmal nicht feststellen lässt, ob es sich um einen Mann oder um eine Frau handelt. Bei der Durchsicht der Vermisstenfälle kristallisieren sich schnell zwei Fälle heraus, die beide mehr als 10 Jahre zurück liegen. Bei der einen handelt es sich um Siri, eine Politsekretärin, deren Fall recht schnell als Selbstmord abgelegt wurde. Der andere Fall dreht sich um Astrid, eine Teenagerin, die einfach verschwand.

    Nora Linde ist seit ihrem letzten Fall krankgeschrieben und leidet wohl unter Depressionen. Da Astrid auf Sandhamn verschwunden ist und früher ihre Jungs betreut hat, macht sie sich auf eigene Faust an Nachforschungen zu ihrem Verschwinden.

    Thomas Andreasson ist mit seiner Ex-Frau in Paar-Therapie. Dies scheint den beiden auch zu helfen. Langsam, aber sicher nähern Pernilla und er sich wieder an.

    Der Kriminalfall war dieses mal wieder sehr spannend, so wie ich es auch mag. Einzig Noras Auftreten fand ich sehr schwierig, da sie sich in den Alkohol flüchtet und selbst ihren Mann Jonas von sich stößt. Sie kann von Glück reden, dass Thomas so fest an ihrer Seite steht und ihr den Ärger wegen der abgesprochenen Ermittlungen vom Hals hält. Es fiel mir schwer diese Abschnitte zu lesen, Nora hat da sehr an meinen Nerven gezerrt.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus Noras und Thomas Perspektive geschildert, unterbrochen von Rückblicken in Astrids und Siris Vergangenheit. Am Ende fügt sich dann alles in einem spektakulären Showdown zusammen.

    Von mir gibt es wieder eine Leseempfehlung.

  1. Nora Linde dreht am Rad

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Mär 2021 

    Eher zufällig werden bei Sprengarbeiten auf einer bisher unbewohnten Insel vor Sandham, der Heimat von Nora Linde, Teile eines menschlichen Skeletts gefunden. Mit den Ermittlungen wird Thomas Andreasson betraut, der mit seinem Team auf zwei Fälle stößt, in denne zwei Frauen seit gut 10 Jahren vermisst werden, eine Ehefrau im mittleren Alter und ein junges Mädchen, das kurz vor der Volljährigkeit stand. Da die Knochenreste durch die Sprengung arg in mitleidenschaft gezogen sind, dauert es sehr lange, bis die Leiche identifiziert werden kann. Allerdings stoßen Andreasson und seine Mitarbeiter schnell auf Indizien, die es nahelegen, dass die Ehefrau von ihrem Gatten umgebracht wurde, denn es kriselte heftig in der Ehe, zudem ließ der Mann seine frau recht schnell für tot erklären, um an die hohe Lebensversicherung zu kommen. Also verfolgen die Ermittler schwerpunktmäßig diese Spur. Nora Linde dagegen, die seit ihrem letzten Fall kankgeschrieben zuhause hockt und wegen der Drohungen, die der Bruder des damaligen Täters gegen sie ausgestoßen hat, unter Angstzuständen leidet, forscht auf eigene Veranlassung und ohne Wissen der Polizei nach dem verschwundenen jungen Mädchen. Dabei rührt sie an offenen Wunden und gerät sogar in Lebensgefahr. Doch am Ende stellt sich heraus, wie die beiden Vermisstenfälle zusammenhängen und es gelingt, den Täter zu überführen.

    Neben der Krimihandlung widmet sich Viveca sten in "Das Grab in den Schären" wieder ausgiebig dem Privatleben ihrer beiden Protagonisten. Andreasson leidet nach wie vor unter der Trennung von seiner Frau, allerdings zeigt sich ein Silberstreif am Horizont. Nora dagegen wird zu einer regelrechten Zicke, die sich mit ihrem Ehemann und ihrem Freund Thomas zu überwerfen droht, zudem hat sie ein riesiges Alkoholproblem. Das alles wirkt für mich etwas überladen und trübt den Lesegenuss ein wenig.