Daisy Jones and The Six: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Daisy Jones and The Six: Roman' von Taylor Jenkins Reid
2.5
2.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Daisy Jones and The Six: Roman"

Daisy Jones, jung, schön, von ihren Eltern vernachlässigt, hat eine klare Stimme und einen starken Willen: Sie möchte mit ihren eigenen Songs auf der Bühne stehen. Als sie zum ersten Mal gemeinsam mit THE SIX auftritt, ist das Publikum elektrisiert von ihr und Billy, dem Leadsänger der Band. Die beiden zusammen sind nicht nur auf der Bühne explosiv und führen die Band zu ihrem größten Erfolg, auch Backstage sprühen die Funken …

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:350
EAN:9783550200779

Rezensionen zu "Daisy Jones and The Six: Roman"

  1. Fake Biografie nach bester Oral History Doku-Methode

    “…Dancing barefoot in the snow
    Cold can’t touch her, high or low…”

    USA, in den 1970ern: Daisy Jones ist jung, schön, sexy, talentiert. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme will sie als Sängerin auf der Bühne wahrgenommen werden und nicht nur als Groupie mit den männlichen Stars abhängen. Als sie auf Billy Dunne, Gründer und Leadsänger von THE SIX, trifft, werden ihre Wünsche Wirklichkeit und sie kann bald mit der Band eigene Erfolge feiern.

    Die US-amerikanische Schriftstellerin Taylor Jenkins Reid schreibt über Daisy Jones and the Six, so als hätte es diese Personen, diese Band tatsächlich gegeben. Ihr Erzählstil ist eigenwillig. Die ganze Story wird wie eine oral history Dokumentation aus der Sicht der Mitwirkenden geschildert.
    Billy und Daisy sind wie Feuer und Wasser. Er, der trockene Alkoholiker mit Frau und Kindern, was schon ein bisschen am Image des Rockstars kratzt. Sie, das ausschweifende Partygirl, Drogen nicht abgeneigt. Da ist sie, die ganze Palette von „Sex, Drugs and Rock ‘n Roll“.

    „Ich hatte absolut kein Interesse daran, jemandes Muse zu sein.
    Ich bin nicht die Muse.
    Ich bin der Jemand.
    Punkt.“

    In diesem Buch scheint alles erfunden zu sein. Auch die Songs, mit denen Billy Dunne und Daisy Jones brillieren. Es gibt keinen Sound im Kopf, keine Playlist zum nebenher hören. Biopics über echte Legenden des Pop- und Rockbusiness waren doch gerade erst in Mode, Elton John, Freddie Mercury…. Für Daisy Jones and the Six standen wohl Stevie Nicks und Fleetwood Mac Pate. Warum also nicht gleich über die echten schreiben?

    Teilen
  1. Unspektakulär

    Klappentext:
    „Daisy Jones, jung, schön, von ihren Eltern vernachlässigt, hat eine klare Stimme und einen starken Willen: Sie möchte mit ihren eigenen Songs auf der Bühne stehen. Als sie zum ersten Mal gemeinsam mit THE SIX auftritt, ist das Publikum elektrisiert von ihr und Billy, dem Leadsänger der Band. Die beiden zusammen sind nicht nur auf der Bühne explosiv und führen die Band zu ihrem größten Erfolg, auch Backstage sprühen die Funken …“

    Der Hype und die prominenten Stimmen/Bewertungen waren ja enorm hoch für dieses Buch und somit war die Neugier groß und die Erwartungen hoch. Doch muss ich gestehen, konnten mich Sprachstil und Lesefluss nicht wirklich einnehmen. Die Geschichte um die fiktive Band ist ganz nett aber mehr auch nicht. Es fehlt an Tiefe, Gefühl und vor allem an Gesichtern dazu. Alles wirkt grau und nicht so herrlich bunt wie das Cover selbst suggeriert. Die Gesichter der Bandmitglieder bleiben im Dunkel verborgen, jedenfalls bei mir. Der Schreibstil hatte einen gewissen Charme und auch dafür gibt es die 2 von 5 Sterne. Die Story um die Band wird wie eine Zeitreise als „Miami Vice“ oder „Knightrider“ im TV ihre größten Erfolge hatten. Alles wirkt irgendwie klischeehaft und so, als hätte man alles schonmal irgendwie gehört. Nicht’s Neues eben....Die Band lässt kein Klischee aus und behaftet sich somit mit einem Mal. Ich bin ein großer Fan von Details zwischen den Zeilen zu erahnen, zu überdenken und zu verarbeiten, aber hier gab es nichts zu denken, sondern einfach einen Bericht einer fiktiven Band....Hierfür gibt es keine Leseempfehlung meinerseits.

    Teilen