Das Erbe des Sokrates

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Erbe des Sokrates' von Mark Löwenberg
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das Erbe des Sokrates"

Im Jahre 397 v.Chr. lag Athen in Trümmern. Sparta, das den Peloponnesischen Krieg gewonnen hatte, diktierte das Geschehen. Die 30 Tyrannen waren zwar vertrieben worden, aber die Narben, die sie hinterlassen hatten, saßen tief. Und die Hinrichtung von Sokrates hat die Schwäche der Demokratie offenbart.
Vor diesem Hintergrund muss Thespis einen Mörder finden, um seinen unschuldig angeklagten Freund die Todesstrafe zu ersparen. Dabei stößt er mitten in eine politische Intrige und plötzlich ist das Leben seiner eigenen Familie nicht mehr sicher.

Format:Kindle Edition
Seiten:216
Verlag:
EAN:

Rezensionen zu "Das Erbe des Sokrates"

  1. Ein Spaziergang durchs antike Athen mit einem spannenden Krimi

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 07. Okt 2017 

    Inhalt: Im Jahre 397 v.Chr. lag Athen in Trümmern. Sparta, das den Peloponnesischen Krieg gewonnen hatte, diktierte das Geschehen. Die 30 Tyrannen waren zwar vertrieben worden, aber die Narben, die sie hinterlassen hatten, saßen tief. Und die Hinrichtung von Sokrates hat die Schwäche der Demokratie offenbart. Vor diesem Hintergrund muss Thespis einen Mörder finden, um seinen unschuldig angeklagten Freund die Todesstrafe zu ersparen. Dabei stößt er mitten in eine politische Intrige und plötzlich ist das Leben seiner eigenen Familie nicht mehr sicher.
    Das hier ist ein weiteres eBook für Kindle von Löwenberg, diesmal ein toller historischer Krimi. Gefallen hat mir hier vor allem die Beschreibung des antiken Athens, man hat teilweise wirklich das Gefühl dort entlang zu spazieren. Man erhält einen guten Eindruck des damaligen Lebens und die Begegnungen mit Persönlichkeiten sind auch sehr interessant. Aber es nicht nur ein Panoramabild Athens, sondern auch eine Nacherzählung der bedeutenden Ereignisse jenes Jahres (und im Epilog dann noch deren Auswirkungen).
    In dieses historische Bild hat der Autor einen Krimi eingepflanzt, der bis zum Ende spannend bleibt. Ob es so etwas wie einen „Archon gegen das Verbrechen“ wirklich gegeben hat, sei jetzt mal dahingestellt, aber die Charaktere des Thespis und seines unfreiwilligen Schülers Olinth sind sehr gut ausgearbeitet.
    Fazit: Für Krimi-Fans und Geschichtsinteressierte gleichermaßen zu empfehlen.

    Hier geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen: https://meinekritiken.com/2017/10/07/buch-loewenberg-mark-das-erbe-des-s...