Cat Person: Storys

Buchseite und Rezensionen zu 'Cat Person: Storys' von Kristen Roupenian
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Cat Person: Storys"

Storys
Gebundenes Buch
2,6 Mio. Mal geteilt: "Die meistdiskutierte Story aller Zeiten." THE GUARDIAN.

Mann und Frau. Mutter und Tochter. Freunde und Freundinnen. In zwölf Stories erkundet Kristen Roupenian das Lebensgefühl von Menschen in einer schönen neuen Welt. Fragile Hierarchien und prekäre Lebenssituationen auf der einen, das Bedürfnis nach Sicherheit und Spaß auf der anderen Seite: Alles ist möglich, aber wer sind wir, wenn wir alles sein können? Mit so viel Einsicht in die Wünsche und Ängste des Einzelnen hat man noch nicht über das Zusammenleben in dieser neuen Zeit gelesen - einer Zeit, in der alles greifbar ist, und es doch immer schwerer wird, auch nur das Geringste davon zu erreichen.

" 'Cat Person' ist eine Geschichte mitten aus der Grauzone der #metoo-Debatte, die zeigt, wie Kommunikation zwischen den Geschlechtern im 21. Jahrhundert an die Wand fahren kann, wenn die Köpfe hinter den Geräten noch dieselben sind wie in vordigitalen Zeiten." FAZ.

"Kristen Roupenian hat mit ihrer Kurzgeschichte 'Cat Person' einen Nerv getroffen." SÜDDEUTSCHE ZEITUNG.
" 'Cat Person' beschreibt prägnant, wo wir in der Diskussion um das Kräfte- und Machtverhältnis zwischen Männern und Frauen gerade stehen." DER FREITAG

Brillant, lakonisch und bitterkomisch: Das Psychogramm unserer Zeit.

"Einzigartig - zum ersten Mal werden die Befindlichkeiten der Millennials beschrieben." Washington Post

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:288
Verlag: Blumenbar
EAN:9783351050573

Rezensionen zu "Cat Person: Storys"

  1. Unter die Haut

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 17. Mär 2019 

    Eine Short Story geht viral. Cat Person sei die am „meistgelesene“ Kurzgeschichte aller Zeiten. Das mag etwas verwunderlich wirken. Sprachlich und inhaltlich ist die titelgebende Geschichte aus einer Sammlung von 12 Kurzgeschichten fast alltäglich. Eine junge Frau lernt einen nicht mehr ganz so jungen Mann kennen. Die beiden beginnen einen heftigen Flirt per Kurznachrichten. Witzig und aufreizend, eloquent. Doch das erste reale Date endet mit Sex, den sie eigentlich nicht und nicht so möchte. Sie glaubt „aus dieser Nummer nicht mehr raus zu können“. Alltäglich, ja wahrscheinlich. Banal, mitnichten. Mit dieser Geschichte wurde Kirsten Roupenian zur #metoo Ikone. Auch die übrigen Geschichten in dem Band von Erzählungen drehen sich um Beziehungen. Sie spielt mit Genre und Textarten, wechselt aus der Realität mit sehr präsenten Figuren in fantastische Parallelebenen. Es ist fast ein bisschen so, als ob man aus einem Bild tritt, aus dem Rahmen fällt. Ganz leicht bringt sie Situationen zum Kippen, gleich ob ein böser Junge oder netter Typ, Elli die Beißerin oder eine selbstverliebte Prinzessinnen im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Märchen, Mythologie oder Metaphysik, sie bedient sich einer unverblümten Sprache. Sex, Macht und Ohnmacht, Obsession und Wahn. Ihre Geschichten gehen unter die Haut.