American Spy: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'American Spy: Thriller' von Lauren Wilkinson
4
4 von 5 (4 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "American Spy: Thriller"

Ein Geräusch. Der Schatten eines Mannes. Ein Schuss. Als Marie Mitchell eines Nachts in ihrem Haus von einem bewaffneten Mann angegriffen wird und ihm nur knapp entkommt, weiß sie, dass ihre Vergangenheit als amerikanische Spionin sie eingeholt hat. Und dass sie in den USA nicht länger sicher ist. 1986: Der Kalte Krieg ist noch nicht vorbei. Marie Mitchell arbeitet als Geheimagentin beim FBI. Sie ist außerordentlich gut in ihrem Job, und sie ist die einzige schwarze Frau in einem Club weißer Männer. Statt endlich ins Feld geschickt zu werden, muss sie sich Tag für Tag mit Papierkram herumschlagen. Dann wird ihr plötzlich doch die Teilnahme an einer Geheimoperation angeboten. Sie soll Thomas Sankara ausspionieren, den charismatischen sozialistischen Präsidenten von Burkina Faso. Was Marie nicht ahnt: Dieser Einsatz wird nicht nur alles ändern, was sie über Spione, die Liebe und ihr Land zu wissen glaubte, er wird sie auch direkt ins Fadenkreuz des Geheimdienstes führen. Lauren Wilkinson erzählt den Spionageroman neu: mutig, zeitgemäß und hochspannend. Dieses Gesicht des Kalten Krieges kennen Sie noch nicht.

Format:Broschiert
Seiten:352
Verlag:
EAN:9783608504644

Rezensionen zu "American Spy: Thriller"

  1. Falsche Erwartungen geweckt

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 10. Sep 2020 

    ,,Weit mehr als ein Spionagethriller", soll Barack Obama über ,American Spy' gesagt haben. Vielleicht hätte er besser ,,gar kein Spionagethriller" sagen sollen . Offensichtlich hat sich der Tropen-Verlag dazu hinreißen lassen, das Buch mit einem verkaufsfördernden Etikett zu versehen. Allerdings wird man dem Roman dadurch in keinster Weise gerecht und weckt beim Leser völlig falsche Erwartungen.
    Einzig die Eingangssituation, in der Marie Mitchell nachts in ihrem Haus von einem bewaffneten Mann angegriffen wird und ihn erschießt, weist thrillermäßige Spannung auf. Danach liest sich der Roman teilweise eher wie eine Art Rechenschaftsbericht, in dem Marie Mitchell ihren Kindern von ihrem Leben als amerikanische Spionin erzählt und wie sie von ihrer Geheimdienst-Vergangenheit eingeholt wird. Sie formuliert das als eine Art schriftlichen Nachlass, den ihre Söhne lesen sollen, wenn sie alt genug dafür sind.
    Nach dem nächtlichen Angriff flieht Marie Mitchell mit ihren Söhnen zu ihrer Mutter nach Martinique. Dort erfährt man, wie sie in den Achtzigern als erste schwarze Geheimagentin beim FBI anfängt. Obwohl sie sehr gut in ihrem Job ist, muss sie sich mit Büroarbeiten und Papierkram abgeben. Doch dann wird ihr plötzlich die Teilnahme an einer Geheimoperation angeboten. Sie soll Thomas Sankara, den sozialistischen Präsidenten von Burkina Faso ausspionieren. Und Marie verliebt sich in den charismatischen Mann, was ihre Mission, aber auch sie selbst in große Gefahr bringt.
    Man erfährt in dem Roman viel über Rassismus und Diskriminierung, die Verwicklungen und Intrigen der Geheimdienste, über das Leben als Spion, das nie ein privates ist, aber auch über politische und historische Entwicklungen in den USA und in Afrika
    Dennoch konnte mich ,American Spy' leider nicht so recht packen, was nicht so sehr an der Thematik liegt, die durchaus interessant ist. Doch die rückblickende Perspektive Marie Mitchells und der tagebuchartige Stil ließen zu wenig Spannung aufkommen.

  1. Faszinierende, clever komponierte Spionage-Geschichte

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 29. Aug 2020 

    MEINE MEINUNG
    „American Spy“ heißt der hochspannende Debüt-Roman der US-amerikanischen Autorin Lauren Wilkinson, der in den USA hochgelobt wird.
    In ihrem Spionageroman zeichnet sie ein faszinierendes, facettenreiches und entlarvendes Portrait  einer von Rassismus geprägten Gesellschaft und des arroganten Selbstverständnisses der USA, das auch seine Außenpolitik bis heute prägt. Gekonnt nimmt Wilkinson sich verschiedener brisanter gesellschaftspolitischer Themen an, greift die Hysterie während des Kalten Kriegs auf, geht auf das keineswegs selbstlose Engagement der USA in afrikanischen Staaten ein und widmet sich zudem der Bürgerrechtsbewegungen während der 50er und 60er Jahre und der Schwarzen Emanzipation.
    Trotz des packenden, actiongeladenen Auftakts handelt es sich bei dem Roman nicht um einen typischen Agenten-Thriller mit hohem Tempo und jeder Menge Thrill. Rasch schaltet die Autorin nach dem brutalen Überfall auf die Protagonistin und Ich- Erzählerin Marie Mitchell und ihrer überstürzten Flucht zu ihrer Mutter nach Martinique einige Gänge zurück, so dass sich der Spannungsaufbau sehr gemächlich anlässt.
    Die clever komponierte und recht komplexe Spionagegeschichte, deren Haupthandlung Mitte der 1980ger Jahre angesiedelt ist, ist sehr ungewöhnlich angelegt. Die Autorin lässt die Protagonistin ihre Geschichte als Tagebuch verfassen, in dem sie ihren 4jährigen Zwillingssöhnen für den „Fall der Fälle“, dass ihre letzte Mission scheitert, ein Art Vermächtnis hinterlässt, damit sie später einmal die Hintergründe ihres Handelns nachvollziehen können.
    Rückblickend erzählt Marie sehr ausschweifend und keineswegs chronologisch über ihre komplizierte Familiengeschichte, ihre Erlebnisse in Kindheit und Jugend, schildert in ihrem Bericht die vielfältigen Erinnerungen an ihre Agententätigkeit beim FBI, zeichnet aber auch die Geschehnisse rund um ihren letzten, alles verändernden Job auf, der sie für die CIA auf eine Auslandsmission nach Afrika brachte.
    In den verschiedenen, geschickt miteinander verwobenen Erzählsträngen tauchen wir ab in eine undurchsichtige  Welt der Außenpolitik, der strenggeheimen Missionen und ominöser diplomatischer Verwicklungen und Intrigen der Geheimdienste. In dem Gewirr von Informationen aus verschiedenen Zeitebenen und den vielen Verwicklungen dauert es lange, bis man zu ahnen beginnt, worauf die Geschichte um Maries geheimdienstlichen Einsatz hinauslaufen könnte. Erst im letzten Drittel nimmt die Handlung dann wieder enorm an Fahrt auf.
    Lauren Wilkinson hat mit Marie eine interessante, facettenreiche Protagonistin geschaffen und deren privates und berufliches Umfeld, ihre moralischen Prinzipien und Beweggründe sehr anschaulich und nachvollziehbar ausgearbeitet. Wir lernen sie als eine clevere, ehrgeizige Afroamerikanerin kennen, die zu Zeiten der Reagan-Administration allein aufgrund ihrer Hautfarbe und ihres Geschlechts im männerdominierten Geheimdienst FBI kaum Aufstiegschancen hat. Als sie endlich die herausfordernde Mission angeboten bekommt, den als integer und bescheiden geltenden kommunistischen Präsidenten von Burkina Faso, Thomas Sankara, als „Honey trap“ zu kompromittieren, hinterfragt sie zunächst die Hintergründe ihres Geheimdienstauftrags kaum. So wird sie schließlich selbst zum Spielball einer fatalen Intrige.
    Schade, dass einige der Nebenfiguren etwas vage gezeichnet und wenig greifbar sind, auch ihre Motive und Rolle in der Geschichte bleiben leider bis zum Ende recht undurchsichtig.
    Sehr gut hat mir hingegen der Handlungsstrang mit der historischen Persönlichkeit Thomas Sankara gefallen, einer Ikone des afrikanischen Befreiungskampfs, den die Autorin als einen redegewandten, charismatischen und sympathischen Volkshelden darstellt.
    Sankara war von 1983- 1987 Präsident des afrikanischen Staates und wurde bei einem Putsch erschossen. Die Autorin hat viele gut recherchierte Hintergrundinformationen zu seinem Leben und seinen Überzeugungen als marxistischen Revolutionär in die fesselnde Handlung einfließen lassen. Mit seinem sozialistischen Kurs wollte er die Zustände seines Landes verbessern und wandte sich gegen die koloniale Ausbeutung. Er setzte sich für eine Stärkung der Landbevölkerung, einen Ausbau des Gesundheitssystems und die Gleichberechtigung der Frau ein.
    So hat Lauren Wilkinson mit ihrer Geschichte zugleich eine gelungene Hommage an den inspirierenden Visionär und Revolutionär verfasst, der auch als "Che Guevara Afrikas" in die Geschichtsbücher einging.
    Insgesamt ist der komplex angelegte Spionageroman mit seinem steten Wechsel der Zeitebenen und Handlungsstränge sehr abwechslungsreich und lebendig geschrieben und konnte mich mit seinen gesellschaftskritischen und politischen Einlassungen sehr fesseln.

    FAZIT
    “American Spy” ist ein fesselnder, vielschichtig angelegter und unterhaltsamer Spionageroman vor interessantem politischen Hintergrund.

  1. Mix aus Spionagestory, Familiengeschichte und politische Lehrstu

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 03. Aug 2020 

    „ American Spy“ ist der Debutroman der afro- amerikanischen Schriftstellerin Lauren Wilkinson. In den USA war das Buch ein großer Erfolg, auch weil es Barack Obama 2019 auf seine Sommerleseliste gesetzt hat. Der deutsche Verlag wirbt deshalb mit einem Zitat des ehemaligen amerikanischen Präsidenten:“ Weit mehr als ein Spionagethriller.“
    Thriller- Elemente gibt es im Roman eher wenige, dafür spricht er gesellschaftliche und politische Themen an, die auch heute noch aktuell sind, obwohl die Haupthandlung in den 1980er Jahren spielt.
    Es beginnt höchst spannend. Ein unbekannter Killer dringt nachts in das Haus der Ich- Erzählerin Marie Mitchell ein. Sie kann ihn zwar überwältigen und töten, aber danach weiß sie, dass sie sich verstecken muss. Vor allem um ihre 4jährigen Zwillingssöhne zu schützen. Mit gefälschten Papieren reisen sie zu Marie‘s Mutter nach Martinique.
    Hier beginnt Marie einen Bericht zu schreiben, damit ihre Söhne, falls ihr etwas passiert, wissen, wer ihre Mutter war. Dazu holt sie weiter aus, geht zurück in ihre eigene Kindheit. Aufgewachsen ist sie gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Helene im New Yorker Stadtteil Queens. Der Vater arbeitet als Polizist; die Mutter verlässt die Familie, als die Mädchen noch klein sind und kehrt zurück auf die Insel ihrer Vorfahren, nach Martinique. Marie konnte das ihrer Mutter nie verzeihen, hat auch jetzt noch ein gespaltenes Verhältnis zu ihr.
    Dafür liebt und bewundert sie ihre mutige und starke Schwester. Die weiß schon früh, was sie machen möchte, nämlich beim Geheimdienst arbeiten. Zunächst verpflichtet sie sich beim Militär, muss nach Vietnam und kommt nach ihrer Rückkehr unter mysteriösen Umständen bei einem Verkehrsunfall zu Tode.
    Marie beginnt beim FBI zu arbeiten. Aber als Frau und als Schwarze hat sie es doppelt schwer, sich zu bewähren. Da kommt ihr ein Angebot des CIA gerade recht. Sie soll auf einer Auslandsmission in Afrika eingesetzt werden. Dazu muss sie zuerst des Vertrauen eines afrikanischen Politikers erwerben. Thomas Sankara wird bei der UNO- Vollversammlung eine Rede halten und Marie wird auf ihn angesetzt.
    Thomas Sankara war von 1983- 1987 Präsident des afrikanischen Staates Burkina Faso ( „ Land der aufrechten Menschen“). Er sah sich selbst als marxistischen Revolutionär, galt als „ afrikanischer Che Guevara“. Vorrangig wollte er den Hunger in seinem Land bekämpfen, setzte sich für ein funktionierendes Gesundheitssystem und die Gleichberechtigung der Frauen ein. Im Oktober 1987 wurde Sankara ermordet.
    Die USA wollte in dem afrikanischen Staat aber einem amerikafreundlichen Gegenkandidaten zur Macht verhelfen und dabei soll Marie eine wichtige Rolle spielen. Ironischerweise erhält sie diesen Job gerade weil sie eine schwarze Frau ist.
    Doch Marie erliegt dem Charme des charismatischen Politikers und sympathisiert mit dessen Ideen. Es kommt zu dramatischen Szenen in Afrika, Marie trifft eine folgenschwere Entscheidung und bringt sich damit selbst in Gefahr.
    Lauren Wilkinson erzählt ihre Geschichte nicht streng chronologisch , sondern wechselt zwischen den Zeiten und den verschiedenen Erzählsträngen. Der Roman ist ein Mix aus Spionagestory, Familiengeschichte und politische Lehrstunde. Der Leser erfährt viel über Burkina Faso und dessen zeitweiligen Präsidenten ( ich habe zusätzlich noch im Internet recherchiert ), aber auch über Amerikas Einflussnahme auf afrikanische Staaten.
    Aber vor allem ist es ein Roman über die Diskriminierung von Schwarzen und von Frauen in den USA und vornehmlich bei den männerdominierenden Geheimdiensten. In einer Diskussion im Buch geht es z.B. darum, ob Schwarze überhaupt als Polizisten, Soldaten oder Geheimdienstler für ein Land eintreten sollen, dessen Gesetzgebung sie noch immer unterdrückt.
    Einen Kritikpunkt habe ich, nämlich die unglaubwürdige Liebesgeschichte und die Enthüllung, wer der Vater ihrer Kinder ist. Das hätte sich die Autorin sparen können.
    Trotzdem ist „ American Spy“ ist lesenswerter Spionageroman, der gleichzeitig komplex und unterhaltsam ist.

  1. Aufrechte Menschen

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Aug 2020 

    Marie Mitchell lebt mit ihren vierjährigen Zwillingssöhnen in einer unbedeutenden Kleinstadt in Connecticut. Eines Nachts versucht ein Eindringling, sie in ihrem Haus zu umzubringen. Marie kann sich erfolgreich zu Wehr setzen und tötet den Angreifer. Mit gefälschten Papieren flüchte sie mit ihren Kindern nach Martinique zu ihrer Mutter Agathe. Dort beginnt Marie ein umfangreiches Tagebuch zu schreiben, über ihre Kindheit in den 1960ern, ihre Schwester Helene, die unbedingt zum Geheimdienst wollte und bei einem dubiosen Unfall ums Leben kam, über ihre eigene Tätigkeit als FBI Agentin bis hin zu ihrem Undercovereinsatz, bei dem sie den kommunistischen Anführer von Burkina Faso ausspionieren soll. Ein Einsatz, der ihr Leben für immer auf den Kopf stellt.
    „American Spy“ ist der Debütroman der afroamerikanischen Autorin Lauren Wilkinson. Es ist ein brillant und stürmisch erzähltes Spionagestück, ein Stück Zeitgeschichte, eine Mischung aus Fakten und der Fiktion einer Romanze zwischen der jungen schwarzen Protagonistin Marie Mitchell und Thomas Sankara, dem Präsidenten von Burkina Faso.
    In den 1980ern, in denen der Großteil der Geschichte angesiedelt ist, ist der Kalte Krieg in Amerika noch omnipräsent.
    „Reagan hatte sich außenpolitische Ziele auf die Fahnen geschrieben, die zu dem Zeitpunkt so unmöglich klangen, dass sie kaum jemand ernstnahm: Er wollte nicht nur dafür sorgen, dass die USA im Kalten Krieg die Oberhand hatten, er wollte ihn gewinnen.“
    Die Bedrohung durch die Sowjetunion und aller anderen kommunistischen Staaten beschäftigt Bevölkerung wie Geheimdienste.
    „Ich hielt Kommunismus für gefährlich….Reaganomics war nicht gerade eine menschenfreundliche Philosophie, und in Verbindung mit dem Hang unseres Landes zur Bestrafung bot sie den perfekten Nährboden für Rücksichtslosigkeit und Unbarmherzigkeit. Die Alternative war jedoch noch schlimmer.“
    Die junge schwarze Marie Mitchell, die beim FBI mit der Rekrutierung von Informanten befasst ist, tritt beruflich auf der Stelle. Es ist ihr Geschlecht und ihre Hautfarbe die sich nicht vorwärts bringt- Als sie eine Suspendierung provoziert, wendet sich plötzlich die CIA an sie. Sie soll das Vertrauen von Thomas Sankara erschleichen, ihn diskreditieren, während der Geheimdienst einen amerikafreundlichen Gegenkandidaten zum Präsidenten von Burkina Faso etablieren will.
    Der westafrikanische Staat Burkina Faso wurde von 1983 bis 1987 von Thomas Sankara regiert. Dies entspricht den Tatsachen. Sankara sah sich selbst als sozialistischen Revolutionär. Seine Devise lautete: „Vaterland oder Tod, wir werden siegen“ Seine Begegnung mit Marie mit allen Konsequenzen entstammt der dichterischen Freiheit der Autorin. Burkina Faso bedeutet übersetzt „das Land der aufrechten Menschen“. Marie erkennt in Sankara einen aufrechten Menschen, beginnt die Sinnhaftigkeit ihrer Mission zu hinterfragen.
    „Man kann einen Revolutionär umbringen, aber man kann nie die Revolution umbringen.“
    Der Roman enthält alle Elemente eines spannenden Spionageromans. Allein der Beginn des Buchs, als ein Unbekannter in Maries Haus einbricht, um sie zu eliminieren katapultiert den Leser mitten ins Geschehen. Aber es ist weit mehr als ein Thriller. Alles was nach dem Attentat auf Marie geschrieben steht, ist ihr Tagebuch, die Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte, ihrer Rolle als schwarze Frau in einem Rechtssystem, das Menschen ihrer Hautfarbe (und das bis in die heutige Zeit) diskriminiert und ein Vermächtnis an ihre Söhne, schwarze amerikanische Jungs, für die es noch lange keine Sicherheit bedeutet, zur Mittelschicht zu gehören.
    „Ich hoffe, ihr wachst zu Männern heran, in denen sich die besten Eigenschaften von mir und eurem Vater vereinen. Ich hoffe, ihr werdet den Mut haben, euch gegen Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen, wann immer ihr dazu aufgerufen seid. Ich hoffe, ihr werdet frei und heftig lieben. Auf diese Art, so hoffe ich, werdet ihr gute Bürger sein.“
    Vielleicht ist dieses Buch kein Thriller. Das muss es auch nicht, um großartig, komplex, vielschichtig und spannend zu sein.