Bretonisch mit Herz: Kriminalroman (Teresa Berger)

Buchseite und Rezensionen zu 'Bretonisch mit Herz: Kriminalroman (Teresa Berger)' von Gabriela Kasperski
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Bretonisch mit Herz: Kriminalroman (Teresa Berger)"

Format:Taschenbuch
Seiten:288
Verlag: Emons Verlag
EAN:9783740814977

Rezensionen zu "Bretonisch mit Herz: Kriminalroman (Teresa Berger)"

  1. Vorweg, ich schreibe diese

    Vorweg, ich schreibe diese Rezension unter erschwerten Bedingungen, nämlich einhändig, weil mein Hund auf meinem Schoß liegt und gestreichelt werden will;-)

    Laut Ankündigung von Frau Kasperski handelt es sich bei "Bretonisch mit Herz" wohl um den letzen Teil der Reihe um Tereza Berger, die, um ein Erbe anzuteten in die Bretagne gekommen ist in die Landschaft und insbesondere in das Dorf Camaret-sur-Mer verliebt und sich dort als Buchändlerin selbstständig gemacht hat. Doch genau dieses Erbe steht nun in Gefahr, denn das Testament ihrer "Tante", einer Freundin ihrer Mutter, wird als nicht rechtmäßig angezweifelt. Gleichzeitig taucht auch wieder der Kapuzenmann auf, der ihr seit ihrer Ankunft in der Bretagne Schwierigkeiten bereitet hat. Auf der Suche nach Unterlagen, die ihren Rechtsanspruch auf die ererbte Villa beweisen, stößt sie auf eine Art Tagebuch sowie auf Spuren einer unbekannten Shakespereschrift, die nahelegt, dass die Urversion zum "Sommernachtsraum" in der Bretagne entstanden ist, just zu der Zeit, als es eine Forschungslücke bezüglich Shakespeares Leben gab und gibt. In Tereza keimt der Verdacht auf, dass der Unbekannte, der ihren Anspruch auf die Villa bestreitet, in Wahrheit an dem vermutlich dort irgendwo versteckten Manuskript interessiert ist, ja vielleicht sogar der Kapuzenmann ist. Also nimmt sie den Kampf um ihr Erbe und das Manuskript auf, wobei sie durch die an verschiedenen Orten versteckten Fragmente des Tagebuchs die tragische Geschichte ihrer Tante erfährt. Dies ist dann einer der die Trilogie übergreifenden Handlungsfäden, die am Ende gekonnt zusammengeführt werden, wobei sich manche Überraschung auftut, am Ende aber sogar ein zartes Happy End andeutet, was Terezas Beziehung zu Commissair Gabriel Mahon betrifft.

    Es wäre schade, wenn die Reihe, die jetzt tatsächlich in sich geschlossen schein, mit diesm Band aufhören würde. Irgendwie hat man als Leser Tereza zu schätzen gelernt, zudem würde ich einige wunderschöne Wörter aus dem Schweizerischen wie "werweißen" vermissen. Vielleicht werweißt die Autorin ja noch einmal darüber, ob mit der reihe wirklich Schluss sein soll.

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