Das Geheimnis des kupferroten Toten

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Geheimnis des kupferroten Toten' von Alan Bradley
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

Ein Fall für Flavia de Luce - die bezauberndste Detektivin Englands!


»Mord! Komm sofort her«, steht in dem Brief, der Flavia an einem Sonntagmorgen in ihrem Zuhause Buckshaw zugestellt wird. Wie könnte die elfjährige Hobbydetektivin einer derart dringlichen Bitte widerstehen? Mit ihrem treuen Fahrrad Gladys macht sie sich auf zum Internat Greyminster, das schon ihr Vater besuchte. Nebelumwabert ragt das altehrwürdige Gemäuer vor ihr auf, doch der Fund, der sie in einem der Badezimmer erwartet, ist noch unheimlicher: In der Wanne liegt ein nackter toter Mann, der Körper überzogen mit einer Kupferschicht ... Chemikerin Flavia ist in ihrem Element!


Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:27
EAN:

Rezensionen zu "Das Geheimnis des kupferroten Toten"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 18. Sep 2017 

    Ein kleines Schmankerl für Fans von Flavia de Luce...

    »Mord! Komm sofort her«, steht in dem Brief, der Flavia an einem Sonntagmorgen in ihrem Zuhause Buckshaw zugestellt wird. Wie könnte die elfjährige Hobbydetektivin einer derart dringlichen Bitte widerstehen? Mit ihrem treuen Fahrrad Gladys macht sie sich auf zum Internat Greyminster, das schon ihr Vater besuchte. Nebelumwabert ragt das altehrwürdige Gemäuer vor ihr auf, doch der Fund, der sie in einem der Badezimmer erwartet, ist noch unheimlicher: In der Wanne liegt ein nackter toter Mann, der Körper überzogen mit einer Kupferschicht ... Chemikerin Flavia ist in ihrem Element!

    Ganze 27 Seiten hat diese Kurzgeschichte um die berühmte 11jährige Hobbydetektivin, deren größte Leidenschaft der Chemie gilt. In diesem absonderlichen Fall kann Flavia de Luce ihr ganzes Können ausleben, denn die Mordwaffe - sofern es denn ein Mord war - ist CuSO₄, auch bekannt als Kupfersulfat. Erstaunlich, wofür Kupfersulfat zumindest in der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg so alles verwendet wurde. Entsprechend viele Schüler kommen als möglicher Täter in Betracht, da die Väter entsprechende Berufe haben, in denen sie unweigerlich mit Kupfersulfat in Kontakt kommen.

    Viel Zeit bleibt Flavia de Luce auf diesen paar Seiten wahrlich nicht, um den Fall zu klären, und so erscheint das Ganze auch arg gerafft. Die besondere Atmosphäre, die den Leser bei einem Roman um die kleine Detektivin sonst erwartet, kommt hier doch etwas zu kurz. Dennoch erscheint es gewohnt brillant, wie Flavia letztlich den Fall löst.

    Allenfalls kann diese Kurzgeschichte als kleines Schmankerl für die Fans von Flavia de Luce herhalten, denn um das toughe Mädchen kennenzulernen, bedarf es doch wohl einiger Seiten mehr. Doch für den treuen Leser gibt es auch in dieser Kurzfassung einen Wiedererkennungseffekt - und die Vorfreude auf den nächsten richtigen Fall wächst damit eindeutig.

    Ich jedenfalls habe mal wieder richtig Lust auf einen Roman mit Flavia de Luce bekommen!

    © Parden

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Mär 2017 

    Die vielfältigen Anwendungen von CuSO₄

    Klappentext:
    Ein Fall für Flavia de Luce - die bezauberndste Detektivin Englands!
    »Mord! Komm sofort her«, steht in dem Brief, der Flavia an einem Sonntagmorgen in ihrem Zuhause Buckshaw zugestellt wird. Wie könnte die elfjährige Hobbydetektivin einer derart dringlichen Bitte widerstehen? Mit ihrem treuen Fahrrad Gladys macht sie sich auf zum Internat Greyminster, das schon ihr Vater besuchte. Nebelumwabert ragt das altehrwürdige Gemäuer vor ihr auf, doch der Fund, der sie in einem der Badezimmer erwartet, ist noch unheimlicher: In der Wanne liegt ein nackter toter Mann, der Körper überzogen mit einer Kupferschicht … Chemikerin Flavia ist in ihrem Element!

    Rezension:
    Flavia macht, was ein 11-jähriges Mädchen an einem Sonntagvormittag so macht: Sie sitzt in ihrem Labor und untersucht den Giftzahn einer Kreuzotter unterm Mikroskop. Dabei wird sie jedoch vom Butler der Familie gestört, der ihr einen Brief überbringt. Darin ruft sie ein Schüler des nahegelegenen Jungeninternats zu Hilfe, denn er hat einen Mord entdeckt. Natürlich zögert Flavia keinen Augenblick, denn was gibt es schöneres, als Leichen zu untersuchen und einen Mord aufzuklären?
    Gut, spätestens jetzt ist wohl jedem klar, dass Flavia nicht unbedingt das normale 11-jährige Durchschnittsmädchen von nebenan ist. Mit Sicherheit war das auch im England um 1950, wo die Geschichte angesiedelt ist, nicht anders. Aber gerade darin liegt wohl der Reiz dieser Krimireihe um das chemiebegeisterte Mädchen. In diesem Fall liegen sowohl Rätsel als auch Lösung in der Formel CuSO₄ verborgen.
    Nachdem ich schon einige Zeit mit der „Flavia de Luce“-Reihe liebäugelte, bot mir diese kostenlose Kurzgeschichte die passende Gelegenheit, Flavia endlich einmal kennenzulernen. Auch wenn einem manche Informationen ohne Kenntnis der vorausgegangenen Bücher fehlen (Wieso nennt sie ihr Fahrrad beispielsweise „Gladys“?), reicht diese Kurzgeschichte doch aus, Lust auf mehr zu machen. Diese Detektiv-Story sollte man jedenfalls trotz des geringen Alters der Hauptprotagonistin keinesfalls als ausschließliches Jugend- oder gar Kinderbuch abtun.

    Fazit:
    Diese Kurzgeschichte bietet allen bisher Nichtinfizierten einen geeigneten Einstieg in Flavia de Luce’ Welt.

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
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