Blutrausch - Er muss töten: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Blutrausch - Er muss töten: Thriller' von Chris Carter
4.65
4.7 von 5 (3 Bewertungen)

Ein Killer mit Künstlerseele. Das Los Angeles Police Department ist aufgeschreckt. Ein neuer Fall für Robert Hunter und seinen Partner Garcia. Die härtesten Profiler der Welt!
Seit 37 Jahren bei der Truppe, und das Einzige, was ich vergessen möchte, ist das, was in diesem Zimmer ist." Ein Polizist vom LAPD warnt die Sonderermittler Robert Hunter und Carlos Garcia vor dem schockierenden Anblick. Die beiden Detectives sind auf Morde spezialisiert, bei denen der Täter mit extremer Brutalität vorgegangen ist. Im Morddezernat intern als ultra violent, kurz ¿UV" eingestuft. Hunter und Garcia, ausgebildete Kriminologen und Psychologen, sind die UV-Einheit, und der neue Fall sprengt selbst für sie alle Grenzen des Verbrechens. Sie jagen einen Serienkiller, der die Welt einlädt, seine Galerie der Toten zu besichtigen.
Der 9. Fall für Hunter und Garcia: ein Mega-Thriller von Bestsellerautor Chris Carter.

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:448
EAN:9783548289533

Rezensionen zu "Blutrausch - Er muss töten: Thriller"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 11. Nov 2018 

    Schönheit und Perfektion liegt im Auge des Betrachters

    "Da Perfektion im Auge des Betrachters liegt, wird sie je nach Betrachter nie perfekt sein." (Ilja Pohl)
    Das LAPD ist schockiert durch den brutalen Mord an dem Model Linda Parker, die ihre Mutter tot in ihrer Wohnung vorgefunden hat. Das brutale Szenario das Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia in Lindas Schlafzimmer vorfinden, werden sie wohl so schnell nicht wieder vergessen. Deshalb wurden auch die beiden Ermittler von der Spezialeinheit UV dazu gerufen. Doch nach der Obduktion stellt sich heraus, dass der Täter weniger grausam getötet als Hunter und Garcia vermutet hatten. Den das Opfer wurde zuvor erstickt, eher der Täter die Tote weiter bearbeitet hat. Für Robert ist schnell klar, dass diese Tat nicht die erste des Mörders war. Als sie dann Besuch von NCAVC-Direktor Adrian Kennedy und zwei FBI Agent bekommen, erfahren sie von weiteren Opfern die dem Chirurgen, wie sie ihn nennen, zum Opfer gefallen sind. Doch was bezweckt der Täter mit seinen Morden, die unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Rassen sind? Ist er ein Künstler der die Schönheit des Einzelnen so darstellen und festhalten will, wie er es den Opfern in den Rücken ritzt? Zusammen mit den beiden FBI-Agents versuchen Robert und Carlos den Täter zu fassen.

    Meine Meinung:
    Die Leseprobe hat mich schon sehr neugierig auf den neuen Fall von Robert Hunter und Carlos Garcia gemacht. Der Schreibstil war wieder einmal sehr interessant, flüssig und spannend geschrieben, auch wenn ich schon blutigere Folgen von Chris Carter gewohnt war. Anhand von mehreren Handlungssträngen bekommt der Leser Einblick in die Ermittlungen, den Täter aber auch teils in die Opfer. Den Plot bei dem es dem Täter unter anderem um Schönheit, Einzigartigkeit und Perfektion geht, hat mich außerordentlich gefesselt. Zumal man lange nicht weiß, warum er genau diese Opfer aussucht und sie unterschiedlich tötet. Wie schon in den anderen Fällen von Hunter/Garcia liebe ich die gute Ermittlungsarbeit der beiden, ebenso aber auch die lockere und flapsige Art von Carlos Garcia. Man merkt den Büchern einfach an das Chris Carter durch seine Arbeit als Kriminalpsychologe und seinem Studium der forensischen Psychologie aus viel Erfahrung schöpft. Die Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen, vor allem der besonnene, hoch motivierte Robert Hunter und sein eher etwas lockerer, flapsiger und humorvoller Partner Carlos. Aber auch die beiden FBI Agents Larry Williams und Erica Fisher konnten mich überzeugen. Trotzdem dieser Band ein paar kleiner Längen aufwies, hat mich die Geschichte gefesselt bis zum Ende. Der Showdown am Schluss war jedoch das Highlight des Buchs, sowie der Cliffhanger am Ende, das mich schon neugierig auf die nächste Folge macht. Mich hat dieser Fall sehr gut unterhalten, so das ich ihn bedenkenlos weiterempfehlen und 5 von 5 Sterne geben kann.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 15. Sep 2018 

    Ein großartiger und mitreißender Thriller

    Der neueste Fall für die beiden Detektive Robert Hunter und Carlos Garcia führt sie in die Wohnung einer jungen Frau. Das Model wurde auf bestialische Weise ermordet und der Tatort zeigt ein erschreckendes Blutbad. Der Mörder hat auf dem Körper seines Opfers eine Nachricht hinterlassen, was für Hunter darauf hindeutet, dass dies nicht das erstes Opfer ist. Und schon bald schaltet sich das FBI ein, die dem Täter bereits auf den Fersen sind. 

    Wow, die Thriller von Chris Carter um die Profiler Hunter und Garcia haben es einfach total in sich. Und genauso ist es auch wieder in diesem neuesten, dem mittlerweile neunten Fall der beiden Erfolgsermittler.
    Der Schreibstil ist sehr lebendig und fesselnd und konnte mich vom ersten bis zum letzten Satz fesseln und faszinieren. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und war wieder einmal baff, welch einen Sog der Autor erschaffen kann. 
    Der Plot war gewohnt brutal, blutig und grausam, und damit genau so, wie ich es bei dieser Reihe erwartet habe. Die Beschreibungen waren sehr detailliert und eingehend, so dass ich die Bilder direkt vor Augen hatte. Das ist wahrlich nichts für empfindsame Leser. Aber wer es blutig und grausam mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. 
    Die Spannung wurde konstant auf einem richtig hohen Level gehalten. Der Täter samt Motiv lag lange im Dunkeln, so dass ich als Leser viele Vermutungen anstellen konnte. Und da so ziemlich jedes Kapitel spannend endete, wurde ich so richtig zum Weiterlesen angeheizt. 
    Die Charaktere wurden authentisch und anschaulich beschrieben und es gab auch Einblicke ins Private, was ich prima fand. Hunter war gewohnt distanziert, Garcia dafür wieder mit einem lockeren Mundwerk unterwegs, was auch für eine gute Prise Humor sorgte. Ich finde die beiden einfach unglaublich sympathisch und habe die Gedankengänge und die Ermittlungen sehr genossen und sehr gerne verfolgt bzw. miterlebt. 

    Ein großartiger und mitreißender Thriller. Ich bin begeistert! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 02. Sep 2018 

    Die Schönheit

    Robert Hunter vom LAPD und sein Partner Garcia werden zu einem Tatort gerufen, den sie im Nachhinein am liebsten nie betreten hätten. Eine junge Frau, die als Model für Mode gearbeitet hat, wurde ermordet und grausam entstellt. Auf ihrem Rücken sind Zeichen eingeritzt, die Robert Hunter schnell als lateinische Worte entschlüsselt. Sofort kommt der Gedanke, der Täter sei an einer Kommunikation interessiert. Doch was meint er mit seinen Worten? Soll die Art, wie er sein Opfer aufgebahrt hat, etwas Künstlerisches ausdrücken? Im Umfeld der jungen Frau gibt es jedenfalls keinen Hinweis, dass ihr jemand etwas antun wollte. Möglicherweise war sie ein Zufallsopfer.

    Bereits in ihrem neunten Fall ermitteln Hunter und Garcia gemeinsam. Routiniert zwar, aber doch immer wieder anders gestaltet sich ihre Arbeit. Dieser neue Fall gibt zunächst nichts als Rätsel auf. Eine beliebte junge Frau wird aus heiterem Himmel einfach umgebracht. Allerdings verlief ihr Leben in so geordneten Bahnen, dass sie nicht sofort vermisst wird. Erst nachdem ihre Mutter sie nicht erreichen kann und beunruhigt nach der Tochter schauen will, entdeckt sie die Leiche. Durch den Zeitverlust haben Hunter und Garcia es recht schwer und der Killer hat einen Vorsprung. Erst ein weiteres Ereignis bringt einen Fortschritt und noch mehr Rätsel.

    Die Thriller von Chris Carter bieten einfach immer eine spannende Lektüre. Hunter und Garcia sind schon fast so etwas wie gute alte Bekannte, von denen man gerne liest. In diesem neunten Fall bekommen sie es mit einem raffinierten Killer zu tun, bei dem nichts so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Fast zwangsläufig gehen die Ermittlungen zunächst etwas langsam voran, um sich nach und nach bis zu einem Höhepunkt zu steigern. Geschickt streut der Autor seinen Lesern die eine oder andere Schrecksekunde ein und zum Ende hin geht es im Gegensatz zum Beginn ein wenig arg schnell. Doch mit viel Können versteht es der Autor, sein Publikum zu packen und von der ersten bis zur letzten Seite bei der Stange zu halten.