Darkmouth - Der Legendenjäger: Band 1

Buchseite und Rezensionen zu 'Darkmouth - Der Legendenjäger: Band 1' von Shane Hegarty
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Darkmouth - Der Legendenjäger: Band 1"

2015 [Belle K Kinder- und Jugendliteratur ]

Diskussionen zu "Darkmouth - Der Legendenjäger: Band 1"

- lord-byron vor 9 Jahre
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:368
Verlag: Oetinger
EAN:9783789137259

Rezensionen zu "Darkmouth - Der Legendenjäger: Band 1"

  1. Originelles Jugendbuch

    Früher erschienen die Legenden überall auf der Welt, aber heute tauchen sie nur noch in Darkmouth auf. Warum das so ist, weiß niemand. Alle Legendjäger konnten sich neue Berufe suchen, bis auf Finn und seinen Vater. Finn wird bald 13 Jahre alt und es ist Zeit, dass er endlich seine Ausbildung abschließt um ein vollwertiger Legendenjäger zu werden. Ob er das will oder nicht, interessiert keinen. Die Bewohner des Städtchens Darkmouth sind nicht gerade gut auf die Familie zu sprechen, denn sie vermuten, dass die Legendenjäger selbst daran schuld sind, dass das Städtchen immer wieder angegriffen wird. Und dann öffnen sich plötzlich überall Tore und spucken Unmengen von Monstern aus. Finn muss zeigen was er gelernt hat, oder er und die Stadt werden untergehen.

    Als erstes ist mir bei dem Buch das Cover mit dem giftgrünen Bild aufgefallen. Man kann es ja auch kaum übersehen. Aber ich wollte unbedingt wissen, was für eine Geschichte dahinter steckt. Ich meine: Monster, Legenden, Kampf, Legendjäger, das hört sich alles so spannend an, dass ich mich auch als "Erwachsene" davon angesprochen fühlte. Und ich muss gestehen, dass mich das Buch begeistert hat.

    Gut, vieles war für mich vorhersehbar, aber ich gehöre ja auch nicht zur Zielgruppe und denke, dass Kinder und Jugendliche einiges ganz anders sehen, als Leute in meinem Alter. Aber auch wenn ich schon vieles geahnt hatte, hat das der Spannung keinen Abbruch getan.

    Finn ist ein sehr sympathischer Junge, der es mit seinem perfekten Vater Hugo alles andere als leicht hat. Sich mit den Taten des Vaters zu messen ist praktisch unmöglich und so hat Finn immer wieder das Gefühl zu versagen. Dazu kommt noch, dass er viel lieber etwas anderes machen würde und es nicht fair findet, dass sein ganzes Leben nur aus Training und Lernen besteht.

    Hugo ist ein Legendenjäger wir aus dem Bilderbuch. Alles gelingt ihm und er macht scheinbar niemals Fehler. Er ist etwas enttäuscht von Finn, versucht aber, sich das nicht allzu sehr anmerken zu lassen. Finns Mama ist Zahnärztin und sehr nett. Sie versucht Verständnis für ihre "Männer" aufzubringen und auch schon mal zwischen ihnen zu vermitteln.

    Finn hat keine Freunde. Wer will schon seine Kinder da spielen lassen, wo ständig irgendwelche Monster auftauchen? Außerdem hat Finn ja auch überhaupt keine Zeit Freundschaften zu schließen. Der junge Mann hat mir oft leid getan.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach gehalten und man fliegt geradezu durch die Seiten. Die Schrift hat eine sehr angenehme Größe, so dass sich auch jüngere Leser nicht gleich überfordert fühlen. Es gibt sehr viele schwarz/weiß-Illustrationen im Buch, die mir sehr gut gefallen haben.

    Hier stimmt wirklich alles und darum vergebe ich für dieses tolle Jugendbuch 5 von 5 Punkten und freue mich schon auf den 2. Teil, der hoffentlich schon bald erscheinen wird.

    © Beate Senft