Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel

Buchseite und Rezensionen zu 'Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel' von Jörg Maurer
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel"

Zwischen Tannen, Totholz und Touristenströmen liegt der tote Industrielle Jakob Drittenbass. Herzinfarkt beim Wandern oder Mord? Reifenabdrücke im moosigen Erdboden und verdächtige Finanzflüsse im Netz führen Kommissar Jennerwein und sein Team rasch auf die Spur des Täters. Doch dann gerät Jennerwein in Schwierigkeiten, die er sich in seinen wildesten Albträumen nicht hätte vorstellen können - unversehens steht er unter Mordverdacht. Ohne die Hilfe seines Teams, sogar gegen Hölleisen, Schmalfuß und Co., muss er in eigener Sache ermitteln. Und der mysteriöse Briefträger Leonhard Pelikan ist ihm immer bedrohlich dicht auf den Fersen. Einen solchen Fall hat Jennerwein noch nie erlebt.

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:416
EAN:9783651025905

Diskussionen zu "Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel"

Rezensionen zu "Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel"

  1. Wo ist Jennerwein ?

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 04. Jun 2021 

    Ein Jogger findet einen Toten. Die Spurenlage ist so vielfältig, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Kommissar Jennerwein mit seinem Team den Fall gelöst hat. So scheint es jedenfalls. Es wäre aber kein Krimi von Jörg Maurer, wenn es den Lesern so einfach gemacht würde.

    Denn am Nachmittag steht Jennerwein auf, verlässt das Kommissariat und kehrt nicht mehr zurück. Als im Hotel Barbarossa ein weiterer Toter gefunden wird, beschreibt der Portier den mutmaßlichen Mörder sehr genau: es ist Jennerwein!

    Eine fieberhafte Suche beginnt, keiner im Team will auch nur eine Sekunde glauben, dass der Chef die Fronten gewechselt hat, aber die Indizien werden immer drückender.In der Zwischenzeit ist Jennerwein verzweifelt auf der Flucht vor seinen Kollegen, er muss ihnen seine Unschuld beweisen und ist dabei völlig auf sich gestellt.

    Ich bin bei jedem Band auf’s Neue erstaunt, welche Ideen der Autor in seinen Krimis verarbeitet und wie er es schafft, jeden noch so absurden Einfall schlüssig einzubauen. Natürlich darf das Stammpersonal seine Auftritte haben, ob es die Graseggers sind, der seit langem in Italien lebende Joey Ostler oder gar der Pate, der in einem der ersten Bände Jennerweins Gegenspieler war. Für die langjährigen Fans ist das ein Bonus, ob Neuleser das ebenso witzig finden, kann ich nicht beurteilen. Aber wahrscheinlich gibt es eh nur Fans der Serie.

    Es gibt ein witziges durchlaufendes Motto des Buches: es sind die Heldentaten des Herkules und ebenso schwierig, ja grade zu übermenschlich, sind die Herausforderung für Jennerwein und seine Kollegen. Und wieder wachsen sie über sich hinaus.

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass Jörg Maurer mit seinem Buch polarisiert. Der Leser, der einen klassischen Alpenkrimi erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Wer sich aber darauf einlässt, den wird auch der 14. Band des Meisters des abgründigen bayrischen Humors überzeugen.

  1. Ein skurriler Regionalkrimi

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 26. Mai 2021 

    Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein ist auf einer Aussichtsbank mitten in der freien Natur aufgewacht. Aber wie kam er dahin?Und zu allem Überfluss hat er auch noch andere Klamotten an! Auch seine Haare sind kurzgeschoren.Fakt ist Hubertus Jennerwein hat einen totalen Blackout.Seine Kollegen suchen fast schon verzweifelt nach ihm.

    Der Schreibstil ist flüssig, leicht und zügig zu lesen.Die Protagonisten sind wie immer sympathisch und authentisch dargestellt.Die Spannung nimmt im Laufe des Buches zu aber auch der Humor kommt zum Zuge.

    Fazit :Zu Beginn war dieser Regionalkrimi für mich etwas vewirrend wahrscheinlich kam sich Jennerwein genauso vor.Ich dachte bei den ersten Kapiteln immer wieder:Ups was für eine Geschichte ist das denn?Mir kam sie sehr unglaubwürdig und verwirrend vor.Aber nach und nach habe ich mich auf die Story eingelassen und daraufhin wurde sie immer schräger und skurriler.Der Schmunzeleffekt ist auch vorhanden so dass das Buch um den verschwunden Jennerwein kurzweilig zu lesen ist.Und ja es gibt auch einen Mord aufzuklären und da geht es in Richtung des verschwundenen Kriminalhauptkommissars.Es sind zwei Handlungsstränge die sich ab ca.der Hälfte des Buches so langsam zusammenfinden.Ab dem letzten Drittel dann wird es fesselnder und dann kommt Schwung in die ganze Sache. Da geht es dann Schlag auf Schlag. Es ist ein kurioser Krimi der auf den letzten Kapiteln einiges an Action bietet.Trotzdem hat mich dieses Buch nicht so richtig überzeugt.Es ist der vierzehnte Band dieser Reihe.