Amore Mortale: Kriminalroman (Florentinische Morde 2)

Buchseite und Rezensionen zu 'Amore Mortale: Kriminalroman (Florentinische Morde 2)' von Beate Boeker
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:280
EAN:9781979061445

Rezensionen zu "Amore Mortale: Kriminalroman (Florentinische Morde 2)"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 06. Nov 2017 

    Familienbande

    Carlina besitzt ein wunderschönes Dessousgeschäft in Florenz. Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit kommt auch Trevor Accanto, ein immens reicher Amerikaner mit italienischen Wurzeln. Trevor verbringt seinen jährlichen Weihnachtsurlaub, den er immer mit einer exquisiten Schönheit verbringt, die dann mit großzügigen Geschenken überhäuft, natürlich auch reizvollen Dessous, um anschließend elegant abzuservieren. Auch wenn Carlina das überhaupt nicht billigt, ist sie doch durchaus für seinen Charme empfänglich. Das ändert sich schlagartig, als sie erfährt, dass die neueste Auserwählte ihre Cousine Annalisa ist.
    Allerdings bringt sie die familiäre Verwicklung ganz schön in Schwierigkeiten, als Trevor mit einer Strumpfhose aus ihrem Geschäft ermordet wurde und sowohl sie, wie auch Annalisa in Verdacht kommen. Ausgerechnet Stefano Garini leitet die Ermittlungen, der Stefano, bei dem Carlina immer ganz weiche Knie und glänzende Augen bekommt……
    Der Krimi ist unterhaltend und witzig. Eine wichtige Rolle spielt die temperamentvolle Familie, der Mantovi-Clan, dem man einfach nicht entrinnen kam, Mutter, Onkel, Schwester, Cousine – alle leben in verschiedenen Wohnungen unter einem Dach. Eine schwere Prüfung für Sterano, der nie ein unbeobachtetes Wort mit Carlina wechseln kann, denn von ihrer Unschuld ist er völlig überzeugt, schließlich bekommt auch er immer weiche Knie und glänzende Augen. Turbulent gestalten sich auch die Ermittlungen, denn einige der abservierten Weihnachtsengel von Trevor sind ideale Verdächtige.
    Ein Cosy Krimi, dieses Mal aus Florenz, der flott und wirklich amüsant geschrieben ist. Die Spannung steht nicht unbedingt im Vordergrund, verhältnismäßig früh hatte ich einen Verdacht, der sich dann auch bestätigte. Aber das empfand ich nicht als Manko. Die Familienkonstellation und die witzige Charakterisierung einiger Nebenfiguren sind die Garanten für lockere Unterhaltung.